AVAB – Alleinverdienerabsetzbetrag 2018 in Österreich – Höhe, Voraussetzungen

Dieser Ratgeber Text soll den Leser über das aktuelle Thema des Alleinverdienerabsetzbetrags (AVAB) 2018 in Österreich informieren. U

nter anderem wird auf die Voraussetzungen eingegangen, die es zu erfüllen gibt sowie auch auf die Höhe des Alleinverdienerabsetzbetrags. Zunächst soll jedoch kurz und knapp festgehalten werden, was der Alleinverdienerabsetzbetrag überhaupt ist und wofür diese Regelung existiert.

Wichtig: Vorab zum Alleinverdienerabsetzbetrag informieren!

Was ist der Alleinverdienerabsetzbetrag und wieso gibt es diesen?

Bei dem Alleinverdienerabsetzbetrag handelt es sich um eine Form der Familienbeihilfe des österreichischen Staates. Familien mit Kindern, in denen jeweils nur ein Elternteil einem Beruf ausübt und außerdem weitere Voraussetzungen erfüllen, können den Alleinverdienerabsetzbetrag beantragen.

Dieser ermöglicht es, auf legalem Wege Steuern zu sparen, sodass die Familie entlastet wird. Im nächsten Absatz soll nun ein detaillierter Blick auf den Anspruch beziehungsweise die zu erfüllenden Voraussetzungen geworfen werden.

Der Anspruch auf den AVAB

Die erste Voraussetzung, die es zu erfüllen gilt, wenn der Alleinverdienerabsetzbetrag in Österreich beantragt wird, ist, dass die Familie mindestens ein Kind haben muss. Kinderlose Ehepaare profitieren demnach nicht von den Vorteilen des AVAB.

Des Weiteren muss die Voraussetzung der Ehe oder einer ähnlichen Partnerschaft (eingetragene Partnerschaft oder Lebensgemeinschaft) erfüllt sein. Dabei ist es wichtig, dass die Beziehung fest ist, sprich dass es zu keiner Trennung gekommen ist.

Eine ebenso wichtige Voraussetzung ist, dass der jeweilige Ehepartner (oder Lebenspartner) nicht über mehr als 6000 Euro im Jahr verdient. Ist das Gegenteil der Fall, sprich der Ehepartner (oder Lebenspartner) erzielt jährliche Einkünfte, die die Obergrenze von 6000 Euro überschreiten, so gilt der andere Ehepartner nicht als Alleinverdiener. Der Anspruch entsteht so logischerweise erst gar nicht.
Der österreichische Staat hat diese Regelungen beziehungsweise Voraussetzungen so getroffen, dass vor allem Personen, die sich in klassischen Ehebeziehung befinden, in der ein Elternteil die Betreuung des Kindes oder der Kinder wahrnimmt, während der (Ehe-) Partner einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, profitieren. Doch wie hoch ist der Alleinverdienerabsetzbetrag und was sollte bei der Stellung des Antrags beachtet werden? Mehr im nächsten Absatz.

Die Stellung des Antrags und die Höhe des AVAB

Grundsätzlich kann hier festgehalten werden, dass sich die Höhe des Alleinverdienerabsetzbetrags nach der Anzahl der Kinder des Antragsstellers richtet. Für ein Kind können 494 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Bei zwei Kindern können zusätzlich zu den 494 Euro weitere 175 Euro abgesetzt werden, also insgesamt 669 Euro.

Für jedes weitere Kind können pauschal 220 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Für den Erfolg bei der Antragstellung ist, wie bereits angemerkt, erforderlich, dass mindestens ein Kind (des Antragstellers) in einer Ehe oder eheähnlichen, eingetragenen Partnerschaft lebt und dass der (Ehe-) Partner nicht über 6000 Euro pro Jahr verdient.

Der Antrag wird schließlich bei den zuständigen Behörden eingereicht, wo dieser bearbeitet wird. Für Alleinverdiener, die einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, gilt, dass der Anspruch im Rahmen der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht wird.

Die Erstellung derselben ist besonders für Alleinverdiener mit besonders geringem Einkommen zu empfehlen. Dadurch kann unter gewissen Bedingungen eine Negativsteuer entstehen, die weitere finanzielle Vorteile hat.

Abschließendes Fazit zum Thema Alleinverdienerabsetzbetrag 2018 in Österreich

Der Alleinverdienerabsetzbetrag (AVAB) hat den Sinn und Zweck, Familien mit nur einem erwerbstätigen Elternteil finanziell zu entlasten, indem dieser von der Steuer abgezogen wird.

Dafür müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, zum Beispiel darf der Ehe- oder Lebenspartner höchstens 6000 Euro im Monat verdienen, denn andernfalls gilt der Antragsteller nicht als Alleinverdiener. Die Höhe des AVAB richtet sich stets nach danach, wie viele Kinder sich im Haushalt befinden. Für Personen mit niedrigem Einkommen empfiehlt es sich, eine Einkommenssteuererklärung zu erstellen, um zusätzlich von der Negativsteuer zu profitieren.

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