Krankenversicherungen für Tiere in Österreich

Ein Haustier kann seinem Besitzer viel Freude bereiten. In vielen Fällen wird das Tier zu einem vollwertigen Familienmitglied und kann bei richtiger Pflege seinen Besitzer viele Jahre lang begleiten. Allerdings sind Tiere auch nur „Menschen“ und es kann durchaus vorkommen, dass ein Tier erkrankt und mitunter medizinische Hilfe benötigt. Dieses hingegen kann sehr schnell sehr teuer werden und die finanziellen Mittel seines Besitzers ausreizen.

Damit die medizinische Betreuung des Tieres nicht aufgrund fehlender finanzieller Mittel ausbleiben muss ist es ratsam über eine Krankenversicherung für Tiere nachzudenken. Auch in Österreich gibt es hierfür viele Anbieter mit den unterschiedlichsten Leistungsangeboten und den unterschiedlichsten Konditionen. Um für sich selbst den richtigen Anbieter zu finden ist es immens wichtig sich zunächst erst einmal einen Überblick über das bestehende Angebot zu verschaffen.

Welche Versicherungen bieten Krankenversicherungen für Tiere an?
Ein sehr namhafter Anbieter für Tierkrankenversicherungen ist die Allianz Österreich, dieser Versicherungsträger hat bereits seit geraumer Zeit ein umfangreiches Leistungsangebot und genießt zudem einen sehr guten Ruf. Seit Kurzem gibt es jedoch auch ein Angebot von Fressnapf. Dieser Anbieter von Tiernahrung und Tierzubehör ist in eine enge Zusammenarbeit mit der Versicherungsgesellschaft Agila eingegangen, um seinen Kunden nunmehr auch Tierversicherungen anbieten zu können. Die Agila ist ein sehr großes Versicherungsunternehmen mit derzeitig über 140.000 versicherten Tieren.
Weiterhin ist der Anbieter Helvetia erwähnenswert, da auch dieser einen hervorragenden Ruf im Bereich Tierkrankenversicherungen genießt.

Welche Konditionen bieten die diversen Anbieter an?
Das hängt in erster Linie ganz davon ab, welchen Leistungsumfang der Tierbesitzer für seinen Liebling wählt. Ausgehend von dem vollen Leistungsumfang, sprich Tierkranken-/Unfallunfallversicherung bietet die Allianz mit ihrem „Petplan“ Versicherungspaket das wohl günstigste Angebot in ganz Österreich. Dieses Angebot ist jedoch lediglich für Hunde- und Katzenbesitzer von Interesse, deckt allerdings auch die üblichen Tierkrankheiten großflächig ab. Petplan zahlt 80% der tierärztlichen Behandlungskosten im Falle einer versicherten Krankheit oder eines Unfalles. Im Rahmen der ortsüblichen Honorarbedinungen werden zudem die notwendige Diagnostik, die Heilbehandlung sowie die Medikamentenkosten übernommen.

Ein weiterer großer Vorteil ist bei diesem Anbieter die freie Tierarztwahl sowie die Tatsache, dass im Falle eines Unfalls keinerlei Wartezeiten entstehen, was eine sofortige Behandlung ermöglicht. Wichtig ist es jedoch, darauf zu achten dass der richtige Versicherungsschutz besteht. Es gibt hier bei der Allianz zwei Varianten: Unfallschutz sowie Unfall- UND Krankenschutz. Für Urlaubsreisen empfiehlt sich zudem die Petplan-Plus-Versicherung, welche Krankheiten des Lieblings im Ausland abdeckt.
Auch bei der Agila- und bei der Helvetia-Versicherung gibt es derartige Versicherungspakete.

Welche Krankheiten sind versichert?
Zu den versicherungsfähigen Krankheiten gehören:
– Ohrenentzündungen und fieberhafte Infektionskrankheiten
– Augen-, Herz- und Kreislauferkrankungen
– Magen-, Darm-, Nieren- und Harnwegserkrankungen
– Krebserkrankungen
– Schnitt-, Biss- und Schussverletzungen
– Bänderrisse und Knochenbrüche
– Mandel-, Lungenentzündung
– Bronchitis und Angina
– Nerven- und Hauterkrankungen
– Vergiftungen sowie altersbedingte Arthrose und Wirbelerkrankungen
– Stoffwechsel- und Immunerkrankungen sowie Allergien
– therapeutisch notwendige Kastrationen

Welche Kosten fallen für eine Versicherung an?
Bei der Allianz gibt es für Hunde drei Versicherungsvarianten (Variante 2800, 3800 und 4800). Diese liegen monatlich zwischen 22,29 bis 37,27 Euro und gelten für alle Hunderassen. Umgerechnet macht dieses einen Betrag von gerade einmal 0,72 Euro pro Tag, womit der Liebling zudem auch noch unfallversichert ist.

