Wie finde ich den richtigen PKV Tarif? – Krankenversicherung Tarife

Wer sich dazu entschlossen hat, in die private Krankenversicherung zu wechseln, und auch die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, findet sich für gewöhnlich in einem regelrechten Tarif-Dschungel wieder und sollte daher ausreichend Zeit einplanen, um den richtigen Tarif zu finden. Diese unterscheiden sich schließlich nicht nur preislich, sondern auch im Bezug auf die Leistung.

Bei der Entscheidung für einen PKV-Tarif sollte man daher genau abwägen, welche Leistungen man unbedingt braucht und auf welche Arten der Behandlungen man eventuell verzichten kann. So werden beispielsweise alternative Behandlungsmethoden häufig nur gegen Aufpreis von der privaten Krankenversicherung abgedeckt. Diejenigen, die ohnehin keine alternativmedizinische Behandlung in Anspruch nehmen möchten, benötigen auch keinen entsprechenden PKV-Tarif und können somit bares Geld sparen.

Darüber hinaus erweisen sich PKV-Tarife mit Selbstbehalt in vielen Fällen als äußerst lohnenswert und sind daher immer eine Überlegung wert. Hierbei muss sich der Versicherte mit einem bestimmten Betrag selbst an den Behandlungskosten beteiligen, wobei dieser auf ein jährliches Maximum begrenzt ist. Auf den ersten Blick erscheint dies zwar wenig vorteilhaft, da die Krankenversicherung hierbei nicht sämtliche Kosten übernimmt, doch andererseits hat man so Zugang zu mitunter deutlich günstigeren Tarifen.

Vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte man folglich genau abwägen und sich mit den einzelnen Tarifmodellen ausführlich auseinandersetzen, denn nur auf diese Art und Weise findet man sich im Tarif-Dschungel zurecht und kann den besten Tarif auswählen.

Die meisten Menschen wähnen sich im Bezug auf ihre Krankenversicherung auch im Urlaub in Sicherheit, schließlich haben Deutschland und Österreich längst Vereinbarungen mit den EU-Mitgliedsstaaten, sowie einigen weiteren Ländern getroffen, sodass die medizinische Versorgung von gesetzlich Versicherten sichergestellt ist.

Auf diese Art und Weise entsteht jedoch eine trügerische Sicherheit, denn es ist keineswegs gewährleistet, dass die gesetzliche Krankenkasse alle Behandlungskosten aus dem Ausland übernimmt.

Wichtig: Die richtige Absicherung durch eine Reise-Krankenversicherung

Wenn Urlauber im Ausland erkranken oder einen Unfall haben, ist dieses ohnehin äußerst ärgerlich, schließlich soll der Urlaub eigentlich die schönste Zeit des Jahres sein. Übernimmt die heimische Krankenkasse dann nicht die Kosten für die medizinische Behandlung im Ausland, ist die Not groß.

Wichtig: Eine gute Absicherung

Wichtig: Eine gute Absicherung

Da sich die Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen an dem Gesundheitssystem des jeweiligen Landes orientiert, müssen Patienten oft draufzahlen oder je nach Behandlung sogar die gesamten Kosten zahlen. Um ein solches Szenario zu vermeiden und unbeschwert verreisen zu können, empfiehlt es sich, eine entsprechende Zusatzversicherung abzuschließen.

Alters-Rückstellungen in der privaten Krankenversicherung

Die Alterungsrückstellung ist in der Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung ein wichtiger Bestandteil. Dabei wird Sorge für den Umstand getroffen, dass die vermehrten Gesundheitsleistungen die ein mit zunehmendem Alter in Anspruch nimmt, abgedeckt sind.

Da eben die Inanspruchnahme der Gesundheitsleistungen bei älteren Menschen steigt, kommen diese Alterungsrückstellungen in der Berechnung zum Einsatz. Die Altersrückstellungen sind in der privaten Krankenversicherung in jedem Tarif inkludiert.

Da allerdings die Ausgaben, sicherlich bedingt durch den Fortschritt in der Medizin nicht ausreichen, um sich mit den Altersrückstellungen zu decken, kann der Versicherte damit rechnen, dass sich seine Beiträge in den laufenden Jahren zwar nicht stark, aber dennoch bis zur Rente um ein dreifaches erhöht haben könnten. Generell bezahlt man in jungen Jahren höhere Beträge, als zur Begleichung der Kosten notwendig wären.

Welche Vorteile bringt die Altersrückstellung?

Dies bringt aber den Vorteil, dass die Versicherungen im zunehmenden Alter auf diese Beträge zurück greifen und somit die Gebühren für den Versicherten niedrig halten können. Für den Versicherten bleiben in Folge trotz Beitragserhöhungen große Versicherungsschwankungen aus. Eine Alternative wäre es aber, sich ein Kapital anzusparen, das so hoch ist, dass man damit im Rentenalter zwei Drittel des Beitrages bezahlen kann und zwar über eine Dauer von 25 Jahren.

