IBAN Rechner 2019 – IBAN berechnen

Wie funktioniert der IBAN-Rechner?

Im ersten Schritt geben Sie die Kontonummer in das erste Feld ein. Danach befüllen Sie das zweite Feld mit der entsprechenden Bankleitzahl. Nachdem Sie die „IBAN berechnen“ Schaltfläche betätigt haben, erscheint der von Ihnen gesuchte IBAN.

Wozu dient der IBAN?

Die Abkürzung IBAN steht für International Bank Account Number und ersetzt die klassische Kontonummer. Er wurde entwickelt, um Kontonummern international einheitlich darzustellen und dadurch den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu vereinfachen.

Die Folge sind schnellere und kostengünstigere Überweisungen von und ins Ausland (in erster Linie Europa). In Österreich sind seit August 2014 Zahlungen nur mehr mit der Angabe des IBANs möglich.

Wie ist der IBAN aufgebaut?

Der IBAN darf aus maximal 34 Stellen bestehen und keine Sonderzeichen oder Kleinbuchstaben enthalten. Die exakte Länge unterscheidet sich jedoch von Land zu Land. Ein österreichischer IBAN besteht stets aus 20 Stellen. Diese setzen sich aus den folgenden Teilen zusammen:

  • 2-stelliger Ländercode: AT
  • 2-stellige Prüfziffer, die vor Eingabefehlern bzw. Zahlendrehern und somit vor Fehlüberweisungen schützt
  • 5-stellige Bankleitzahl
  • 11-stellige Kontonummer

Sollte eine Kontonummer aus weniger als elf Ziffern bestehen, werden die restlichen Stellen mit Nullen aufgefüllt. Dabei nimmt die Kontonummer allerdings die letzten Stellen (rechtsbündig) ein, was bedeutet, dass die etwaigen Nullen in der Mitte des IBANs eingefügt werden.

Nachfolgend werden die Anzahl an IBAN-Stellen und die Ländercodes einiger ausgewählter Länder aufgezählt:

  • Deutschland (DE): 22 Stellen
  • Frankreich (FR): 27 Stellen
  • Italien (IT): 27 Stellen
  • Schweiz (CH): 21 Stellen
  • Großbritannien (GB): 22 Stellen

Beispiel: Angenommen die Kontonummer lautet 310813, die Bankleitzahl 20111. Der entsprechende IBAN lautet in diesem Fall AT67 2011 1000 0031 0813.

Was ist der BIC?

Der BIC oder Bank Identifier Code ersetzte die ehemalige Bankleitzahl, wird allerdings seit Februar 2014 nicht mehr für nationale und seit Februar 2016 auch nicht mehr für internationale Euro-Zahlungen benötigt.

Er hatte eine Länge von acht oder elf Stelen und setzte sich aus den folgenden Teilen zusammen:

  • 4-stelliger, von dem Geldinstitut frei wählbarer Bankcode
  • 2-stelliger Ländercode: AT
  • 2-stellige Codierung für den Ort
  • optional: 3-stelliger Code für die Filiale oder Abteilung

Ein achtstelliger BIC konnte durch drei X anstelle des optionalen Codes für die Filiale oder die Abteilung auf elf Stellen ergänzt werden. Obwohl sich einige wenige Ländercodes des BICs von jenen des IBANs unterscheiden, wurden großteils die identen Ländercodes verwendet.

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