Bei der Agila staffeln sich die Tarife in Gruppen. Gruppe 1 ist für kleinere Hunderassen (Hunde bis 45cm), Gruppe 2 für größere Hunderassen (Hunde ab 45cm) und Gruppe 3 für spezielle Hunderassen. Die Kosten für eine Versicherung belaufen sich hierbei von 21,90 bis 31,90 Euro. Bei der Helvetia-Versicherung kann der interessierte Tierliebhaber sämtliche Konditionen vorab online per Mail erfragen und so ein auf ihn zugeschnittenes Paket erhalten.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich die Frage nach einer Versicherung für einen Tierliebhaber eigentlich gar nicht stellt. Selbst wenn der Liebling mit einer robusten Gesundheit gesegnet ist und zudem noch sehr gut gepflegt wird ist das Risiko einer Erkrankung nie gänzlich ausgeschlossen. Damit das finanzielle Risiko für den Tierbesitzer weitestgehend minimiert ist es sehr ratsam sich mit der Frage nach der richtigen Versicherung eingehend auseinanderzusetzen.

Haftpflichtversicherung für Tiere

Als Besitzer von einem Tier ist es so, dass man selbst für alle Schäden aufkommen muss, die ihr Haustier verursacht, schließlich trägt man als Besitzer die volle Verantwortung. Läuft der Hund beispielsweise auf die Straße und löst so einen Verkehrsunfall aus, muss der Besitzer alle damit verbundenen Kosten übernehmen, was sehr teuer werden kann.

Neben den Sachschäden, die immens sein können, muss man hierbei ebenfalls für Personenschäden aufkommen und Verletzte finanziell entschädigen. Ein unachtsamer Moment, in dem der Vierbeiner über eine Straße huscht, kann den Besitzer also finanziell ruinieren.

Sogenannte Tierversicherungen schaffen hier jedoch Abhilfe, denn hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Haftpflichtversicherung, die Tierhalter für einen solchen Fall absichert. Verursacht das Haustier einen Schaden, muss dieser lediglich der Tierhalter-Haftpflichtversicherung gemeldet werden.

Mittlerweile existieren auf diesem Gebiet zahlreiche Versicherungsanbieter, die solche Versicherungen für Hunde, Pferde und andere Tierarten bereithalten. Solche Versicherungen werden zum Beispiel von Fressnapf, Agila, Allianz und weiteren Versicheren angeboten, oft lohnt es sich auch bei der aktuellen Versicherung nachzufragen, ob Sie diese Form der Tierversicherung im Angebot haben.

Vor dem Abschluss einer Tierhalter-Haftpflicht sollte man aber auf jeden Fall das Leistungsspektrum der jeweiligen Versicherung genau studieren, da hier mitunter gewaltige Unterschiede existieren. Insbesondere auf die Höhe der Versicherungs-Summe sollte man achten, denn diese kann zwischen 3.000.000 Euro und bis zu 15.000.000 Euro variieren. Da dieser Betrag im Schadensfall die Höchstgrenze für die Versicherungsleistung darstellt, darf diese nicht überschritten werden, da der Versicherte ansonsten doch noch zur Kasse gebeten wird. Außerdem gilt es neben dem jährlichen Beitrag, der von der Tierart und der jeweiligen Rasse abhängt, ebenfalls die Selbstbeteiligung zu berücksichtigen.

Tierversicherungen im Überblick

Sehr viele Verbraucher verfügen über ein Haustier, nur wenige setzen sich allerdings mit der Thematik auseinander, dass dieses zugegeben liebe Tier auch Schaden anrichten könnte. Dieser Schaden muss nicht immer einen Kavaliersdelikt darstellen.

