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Quelle: VKNN-Projekt (2003) Viennese Science in Exile - Disziplingeschichte

Medizin. Von der Weltmetropole in die Provinz

Autorin: Brigtte Bischof

Kurzfassung: Die Geschichte der Medizin in Österreich im 20. Jahrhundert ist geprägt von den Auswirkungen nationalsozialistischer Diskriminierung, Verfolgung und Vertreibung. Die einstige Weltmetropole der medizinischen Ausbildung, Wien, verlor sich seit 1945 in der Marginalität. Der Niedergang der Wiener Medizinischen Schule setzte einerseits schon vor 1938 ein; neben den dramatischen Auswirkungen des "Anschlusses" ist es aber andererseits auch den Entwicklungen in den Nachkriegsjahren zuzuschreiben, dass die Tendenz zur Provinzialisierung fortgesetzt wurde. Eine Besonderheit der Medizin ist die enge Verschränkung wissenschaftlicher und praktischer Bereiche. Gerade auch in der Emigrationsforschung manifestiert sich die Fragwürdigkeit der Unterscheidung und Trennung dieser Bereiche. Neben dem universitären Bereich wird hier auch auf die Ärzteschaft allgemein eingegangen.

Inhalt:
Entwicklungsstand der Medizin in Österreich um 1900 | Allgemeine Überlegungen | Vertreibungswellen | Situation an den Universitäten | Auswirkungen auf die Medizin | Emigration | Wissenschaftswandel und Wirkung in den Aufnahmeländern | Folgen der Wissenschaftsemigration für Forschung und Lehre in Österreich | Literatur | Links



Entwicklungsstand der Medizin in Österreich um 1900

Wien gehörte neben Berlin im späten 19. Jahrhundert zu den wesentlichen Zentren von Wissenschaft und Medizin. Es gab eine bedeutende Zuwanderung gerade jüdischer Studierender, Ärzte und Intellektueller in diese Städte. Die medizinische Fakultät an der Universität Wien gehörte nicht nur zu den größten medizinischen Fakultäten im deutschsprachigen Raum, sondern Wien war die "Weltmetropole medizinischer Fortbildung". (Hubenstorf 2002, 277).

Allgemeine Überlegungen

Der Bereich "Medizin" nimmt in mehrfacher Hinsicht eine Sonderstellung ein. Er beinhaltet gleichzeitig die universitäre Forschung und Praxis (Krankenhäuser, Ärzte, etc.). An der Universität weist die Medizin nach der philosophischen Fakultät den zweitgrößten Personalstand auf. Anders als für die Disziplinen, die an der philosophischen Fakultät angesiedelt sind, wird der Medizin Einheit und Einheitlichkeit zugeschrieben.
Es gibt jedoch keine "Einheit der medizinischen Fächer", es handelt sich vielmehr um ein komplexes Feld. In Wien waren die medizinischen Fächer in stärkerem Maße spezialisiert als beispielsweise in Berlin, und dies schon seit dem frühen 19. Jahrhundert. Außerdem waren die Fächer klarer und eindeutiger definiert; die Binnendifferenzierung des Begriffs "Medizin" offenbart eine stärkere Vertretung von jüngeren Spezialfächern in Wien. (siehe "Modernitätshypothese" bei Hubenstorf 1994, 40)
Gleichzeitig war gerade im Bereich Medizin der Anteil jüdischer Wissenschafter seit jeher besonders hoch, wenngleich die teilweise angeführten Zahlen übertrieben sind und oft antisemitischen Diskussionen entspringen. Zur angeblichen "Verjudung der Ärzteschaft" führt unter anderen Michael Hubenstorf (1988, 767) folgende Faktoren an: Die spezifische Sozialstruktur der jüdischen Bevölkerung als Ausdruck der historischen Ausgrenzung, die ausgeprägte Bildungstradition sowie die unvollständige Gleichstellung führten zu einer besonderen Zuwendung von Juden zu freien akademischen Berufen wie Advokat oder Arzt. Gerade die Medizin in Wien nahm eine gewisse Ausnahmeposition ein, da in Wien staatliche gegenüber konfessionellen Krankenhäusern überwogen, und hier ein besonderes Wechselspiel der medizinischen Fakultät mit öffentlichen und privaten Krankenanstalten existierte.
Auf der anderen Seite blieben die prestigereichen Stellen des Ordinarius und des Instituts- oder Klinikleiters bis auf wenige Ausnahmen für "jüdische" Mediziner verschlossen. Dies spiegelt sich im jeweiligen Anteil der "jüdischen" Ärzte wider: Zwar wurde 68% der Wiener Ärzteschaft, aber nur 51% der Hochschullehrer eine jüdische Abstammung zugeschrieben.

