Minikredit in Österreich online beantragen – Anbieter

Kredite können in unterschiedlicher Höhe benötigt werden. Daher gibt es auch viele verschiedene Angebote auf dem Markt, die im Grunde jeden Sektor bedienen. Doch was ist, wenn ein wirklich kleiner Betrag benötigt wird? Was wenn nur wenige bis hin zu ein paar hundert Euro gebraucht werden, um schnell eine außerordentliche Rechnung oder eine andere wichtige Anschaffung zu finanzieren?

Cashper Minikredit in Österreich – Kredit trotz KSV Eintrag

Kreditsumme: 100 bis 1.500 Euro (Neukunden bis 600 Euro)
Kreditlaufzeit: bis 60 Tage
Zinssatz: 7,95% p.a.
Kredit trotz KSV Eintrag möglich
Kreditentscheidung in 60 Sekunden
Auszahlung innerhalb von 24 Stunden möglich
Zum Anbieter

In einem solchen Fall hat man bei den meisten Banken kein Glück, denn Beträge in dieser Höhe werden in der Regel nicht vergeben. Allerdings gibt es sie, die Anbieter von Mini-Krediten, sodass auch hier schnell ein wenig Geld erhalten werden kann. Doch was ist dabei zu beachten und worauf kommt es an, wenn man einen solchen Kredit aufnehmen möchte? Diese Fragen sollen hier geklärt werden?

Was ist eigentlich ein Minikredit?

Bei einem Minikredit handelt es sich um eine Kreditsumme, die bis zu einem Wert von maximal 1.000 Euro vergeben wird.

Die meisten Beträge liegen noch deutlich darunter, da es sich zudem auch um Kurzzeitangebote handelt, die innerhalb einer sehr kurzen Frist zurückgezahlt werden müssen. Sie sollen lediglich dazu dienen, einen finanziellen Engpass bis zum nächsten Gehaltseingang zu überbrücken und somit das abrutschen in Zahlungsschwierigkeiten oder Schulden zu verhindern.

Tipp: Einen Überblick zu einem günstigen Sofortkredit in Österreich gibt es in unserem Kreditvergleich der Onlinekredit Anbieter.

Allerdings sollte man diese Kredite nicht für Consumer-Zwecke benutzen. Hierfür fallen die Zinsen einfach zu hoch aus und wer bereits ein nur begrenztes Budget besitzt, kann mit einem solchen Darlehen sehr schnell in Verzug geraten. Auf den meisten Portalen, die diese Kredite anbieten, wird auch explizit auf diesen Umstand hingewiesen. Mini-Kredite werden in der Regel nur von speziellen Anbietern vergeben, bei Banken lassen sie sich in der Regel nicht finden.

Tipp: Auch bei Minikrediten Konditionen genau vergleichen

Wo können Minikredite gefunden werden?

Da es sich bei Minikrediten um spezielle Kredite handelt, sollte man zuerst die entsprechenden Suchmaschinen bemühen. Hier dürften schon einige Angebote zu diesem Thema gefunden werden.

Allerdings sollte man sich nicht zwangsläufig auf diese Ergebnisse verlassen, denn oftmals werden dabei Werbeeinblendungen genutzt, um den User auf ein bestimmtes Angebot aufmerksam zu machen. Daher kann von einer solchen Suche nicht die nötige Objektivität erwartet werden, denn auch bei dieser Kreditform kommt es auf die Kosten an.

Besser eigenen sich daher diverse Vergleichsportale, die auch zu diesem Zweck entsprechende Angebote gelistet haben.

Aber auch bei diesen muss zweimal hingeschaut werden, denn viele Portale werden auch von Banken oder anderen Finanzinstituten betrieben, sodass hier ebenfalls die eigenen Angebote im Vordergrund stehen.

Daher empfiehlt es sich, gezielt, nach den Plattformen von Verbraucherschutzorganisationen zu suchen, auf denen die jeweiligen Kredite nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten sortiert sind, die sich positiv für den Kunden auswirken.

Doch auch wer einen bestimmten Anbieter ins Auge gefasst hat, sollte noch einmal genauer hinschauen, denn es soll nochmals erwähnt werden, dass es sich hier nicht um Banken handelt, sonder jeweils um spezielle Anbieter, die in diesem Geschäft ihre eigenen Methoden etabliert haben. Daher kann es sich lohnen, auch alle AGB des entsprechenden Portals genau zu lesen.

Welche Anbieter können konkret gewählt werden?

Der Markt für Kleinkredite ist immer noch ein Wachstumssektor. Daher gibt es nicht all zu viele Anbieter, die hier zur Verfügung stehen. Allerdings haben sich einige wenige hervor getan, die konkret empfohlen werden können, da sie den Kredit zu guten Konditionen vergeben.

Cashper ist ein solches Unternehmen, das inzwischen Verträge mitvielen Banken unterhält und daher die Minikredite zur recht guten Konditionen offerieren kann. Hierwird eine Kreditsumme zwischen einem Euro und 600 Euro verliehen. Die allgemeine Laufzeit beträgt dabei 30 Tage.