In der Folge sollte von erhöhtem Interesse sein, dass eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. Im Folgenden soll nun auf Haustiere eingegangen werden, wobei der Fokus auf Hunde gelegt wird.

Tierversicherungen – Welche gibt es?

Bezüglich der Haustiere werden zwei verschiedene Formen der Versicherung unterschieden. Zum einen die Haftpflichtversicherung und zum anderen die Krankenversicherung. Es wird sich nun schnell zeigen, warum der Fokus auf Hunde gelegt wurde.

Wer seine Haftpflichtversicherung studiert, wird feststellen, dass darin zwar Haustiere enthalten sind, nicht jedoch Hunde und Pferde. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass diese Tiere die größte Gefahr darstellen.

Eine Haftpflichtversicherung soll den Verbraucher vor Schadenersatzklagen von Dritten schützen. Die Krankenversicherung erfüllt einen anderen Sinn.

Die Hundehaftpflichtversicherung ? Warum?

Um diese Thematik ein wenig auflockern zu können, soll ein Beispiel geliefert werden. Der Hund läuft frei im Garten herum. Ein Familienmitglied hat vergessen die Gartentür zu schließen. Wie Hunde nun einmal sind, ergreift das Haustier die Flucht und eilt zur Straße hinaus.

Um das Szenario ein wenig düsterer zu gestalten, kann ein Unfall passieren, der eine Invalidität nach sich zieht. Inklusive Schaden und Behandlungskosten erreichen der Schadenersatz und das Schmerzensgeld schnell eine Höhe jenseits der Millionen.

Dies sollte offensichtlich machen, warum ein Hund unbedingt versichert werden muss. Doch es ergeben sich noch viele weitere Kleinigkeiten. Wenn Kleidung von Gästen beschmutzt wird, wenn Schuhe zerkaut werden oder auch wenn Gäste angefallen und verletzt werden.

Wo kann diese Versicherung abgeschlossen werden?

Da es sich um eine Versicherung handelt, kann diese freilich bei einem Versicherungsinstitut abgeschlossen werden. Prinzipiell bieten sich hierbei oftmals gebündelte Pakete, da kaum ein Verbraucher ausschließlich eine Hundehaftpflichtversicherung abschließt.

Als Beispiele können dabei die Haushaltsversicherung, die eine Haftpflichtversicherung zumeist beinhaltet, oder eine Eigenheimversicherung herhalten.

Diese Versicherungen sind außerdem nicht teuer zu bezahlen. Kaum ein Produkt ist mit über zehn Euro pro Monat zu bezahlen. Des Weiteren ist zu vermerken, dass jeder Hund gesondert behandelt wird. Dies ist wichtig zu wissen, wenn mehrere Hunde im Haushalt vorhanden sind. Ist das Haustier verstorben, sollte dies ebenfalls der Versicherung gemeldet werden, da sonst die Beiträge weiterhin gezahlt werden müssen.

Was es zu beachten gilt

Trotz des Abschlusses einer Haftpflichtversicherung für den Vierbeiner sind gesetzliche Vorschriften zu beachten. Dies betrifft etwa die Beißkorbpflicht und Leinenpflicht. Erfolgt ein Verstoß gegen das Gesetz, so werden die beanspruchten Leistungen, im Falle eines Falles, nicht ausgezahlt.

Ebenfalls problematisch ist, dass jeder Hund gleich teuer zu versichern ist. Das heißt, dass jede Rasse gleich behandelt wird. Dies ist nicht wirklich vorteilhaft.

Ein Besitzer eines Dackels trägt somit die Schäden von einem Besitzer eines Rottweilers mit, wobei immer differenziert werden muss, dass die Erziehung eines Hundes eine maßgebliche Rolle spielt. Außerdem bleibt abzuwarten, ob der Hundehalterpass in Zukunft eine Auswirkung haben wird.

Die Krankenversicherung für den Hund

So muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass der Hund nicht nur für Schäden und Verletzte sorgen, sondern selbst verletzt werden kann. Die Kosten für einen Besuch bei einem Tierarzt sind häufig sehr hoch.

Es verwundert in der Folge nicht, dass Hunde oftmals eingeschläfert werden, anstatt operiert zu werden. Außerdem muss erwähnt werden, dass Operationen ab einem gewissen Alter des Tieres einen ungewissen Ausgang haben. In Österreich existiert eine Hundekrankenversicherung noch nicht allzu lange.