Oder man wählt einen individuellen Beitragsentlastungstarif, der durch einen Mehrbeitrag zu einer festgesetzten Tarifbeitragsenkung im Rentenalter führt. Das Modell der Alterungsrückstellungen hat sich in den privaten Krankenversicherungen bewährt und bietet einige Vorteile. Früher nicht möglich, heute aber gesetzlich geregelt, darf der Versicherte aus einem Versicherungsvertrag ausscheiden, um in einen Basistarif einer anderen privaten Krankenversicherung zu wechseln und kann dafür auch noch seine Alterungsrückstellungen mitnehmen.

Somit ist das für den Versicherten bezüglich der Alterungsrückstellung so, als hätte es nie einen Wechsel in eine andere Versicherung gegeben. Eine uneingeschränkte Mitnahme der Alterungsrückstellung gilt allerdings nur für PKV-Versicherte, wenn diese nach dem 31.12.2008 einen neuen privaten Krankenversicherungsvertrag abgeschlossen haben. Dabei ist das interne Verfahren der privaten Krankenversicherung so ausgelegt, dass der Versicherungsnehmer vom bisherigen Volltarif in den Basistarif innerhalb der Versicherungsgesellschaft wechselt und die gesamte Alterungsrückstellung mitnehmen kann.

Für alle anderen ist bis dato eine befristete Wechselmöglichkeit innerhalb der privaten Krankenversicherungen gegeben. Diese können zum Beispiel nur in einem Zeitraum von 6 Monaten in einen Basistarif eines anderen privaten Versicherungsunternehmen wechseln und einen Teil der Alterungsrückstellung mitnehmen.

Auch gegenüber der gesetzlichen Krankenkassen bietet die Alterungsrückstellung in der Privatversicherung erhebliche Vorteile. Die gesetzliche Krankenversicherung beruht auf ein Umlageverfahren, bei dem die laufenden Einnahmen zur Gänze für die Finanzierung der laufenden Kosten der Versicherten eingesetzt werden.

Dabei springen immer weniger Einzahler, für immer mehr ältere Personen finanziell ein, was fortlaufend größere Einschnitte im Versicherungsschutz, beziehungsweise eine massive Erhöhung der finanziellen Belastung für den Versicherungsnehmer bedeutet. Bei einer Privatversicherung hingegen werden die Beiträge in zwei Schichten aufgeteilt, wobei der eine Teil in die laufenden Kosten der Versicherungsnehmer gesteckt wird, und aber der andere Teil zum Aufbau der Kapitalreserven verwendet wird.

Diese Kapitalreserven sind somit die Vorfinanzierungen beziehungsweise die Alterungsrückstellungen der im Alter steigenden Gesundheitskosten. Mit diesem System konnte sich die private Krankenversicherung über Jahrzehnte diese Kapitalreserven aufbauen. Aber auch die erwirtschafteten Erträge, die der Kapitalmarkt abwirft, dienen nicht nur der finanziellen Sicherheit des Unternehmens selbst, sondern kommen auch den Alterungsrückstellungen zugute, dies wieder zur vermehrten Absicherung des Versicherten führt.

Kostenerstattung in der PKV

Es kann jeden treffen. Man wacht auf und fühlt sich miserabel. Im Kopf arbeitet ein ganzer Bautrupp. Der Hals fühlt sich an, als wäre in der letzten Mahlzeit eine Feile versteckt gewesen. Und beim Gang zur morgendlichen Toilette hat man das Gefühl, um Jahre gealtert zu sein. Also führt der erste Weg zum Hausarzt. Angehörige der gesetzlichen Versicherungen lassen sich untersuchen, nehmen das Rezept und fertig.

Direkte Abrechnung durch den Arzt

Für Privatpatienten sieht das allerdings etwas anders aus. Was vielen nicht bewusst ist, Ärzte rechnen die Kosten direkt ab. Das heißt, wenige Tage nach dem Besuch beim lieben Doktor, liegt eine Rechnung auf dem Tisch. Für Einsteiger im ersten Moment ein Schock. Normalerweise geht die Rechnung doch direkt zur Kasse, oder?

Nicht bei Mitglieder PKV. Der Weg führt erst zum Patienten. Dieser hat dann die Aufgabe, sich bei seinem Versicherungsinstitut zu melden. Er muss die Rechnung vorlegen und bekommt dann die Kostenerstattung auf sein Privatkonto überwiesen. Aber keine Angst, in der Regel wartet man nur wenige Tage auf die Gutschrift. Es kann also beruhigt der Arzt aufgesucht werden.

