Leihen statt kaufen – Leasing für Unternehmen

Sie haben eine gute Geschäftsidee, aber leider nicht die finanziellen Mittel, um sie umzusetzen? Sie wollen sich selbstständig machen, können aber das nötige Startkapital nicht aufbringen? Dann ist Leasing eine attraktive Variante, um den Schritt in die Selbstständigkeit doch noch möglich zu machen. Doch wie funktioniert Leasing? Welche Vorteile und Nachteile bringt es mit sich? Und was kann alles geleast werden?

Ausleihen oder Leasing nutzen

Ein Betriebswagen, die Einrichtung fürs Büro, Computer und Laptop, Firmenhandy und Büroräume – der Einstieg in das Unternehmertum ist mit erheblichen Kosten verbunden. Die Aufwendungen, die man für das Einrichten des Unternehmens und die Bereitstellung der Arbeitsmaterialien braucht, sind für manchen Jungunternehmer die größte Hürde.

Auf einen Schlag soll sehr viel Geld investiert werden, das man in den meisten Fällen noch nicht hat. Zwar besteht die Möglichkeit, Kredite aufzunehmen und Förderungen zu beantragen, doch nicht immer ist damit die finanzielle Barriere überwunden. In solchen Fällen kann Leasing eine gute Alternative sein.fahrzeug-leasing

Was man alles leasen kann

Das private Leasing eines Fahrzeugs ist heutzutage keine Besonderheit mehr. Wenn man es nicht aus der Portokassa bezahlen kann, dafür aber auch keinen Kredit aufnehmen will, least man einfach das Auto. Jedes Autohaus bietet mittlerweile diese Möglichkeit der Autofinanzierung an.

Auch für den Firmenwagen bzw. den firmeneigenen Fuhrpark ist diese Art der Finanzierung möglich. Viele Unternehmer und ihre Mitarbeiter sind auf ein Fahrzeug angewiesen, weil sie Kunden besuchen oder Lieferungen machen müssen, darum gehört es zur Grundausstattung dazu.

Welche Gegenstände kann man leihen statt kaufen via Leasing?

Doch nicht nur Firmenwagen können geleast werden. Auch Gebrauchsgegenstände, die für ein Unternehmen benötigt werden, können Sie leihen, statt kaufen. Vom Computer über Büromöbel bis hin zu Räumen können Sie Ihre komplette Ausstattung leasen. Ganze Großküchen mit neuesten Geräten werden so finanziert.
Da bei der Gründung eines Unternehmens auf einen Schlag viel Geld benötigt wird, ist das Leasing eine gute Alternative, um die Ausgaben überschaubar zu machen und über eine längere Laufzeit hinweg zu stückeln.

Die Vorteile von Leasing

Der größte Vorteil von Leasing ist die schnelle Finanzierbarkeit von Gebrauchsgegenständen aller Art. Doch es gibt noch weitere Annehmlichkeiten, wie:

  • die Geräte stehen sofort zur Verfügung,
  • nach Ende des Leasingvertrages besteht die Option zum Kauf,
  • man ist nicht zum Kauf verpflichtet, sondern kann sich nach Vertragsende für ein anderes Produkt entscheiden,
  • die Raten können unter gemeinsamer Rücksprache mit dem Anbieter flexibel gestaltet werden,
  • eine Anschlussfinanzierung ist möglich,
  • vereinbarte Sonderzahlungen können den Restbetrag reduzieren,
  • bei den Steuern können die Leasingraten vollständig berücksichtigt werden,
  • die Zinsen sind meist niedriger als bei einem Kredit,

• usw.

Die Nachteile von Leasing

Leasing hat leider auch einige Nachteile, die man unbedingt bedenken sollte. Wenn Sie ein Gerät leasen, gehört es Ihnen nicht, d.h. es bleibt Eigentum des Leasinggebers. Trotzdem sind Sie für die Instandhaltung und anfällige Reparaturen zuständig. Anders als beim Mieten, wo der Vermieter dafür belangt werden kann.

Leasing: Auswirkungen auf ihr Anlagevermögen

Vor allem dann, wenn Sie viele teure Objekte geleast haben, wie es z. B. bei einer Autowerkstatt oder einem Gastronomiebetrieb oft der Fall ist, hat das Leasen Auswirkungen auf Ihren Vermögensstand. Da es sich bei den Geräten nicht um Ihr Eigentum handelt, können Sie es auch nicht als Anlagevermögen ausweisen. Das kann wiederum Auswirkungen auf Ihre Kreditfähigkeit haben.

Leasing-Vertrag: Nur schwer kündbar

Wenn Sie einen Leasingvertrag für einen Firmenwagen abschließen, müssen Sie bedenken, dass er anders als ein Mietvertrag nicht kündbar ist. Lediglich der Leasinggeber kann bei schwerwiegenden Gründen, wie z. B. dem Ausbleiben von Zahlungen, den Vertrag beenden. Das Leasingobjekt ist damit so gut wie gekauft, d.h. die monatlichen Raten müssen unbedingt gezahlt werden, selbst wenn Sie das Gerät gar nicht im Einsatz haben. Sie können es auch nicht einfach verkaufen, da es Ihnen ja gar nicht gehört.
Auch wenn Sie nach Ablauf des Vertrages das geleaste Produkt kaufen, werden Sie mehr dafür bezahlt haben, als wenn Sie es direkt gekauft hätten. Das steht außer Frage. Trotzdem ist Leasing oftmals die einzige Alternative, um alles, was für die Eröffnung eines Unternehmens benötigt wird, von Beginn an bereitstellen zu können.

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