Vertreibungswellen

Die Entlassung und Vertreibung politisch und "rassisch" unliebsamer Personen hat bereits lang vor dem "Anschluss" Österreichs 1938 eingesetzt, und es lassen sich verschiedene "Emigrationswellen" ausmachen. Die Emigrationsforschung hat demnach bereits die Zeit vor 1938 zu berücksichtigen.
Die erste Emigrationswelle beginnt in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg um 1920. Ihr prominentester Vertreter ist Karl Landsteiner (1868-1943). Sein Weggang aus Wien wird oft als ökonomisch bedingter "brain drain" definiert. Eine detailliertere Betrachtung der Vorgeschichte offenbart aber subtile Vertreibungs- und Diskriminierungsmaßnahmen. Neben dem berühmten Nobelpreisträger finden sich weitere Beispiele früher Emigration: Ludwig Teleki (und das Fach Sozialmedizin) und Sigismund Peller (der zunächst nach Palästina auswanderte, aber wieder zurückkehrte). Diese frühen EmigrantInnen und ihre Arbeitsstätten im Ausland wurden oft zu Anknüpfungspunkten für spätere EmigrantInnen. (Hubenstorf 1987, 366)
Eine zweite Emigrationswelle 1934-1937 betraf neben den Anhängern des Nationalsozialismus, die oft nach Deutschland, "heim ins Reich", auswanderten, insbesondere sozialdemokratische Ärzte (zum Beispiel Sigismund Peller, Julius Tandler, Martin Pappenheim) und Vertreter der Individualpsychologie (vgl. Kenner). So begann bereits 1934/35 der sukzessive Austausch des ärztlichen Personals in medizinischen Einrichtungen. "Faßt man diese Entwicklungslinien zusammen, so ergibt sich, daß bereits lange vor 1938 [...] eine Konkurrenz um Stellen einsetzte, die im Sinne ideologischer Vorgaben [...] sozialdemokratische und jüdische Wissenschafter [dagegen] diskriminierte." (Hubenstorf 1987, 375)
Die Vertreibungswelle nach dem "Anschluss" Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich 1938 führte zur dritten Emigrationsperiode, die jedoch in Form und Umfang die vorhergehenden bei weitem übertraf. In Wien waren 1938 65% der Ärzte gemäß den nationalsozialistischen "Rassekriterien" "jüdischer" Herkunft, im gesamten österreichischen Gebiet betrug dieser Anteil etwa ein Drittel. (Hubenstorf 1987, 769) 3.200 von 4.900 Wiener Ärztinnen waren nach NS-Definition von der rassistischen Verfolgung betroffen, und ihnen wurde, mit Ausnahme von 373 "jüdischen KrankenbehandlerInnen", die Berufszulassung entzogen. Nach Hubenstorf (2001) war 80% der jüdischen Ärzte die Flucht ins Ausland geglückt. Von über 220 ÄrztInnen ist bekannt, dass sie deportiert wurden. (Feikes 1999)