Diese kann aber auch verändert werden, sodass es bei sehr kleinen Summen eine Rückzahlung innerhalb von 15 Tagen möglich ist, um die Zinsen gering zu halten. Bei größeren Beträgen kann diese auch auf 60 Tage ausgedehnt werden. Allerdings werden hierfür zusätzliche Gebühren fällig, die dann in den zurückzuzahlenden Betrag mit einfließen.

Der aktuelle Zins für einen solchen Kredit liegt bei 13,90 Prozent, womit dieser in manchen Beleihen günstiger ausfällt, als wenn ein Dispokredit in Anspruch genommen wird. Dabei findet zum Zwecke der Bonitätsprüfung ein internes Scoring statt, dass sich nicht maßgeblich an den Werten der KSV orientiert.

Hier spielen die bei der KSV hinterlegten Daten also nur eine zweitrangige Rolle, was daran liegt, da es sich nur um sehr geringe Beträge handelt. Der Kredit kann dabei auch in Form eines Eilkredites genutzt werden, dann schon innerhalb von 30 Minuten auf dem Konto zur Verfügung steht. Allerdings muss auch dieser Umstand mit einer extra Gebühr beglichen werden.

Welche Bonitätsanforderungen werden gestellt?

Bis zu einem Betrag von 100 Euro spielen die Einträge in der KSV in der Regel überhaupt keine Rolle, denn hier kommt es nur auf das aktuelle Einkommen an und dieses muss nicht einmal hoch ausfallen. Bei allen Beträgen darüber, werden die Einträge in der KSV in eine Relation zum Einkommen und den sonstigen finanziellen Daten gesetzt.

Geht aus diesen hervor, dass sich der Kreditnehmer die Rückzahlung in jedem Fall leisten kann, steht der Kreditvergabe in der Regel nichts im Wege. Somitkönnen hier auch Menschen mit einer schwachen Bonität, Zugriff auf ein Darlehen erhalten.

Allerdings gibt es auch definitive Ausschlusskriterien, die selbst in diesem Rahmen die Vergabe eines Mini-Kredites unmöglich machen. Wer zum Beispiel einen Haftbefehl in der KSV vermerkt hat, der ist von der Kreditvergabe grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt auch für Personen, die sich in einer Insolvenz befinden oder bereits eine eidesstattliche Versicherung abgeben mussten. Hier sind auch die Anbieter von Mini-Krediten nicht gewillt, entsprechendes Geld zu verleihen. Zudem stehe dem auch gesetzliche Hürden im Weg, die nicht einfach außer Acht gelassen werden dürfen.

Können Sicherheiten eingebracht werden?

In der Regel können für einen Mini-Kredit keine Sicherheiten gestellt werden. Hier fallen die Summen in der Regel zu gering aus, als das spezielle Objekte für eine Absicherung genutzt werden können. Allerdings können in Ausnahmefällen bestimmte Wertgegenstände genutzt werden, sofern der Anbieter dem Einsetzen dieser zustimmt. Dies kann in Extremfällen erforderlich werden, wenn die Bonität nicht zu schlecht ist, aber das Einkommen für eine Kreditvergabe nicht ausreicht.

Allerdings sollte sich in einer solchen Situation der Kunde selbst schon die Frage stellen, ob er sich einen solchen Kredit überhaupt leisten kann. Zudem kann die Auszahlung durch die Stellung der Sicherheiten sehr verzögert werden, sodass ein solches Vorgehen nicht in jedem Fall als probat angesehen werden kann.

Gibt es Mini-Kredite auch bei Kreditvermittlern?

Einige Kreditvermittler bieten ebenfalls Mini-Kredite an. Allerdings muss hier gesagt werden, dass diese zum Teil zu deutlich schlechteren Konditionen zu haben sind. Der Zinssatz mag zwar niedriger erscheinen, allerdings steigen hier die Kosten schon bei einem kurzzeitigen Verzug der Zahlung erheblich an. Dies ist bei den obligatorischen Anbietern nicht der Fall, denn diese haben ein eigenes Mahnsystem entwickelt, dass dem Kunden durchaus eine Chance lässt.

Hier werden zuerst zwei Mahnungen im Abstand von jeweils zwei Wochen übersandt, bevor schließlich ein Inkassounternehmen beauftragt wird. Die beiden Mahnungen werden jeweils nur mit einer Gebühr von 5 Euro berechnet, sodass sich die Kosten dabei noch in Grenzen halten. Somit sind keine hohen Schuldposten zu erwarten, wenn der Kunde einmal ein paar Tage später als geplant den Betrag überweist.

Welche Unterlagen sind erforderlich?

Abschließend soll noch kurz aufgezeigt werden, welche Unterlagen für die Beantragung erforderlich sind. Hierzu müssen die folgenden Dokumente auf den Online-Account hochgeladen werden:

  • Arbeitsvertrag oder Nachweis des Einkommens
  • Haushaltsrechnung zur Adressbestätigung
  • Kopie der Geldkarte
  • Ausweis oder Reisepass

Diese Unterlagen werden von einem Mitarbeiter geprüft. Sobald diese bestätigt wurden, ist der Antragsprozess in der Regel auch abgeschlossen und der Kreditbetrag kann ausgezahlt werden.

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