Riester Rente 2017 – Vorteile, Zulagen, Alternativen und Auszahlung

Die Rente nach Riester wurde vor einigen Jahren eingeführt und zählt zu den bekanntesten Renten im Bundesland. Grundsätzlich handelt es sich bei der Riesterrente um eine Möglichkeit, durch eigenen Einsatz die spätere Rente positiv zu beeinflussen.

Es handelt sich um eine privat finanzierte Rente, die im Jahr 2002 eingeführt wurde. Staatliche Zulagen sowie die Förderung bedingt durch einen Abzug von Sonderausgaben waren typische Anreize, welche für die Riester Rente sprachen. Geregelt wurde die Förderung durch das Einkommenssteuergesetz. Den Namen hat das Rentenmodell durch Walter Riester, der damals als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung tätig war und die entsprechende Rente mit auf den Weg brachte.

Welche Vorteile brachte oder bringt die Riesterrente?

Fakt ist, dass die Riesterrente nicht jedem einen großen Vorteil bringt. Aus heutiger Sicht ist es möglich, dass durch Einzahlen in die Riesterrente jedes Jahr bis zu 2.100 Euro steuerlich geltend gemacht werden können.

Wie hoch ist die Riester Rente Zulage?

Die Zulagen bei der Rente betragen im Maximum 154 Euro und hinzu kommen sogar noch Kinderzulagen, so fern in der Familie Kinder leben, die einen Anspruch auf Kindergeld haben. Für die späteren Rentennehmer ist es erforderlich, dass der jährliche Mindesteigenbetrag in die Rente eingezahlt wird, welcher 4% des Einkommens des Vorjahres beträgt. Sollte die Rente von Nichterwerbstätigen Personen wahrgenommen werden, so ist es wichtig, dass mindestens ein Betrag in Höhe von 60 Euro eingezahlt wird.

Schutz der Riesterrente vor Pfändung!

Die Eckpfeiler der Riesterrente sind vielen Menschen bekannt. Fakt ist, dass es eine staatliche Förderung gibt, welche aber ach vom Einkommen sowie vom Familienstand abhängig ist. Anzumerken ist, dass die staatliche Förderung bei mindestens 25% liegt und im Maximum bei 90% liegt.

Quelle: http://www.riester-rente-tipps.de

Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Gelder, die inklusive beantragter Zulage in die Riesterrente investiert wurden vor der Pfändung und vor der Insolvenz geschützt werden. Ebenso ist anzumerken, dass die Riesterrente, bzw. nicht angerechnet wird, wenn das Kapitalvermögen für Hartz IV berechnet wird.

Wichtig: Angebote für die Altersvorsorge miteinander vergleichen

Unter dem Strich ist es für viele Menschen wichtig zu wissen, dass die Riester Rente gerade dann sicher ist, wenn zum Beispiel eine Zahlungsunfähigkeit droht oder es aus anderen Gründen Probleme mit der Liquidität gibt.

Sollte es auf Grund von Zahlungsproblemen nicht möglich sein, in die Riesterrente einzuzahlen ist es möglich, dass die Rente als ruhend bezeichnet wird, bzw. sie nicht bedient werden muss. Es ist möglich, dass die komplette Rente stabil bleibt und vorher genau berechnet werden kann. Die so genannte Garantierente kann später ohne Probleme berechnet werden.

Was passiert mit der Riesterrente im Todesfall?

Sollte es zu einem Todesfall kommen, während in die Riesterrente eingezahlt wurde, ist es wichtig, vorher darüber nachzudenken, ob eine Riester Rentenversicherung abgeschlossen wird. Diese trägt dazu bei, dass Erben und Hinterbliebene die Rente nutzen können. Die Erben haben einen Anspruch auf das Vorsorgekapital abzüglich aller staatlichen Zulagen sowie abzüglich der steuerlichen Vorteile.

Wie kann die Riesterrente ausgezahlt werden?