Situation an den Universitäten

An der Universität Wien verloren im Zug der NS-"Säuberungen" insgesamt 45% aller ProfessorInnen und DozentInnen ihre Position. (Mühlberger 1993, 9) Die einzelnen Fakultäten waren unterschiedlich stark betroffen. Die medizinische Fakultät gehört neben der staats- und rechtswissenschaftlichen Fakultät zum am stärksten betroffenen Teil der Universität. Hier kam es zu 172 - nach Hubenstorf (2001) zu 178 - von insgesamt 352 Entlassungen oder Enthebungen. Neun Ordinarien waren davon betroffen: Arnold Durig, Otto Fürth, Wilhelm Kerl, Wolfgang Josef Pauli, Ernst Peter Pick, Egon Ranzi, Friedrich Reuter und Richard Wasicky und der bereits emeritierte Max Neuburger. Dass es sich dabei vorwiegend um politische Enthebungen handelte, spiegelt die unterschiedlichen Karrieremöglichkeiten und längerfristig existierenden Diskriminierungen wider. Insgesamt wurde rund die Hälfte aller medizinischen HochschullehrerInnen entlassen - davon 132 wegen "jüdischer" oder unbekannter Herkunft und weitere 7% aus politischen Gründen. (Hubenstorf 2001) Neben der ersten Dozentin an der medizinischen Fakultät der Universität Wien, Helene Wastl, waren Anna Simona Spiegel-Adolf und Carla Zawisch-Ossenitz betroffen. Die Entlassungen verteilten sich jedoch nicht gleichmäßig auf die einzelnen medizinischen Teilbereiche (siehe Tabelle in Hubenstorf 1994, 36).
An den anderen Universitätsstandorten Österreichs, Graz und Innsbruck, waren die Auswirkungen zahlenmäßig deutlich geringer. Dies lag jedoch nicht nur daran, dass diese Universitäten entsprechend kleiner waren, sondern auch an einem stärker ausgeprägten Antisemitismus. Die "Veränderungen" an der Universität Graz waren bedeutend, da unter den Entlassenen auch sämtliche, im Amt befindlichen "österreichischen" Nobelpreisträger zu finden sind - die beiden Physiker Viktor Hess und Erwin Schrödinger sowie der in Frankfurt geborene, aber in Österreich tätige Medizin-Nobelpreisträger des Jahres 1936, Otto Loewi. An der medizinischen Fakultät der Universität Graz kam es zu insgesamt 21 Entlassungen, davon 10 von 32 Professoren. Die meisten Entlassungen erfolgten jedoch aus politischen oder anderen Gründen. (Grenzfeste Deutscher Wissenschaft 1985, 52) Der Grazer Internist Wilhelm Berger wurde zwar nicht entlassen, emigrierte jedoch in die USA. (Hubenstorf 1987, 386) Die Entlassungen hinterließen erhebliche Lücken im Forschungs- und Lehrbetrieb. Acht Institute verloren ihren Vorstand, 16 Vorlesungen fanden nicht statt. (Grenzfeste Deutscher Wissenschaft 1985, 51)
Auch die Universität Innsbruck mit ihren insgesamt 153 Bediensteten war maßgeblich durch die "Neuordnung" betroffen. Bei den Medizinern waren drei jüdische Hochschullehrer betroffen. (Hubenstorf 2001) Im "Verzeichnis der nach dem 13. März 1938 enthobenen oder in den Ruhestand versetzten Bediensteten der Universität Innsbruck" finden sich sieben Mediziner, die Oberkofler (1981) noch durch drei Namen ergänzt. Unter ihnen befanden sich der Professor für Zahnheilkunde, Wilhelm Bauer, und der Professor für Physiologie, Ernst Theodor Brücke, die beide in die USA emigrierten. Der experimentelle Pathologe Gustav Bayer verübte 1938 Selbstmord. (Oberkofler 1981, 144)

Auswirkungen auf die Medizin

Die medizinischen Fächer in Wien waren bereits seit dem 19. Jahrhundert stark spezialisiert, klar und eindeutig definiert. Zudem überwogen hier staatliche Krankenhäuser gegenüber konfessionellen Einrichtungen.
Neue Spezialfächer, die häufig zur Domäne "jüdischer" Wissenschafter wurden, waren jene Bereiche, die überdurchschnittlich durch die Vertreibung betroffen waren. Ein drastisches Beispiel ist hier die Neurologie / Neuropathologie, wo "praktisch alle Hochschullehrer [...] verschwanden" (92%). Neben der Pädiatrie waren in Wien weiters die Physiologie, die Allgemeine und Experimentelle Pathologie und die Pharmakologie mit einem Verlust zwischen 67 und 86% überdurchschnittlich stark betroffen. (Hubenstorf 1994, 41) Umgekehrt gibt es auch Bereiche, in denen es zu wenigen respektive unterdurchschnittlich vielen Entlassungen und Emigrationen gekommen ist - z.B. in der Pathologischen Anatomie und in der Hygiene. (Hubenstorf 1994, 42)