Erst seit Mitte der neunziger Jahre. Vergleicht man das Angebot mit Nachbarländern wie Deutschland, so wird offensichtlich, dass in der Alpenrepublik Nachholbedarf besteht. Die Allianz war hierbei Vorreiter. Im Gegensatz zu der Haftpflichtversicherung, betrifft die Tierkrankenversicherung wirklich jedes Haustier, allerdings separat versichern, da hierbei freilich keine Inkludierung in die Sozialversicherung erfolgt.

Was bietet die Versicherung?

So werden tierärztliche Behandlungskosten übernommen. Auch Diagnosen, Heilbehandlungen und Medikamente werden gezahlt. Allerdings werden zumeist nicht die gesamten Kosten übernommen. In der Regel bewegt sich die Höhe der Summe bei einem Anteil um die 80 Prozent. Ein Selbstbehalt ist zumeist vorgesehen, der sich um die 30 Euro bewegt.

Es existieren nur wenig verschiedene Modelle, wobei günstige Varianten ab ca. 20 Euro pro Monat zu erstehen sind. Problematisch wird es dann, wenn der Hund schon älter ist. Tiere können nur ab der vollendeten achten Lebenswoche sowie bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr versichert werden. Bevor das Haustier in die Versicherung aufgenommen wird, muss außerdem ein Gesundheitscheck beim Tierarzt erfolgen, welcher jedoch zum Teil von der Versicherung übernommen wird.

Versicherungen für Tiere

Von Tieren geht immer eine Gefahr aus, ob Hund, Katze oder Pferd, alle Tiere können sehr große Schäden verursachen. Tierversicherungen wie die Tierhaftpflichtversicherung schützen die Tierhalter vor den finanziellen Folgen von Schadensersatzansprüchen Dritter. Gerade die Hundehaftpflicht sowie die Pferdehaftpflicht sind in Österreich von großer Bedeutung.

Unter dem Begriff Tierversicherung werden auch Tierkrankversicherungen angeboten, diese Versicherungen schützen die Versicherungsnehmer/Tierhalter vor hohen Tierarztkosten. Gerade bei Hunden oder Pferde entstehen hier sehr schnell sehr hohe Kosten. Einige Versicherungsgesellschaften übernehmen Operationskosten, Kosten für die Unterbringung in einer Tierklinik, Medikamente und Impfungen.

Die Hundehaftpflicht

Ob ein Hund klein oder groß ist, die Schäden, die ein Hund anrichten kann, sind immer sehr groß. Gerade Hundebisse sind nicht nur schmerzhaft, sondern sie können auch bleibende Schäden hinterlassen. Doch nicht nur das Beißen ist ein Risiko, sondern Hunde können auch schwere Unfälle auslösen, wenn sie zum Beispiel auf die Straße springen und ein Fahrzeug vor Schreck eine Vollbremsung macht und hierdurch ein anderes Fahrzeug auffährt, geht dies meist zu Lasten des Tierhalters. Der Hundehalter haftet für die Schäden, die sein Tier verursacht, vor diesen Kosten schützt die Hundehaftpflicht. Abgesichert sind die Schadenersatzansprüche Dritter.

Die Pferdehaftpflicht

Gerade Pferde sind unberechenbar und aufgrund ihrer Stärke und Größe können sie einen erheblichen Schaden anrichten. Pferde geraten schnell in Panik und sie rennen dann förmlich „Kopflos“ weg.

Gerade Personenschäden verursachen schnell sehr hohe Kosten, vor diesen Kosten schützt unter anderem die Pferdehaftpflicht. Pferde können auch andere Pferde wiederum verletzten, auch diese ist mit hohen Kosten verbunden. Schäden an den Stallungen oder Weiden sind ebenfalls durch die Versicherung abgedeckt. Gerade Pferdebesitzer sollten eine solche Versicherung direkt abschließen.

Kommentare

  1. Petra Mallé meint:

    Habe lange nach einer Hundekrankenversicherung gesucht und verglichen nur 2 würden ihn nehmen. Nur die sind sehr teuer und bieten mir zu wenig. Ich habe zu viel Selbstbehalt. Wahrscheinlich ist ihnen mein Hund zu Alt. Ich finde das eine Frechheit!!! Lg

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