Wer sich für die Riesterrente entscheidet und zum Renteneintritt kommt, hat die Möglichkeit, dass er zu Beginn des Renteneintritts eine Einmalzahlung erhalten kann. Sofern der Rentenvertrag vor dem Jahr 2005 abgeschlossen wurde beläuft sich diese Summe auf 20% der vorhandenen Einlagen. Bei den Rentenverträgen, die nach dem Jahr 2005 abgeschlossen wurde, liegt die Summe bei 30% der Einlagen.
Im Jahr 2008 wurde die Rente reformiert und so ist es möglich, dass Menschen die ab 2008 die Riesterrente nutzen und die vor dem 31.12.1982 geboren wurden eine Grundzulage erhalten, die einmalig um 200 Euro gegenüber dem vorherigen Wert erhöht wurde.

Welche Alternativen gibt es zur Riesterrente?

Es gibt die Möglichkeit, dass im Vergleich zur Riesterrente zahlreiche unterschiedliche Renten selbst aufgebaut und genutzt werden können. Wer sich für die Rente allgemein interessiert, kann in jedem Fall auch privat vorsorgen. Das bedeutet, dass es möglich ist, dass ohne Probleme eine eigene Rentenversicherung zusätzlich abgeschlossen werden kann. Das Riestermodell ist nur eines von vielen, das aktuell auf dem Markt beworben wird.

Einen Überblick zu Alternativen gibt es auf http://www.taz.de/!5292330/ zum Nachlesen.

Zusätzlich ist es möglich, dass zum Beispiel privat vorgesorgt wird. Wer sich ein eigenes Haus anschafft, hat die Möglichkeit, dass er ohne Probleme entsprechend dieses bis zur Rente abbezahlt hat und problemlos sein eigenes Leben deutlich preisgünstiger gestalten kann als jemand, der zum Beispiel eine Miete bezahlen muss. Eigentum ist in jedem Fall eine gute Vorsorgemöglichkeit, wenn es darum geht, dass entsprechend die eigene Rente vorgesorgt wird, bzw. dafür gesorgt wird, dass die Kosten im Alter nicht zu hoch sind.

Immobilien vermieten – als Altersvorsorge?

Sehr viele Menschen denken darüber nach, ob sie nicht Immobilien vermieten sollen, wenn es darum geht, dass die eigene Altersvorsorge gut aufgebaut werden soll. Fakt ist, dass es meist ohne Probleme möglich ist, dass eine Immobilie vermietet wird, wenn entsprechendes Kapital vorhanden ist. Wer zusätzlich zum eigenen Haus noch ein Haus kauft, und dieses vermietet, oder aber auch mehrere Wohnungen in einem Haus vermietet, kann somit seine Rente deutlich aufbessern und damit ein mehr als gutes Leben führen.

Wenn die Immobilien während des Arbeitslebens angeschafft wurden, ist es sogar möglich, dass diese komplett von der Steuer abgesetzt werden können. Besondere Möglichkeiten gibt es hier zum Beispiel, wenn es sich um eine denkmalgeschützte Immobilie handelt, da diese in der Regel über die Afa Tabelle abgeschrieben werden kann.

Sind Aktien als Altersvorsorge geeignet?

Unter Umständen ist es auch möglich, dass Aktien zur Altersvorsorge geeignet sind. Gerade dividendenstarke Titel können ohne Probleme genutzt werden, wenn es darum geht, dass die eigene Altersvorsorge perfekt organisiert wird.

Dabei ist anzumerken, dass es möglich ist, dass zum Beispiel eine Aktie gekauft wird, die über viele Jahre eine starke Dividende ausschüttet. Gerade in Krisenzeiten ist es möglich, dass Aktien sehr günstig erworben werden können.

Quelle und Tipps: http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/altersvorsorge-aktiensparen-fuer-die-rente/14942800.html

Wer langfristig auf starke Blue Chips setzt, hat die Möglichkeit, dass er hier eine recht sichere Aktie kauft und gleichzeitig eine starke Dividende jedes Jahr nutzen kann. Ebenfalls ist es möglich, dass mit Aktien spekuliert werden kann, um eine entsprechend hohe Rente zu kassieren. Unter dem Strich sind beide Wege mit Aktien eine Rente zu optimieren zu empfehlen und können ohne Probleme wahrgenommen werden.

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