Emigration

Die Unterscheidung zwischen medizinischen WissenschafterInnen und praktizierenden Ärzten wird am Beispiel der Emigrationsforschung fragwürdig (Hubenstorf 1987, 361), da es infolge der Emigration häufig zu einem Wechsel des Betätigungsfeldes kam bzw. kommen musste.
Insgesamt emigrierten rund 3.000 Ärzte aus Österreich in rund ein Dutzend Länder. Der größte Teil der EmigrantInnen ging in die USA (weit über 2.000). Weitere größere Aufnahmeländer sind Großbritannien (ca. 350), Palästina (ca. 70) und Shanghai (ca. 130).
Es formierten sich auch eigene österreichische Ärzteorganisationen im Exil, so der "Medical Circle" der Austrian University League in New York (E.P. Pick, C. Zawisch-Ossenitz) oder die "Association of Austrian Doctors in Great Britain".

Wissenschaftswandel und Wirkung in den Aufnahmeländern

Aussagen über die Medizin als ganzes sind schwer möglich, ein detaillierteres Eingehen auf die Spezialdisziplinen ist in diesem Rahmen nicht möglich. Nur über einzelne Bereiche liegen Beiträge vor, beispielsweise über die Individualpsychologie (Kenner) oder die Dermatologie. Die aus Österreich kommende Ärzteschaft bildete in den jeweiligen Aufnahmeländern nur einen kleinen Teil der Ärzte-Emigration. Allgemein betrachtet, ist der Einfluss der deutschen Emigration meist bedeutender als der österreichischer Emigranten. In den meisten Fächern finden sich aber zweifellos bedeutende wissenschaftliche Persönlichkeiten. (vgl. Hubenstorf 1987, 393) Die meisten, wie der Nobelpreisträger Otto Loewi, hatten jedoch den Höhepunkt ihres Wirkens bereits überschritten Besonders erwähnenswert ist auch die Tätigkeit österreichischer Pharmakologen für die Merck-Konzerne.
Unter den jungen EmigrantInnen, der wissenschaftlichen Nachwuchsgeneration finden sich einige heute bekannte Namen - Erwin Chargaff, Hans Selye, Samuel Mitja Rapaport -, jedoch ist die Abgrenzung zwischen Medizin und benachbarten Naturwissenschaften nicht immer einfach. Auch der Medizin-Nobelpreisträger des Jahres 2000, Eric(h) Kandel, gehört zu den aus Österreich Vertriebenen.

Folgen der Wissenschaftsemigration für Forschung und Lehre in Österreich

Die NS-Verfolgung und Vertreibung bedeutete nicht nur einen personellen, sondern auch einen gravierenden Verlust an Internationalität; medizin-wissenschaftliche Gesellschaften lösten sich auf.
1945 wurden in Wien etwa 75% der medizinischen Hochschullehrer entlassen. "Übrig blieb das absolute Minimum an Personen des Unterrichts, und vielfach nicht einmal das." (Hubenstorf 1994, 46) Es waren vorwiegend die katholisch-konservativen Professoren, die nach 1945 zur führenden Kraft der Wiener medizinischen Fakultät avancierten. (ibidem, 44) Sie kamen großteils aus einer Gruppe, die ca. zwanzig 1938/39 entlassene Anhänger oder Funktionäre der austrofaschistischen Regierung (vielfach Klinikvorstände) sowie zwölf zwischen 1940 und 1942 von der Entziehung der Lehrbefugnis Betroffene umfasste. Eine weitere Gruppe bestand aus desillusionierten Anhängern des deutschnationalen Lagers. Von den in die Emigration getriebenen MedizinerInnen kehrten bis 1955 lediglich zwölf zurück (Hubenstorf 1987, 391). Hiermit setzte sich der "Trend zur Provinzialisierung und zum Lokalismus endgültig durch, der schon in den zwanziger Jahren begonnen hatte" (Hubenstorf 1994, 43).
Das Übrigbleiben weniger "Autoritäten" führte zur Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeiten, des intellektuellen Pluralismus, der Unabhängigkeit und der Innovationsfähigkeit des wissenschaftlichen Nachwuchses. (Hubenstorf 2001, 284) Eine Reihe von Teilkontinuitäten und die "Verdoppelung" durch die Emigration stützte gleichzeitig die Illusion des Weiterbestandes der "Wiener Medizinischen Schule". (ibidem, 282) Neben dem Einschnitt im Jahr 1938 führte der "Bruch" 1945 endgültig dazu, die Wiener Medizin vom Zentrum der Weltmedizin in die Marginalisierung und Bedeutungslosigkeit zu treiben.

Literatur

Feikes, Renate: Veränderungen in der Wiener jüdischen Ärzteschaft 1938. Phil. Dipl.-Arb., Universität Wien, Wien, 1993.
Feikes, Renate: Emigration jüdischer Wiener Ärzte ab 1938 in die USA, speziell nach New York, 2 Bde. Phil. Diss., Universität Wien, Wien, 1999.
Grenzfeste Deutscher Wissenschaft. Über Faschismus und Vergangenheitsbewältigung an der Universität Graz, hgg. von der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik. Verlag für Gesellschaftskritik, Graz, 1985.
Hoffmann-Ostenhof, Otto: Otto Loewi. In: Stadler, Friedrich (Hg.): Vertriebene Vernunft II. Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft. Jugend und Volk, Wien / München, 1988, S. 702 - 705.
Hubenstorf, Michael: Österreichische Ärzteemigration. In: Stadler, Friedrich (Hg.): Vertriebenen Vernunft I, Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft. Jugend und Volk, Wien / München, 1987, S. 359 - 415.
Hubenstorf, Michael: Vertriebenen Medizin - Finale des Niedergangs der Wiener Medizinischen Schule? In: Stadler, Friedrich (Hg.): Vertriebene Vernunft II, Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft. Jugend und Volk, Wien / München, 1988, S. 766 - 793.
Hubenstorf, Michael: Ende einer Tradition und Fortsetzung als Provinz. Die Medizinischen Fakultäten der Universitäten Berlin und Wien 1925-1950. In: Meinel, Christoph / Voswinckel, Peter (Hg.): Medizin, Naturwissenschaft, Technik und Nationalsozialismus: Kontinuitäten und Diskontinuitäten. Verlag für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik, Stuttgart, 1994, S.33 - 53.
Hubenstorf, Michael: Vertreibung und Verfolgung. Zur Geschichte der österreichischen Medizin im 20. Jahrhundert. In: Das jüdische Echo Nr. 50, Oktober 2001, S. 277 - 288.
Kernbauer, Alois: Carla Zawisch-Ossenitz. Eine biografische Skizze der ersten Professorin an der Karl-Franzens-Universität Graz. In: Ders. (Hg.): Frauenstudium und Frauenkarrieren an der Universität Graz. Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz, 1996, S. 265 - 270.
"Medizin". In: Vertriebene Vernunft II, Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft. Jugend und Volk, Wien / München, 1988, S. 766 - 830.
Merinsky, Judith: Die Auswirkungen der Annexion Österreichs durch das Deutsche Reich auf die Medizinische Fakultät im Jahre 1938. Biographien entlassener Professoren und Dozenten. Phil. Diss., Universität Wien, Wien, 1981.
Meinel, Christoph / Voswinckel, Peter (Hg.): Medizin, Naturwissenschaft, Technik und Nationalsozialismus. Kontinuitäten und Diskontinuitäten. Verlag für Geschichte der Naturwissenschaft und der Technik, Stuttgart, 1994.
Mühlberger, Kurt: Dokumentation Vertriebene Intelligenz. Der Verlust geistiger und menschlicher Potenz an der Universität Wien von 1938 bis 1945. 2. Aufl., Universität Wien, Wien, 1993.
Oberkofler Gerhard: Bericht über die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Innsbruck. In: Zeitgeschichte, 8. Jg., 1981, S. 142 - 149.
Wiener klinische Wochenschrift, 110. Jg., 1998 - Sonderausgabe

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