Etwas anders gestaltet sich die ganze Sache bei einem Krankenhausaufenthalt. Für diesen Fall wird dem Versicherten seitens seiner Krankenkasse die Klinik – Card zur Verfügung gestellt. Auf ihr sind alle relevanten Daten gespeichert. Bei der Aufnahme erfährt die Klinik, welche Leistungen dem Patienten zustehen, also Einbettzimmer, Chefarztbehandlung und ähnliches. Wer Angst hat, es würden Vorleistungen in Höhe mehrerer tausend Euro fällig, kann wieder aufatmen. Für den Fall eines Klinikaufenthaltes rechnet das Versicherungsunternehmen direkt ab. Man kann sich getrost in die Obhut der Ärzte begeben.

Sollten doch einmal Unklarheiten auftreten, zum Beispiel bei sehr teuren Medikamenten, ist es ratsam, sich vorher mit dem Versicherer in Verbindung zu setzen.

PKV Tarife vergleichen

Jeder Mensch benötigt eine Krankenversicherung, die meisten Leute entscheiden sich mittlerweile für eine private Krankenversicherung. Warum das so ist, liegt eigentlich klar auf der Hand. Mit einer gesetzlichen Krankenkasse wird man bei den meisten Ärzten wie am Fließband behandelt. Sie nehmen sich einfach nicht genügend Zeit für die Patienten, untersuchen sie zwar, aber fertigen sie mit schnellen Erklärungen ab. Ganz davon abgesehen, dass man meist 1-2 Stunden im Wartezimmer verbringen darf und ohne Termin noch länger beim Arzt verbleiben darf.

Ein großer Aufreger vieler Patienten ist auch die Verschreibung von Medikamten, wer in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, bekommt nämlich nur günstige Medikamte, auch wenn teurere Medizin besser helfen würde. Dies liegt natürlich nicht alles an den Ärzten, sondern nur an den Krankenkassen selbst. Die Ärzte haben einfach ein niedriges Budget und haben genauso wie ihre Patienten darunter zu leiden.

Worauf achten beim Wechsel der Krankenversicherung?

Anders ist es mit der privaten Krankenversicherung, was die meisten Menschen begriffen haben und sich deshalb von ihrer gesetzlichen Versicherung verabschieden. Dieses sollte man aber gar nicht allzu schnell tun, denn als erstes muss man eine gute private Versicherung ausfindig machen, die auch faire Tarife anbietet. Wenn man sich die Kosten für diese Form der Versicherung einmal genau anschaut, begreift man schnell, dass noch lange nicht jeder Anbieter auch wirklich günstig ist, selbst wenn er dies in der Werbung versprechen sollte.

Auch wenn man Dank der privaten Versicherung endlich in keinem Wartezimmer länger als eine halbe Stunde sitzen muss, teure Medikamente verschrieben bekommt, in der Apotheke keine Zuzahlungen mehr leisten muss und vor allem auch ohne Termin einen Arzt aufsuchen darf, sollte man jedoch nicht auf einen Tarifvergleich der privaten Krankenversicherung verzichten.

Diesen muss man noch nicht einmal selbstständig durchführen, wie so manche Menschen berichten, immerhin gibt es doch das Internet. Dort gibt es schon lange Vergleiche für die Preise bestimmter Produkte und Dienstleistungen, auch die privaten Krankenversicherungen fallen darunter. Daher sollte man diesen einfachen Weg des Tarifvergleiches wählen und so die beste private Krankenversicherung finden.

Da der Tarifvergleich für die private Krankenversicherung kostenlos ist und in wenigen Minuten durchgeführt worden ist, gibt es keine Argumente, die dagegen sprechen. Immerhin spart man mit diesem Vergleich eine Menge Geld und das sind die wenigen Minuten Zeit allemal wert. Wer diese Zeit nicht aufbringen kann und den Anbietern für den Vergleich nicht trauen möchte, der ist seinem Geld wohl auch nicht wirklich böse. Denn der Vergleich ist absolut seriös, hat schon vielen Menschen geholfen, eine passende und günstige Versicherung zu finden und wird von vielen Nutzern empfohlen.

Der Tarifvergleich für die private Krankenkasse kann auf zwei Varianten durchgeführt werden. Zum einen kann sich der Internetnutzer eine Liste anschauen, in denen die Tarife vermerkt sind. Diese Liste ist übersichtlich gestaltet und im Nu hat man einen Anbieter mit guten Konditionen gefunden. Die andere Varianten wäre die, dass der Nutzer eingeben kann, was er alles von seiner Versicherung erwartet.

So können die Tarife genau nach diesen Angaben verglichen werden und der Kunde kann davon überzeugt sein, dass er eine perfekte Versicherung abschliessen kann. Die alle seine Bedürfnisse berücksichtigt und das zu dem günstigsten Tarif auf dem Markt. Da die Anbieter für den Tarifvergleich der privaten Krankenversicherung eine gute geführte Datenbank vorzuweisen haben, ist der Vergleich so schnell durchgeführt. Natürlich wird die Datenbank regelmäßig aktualisiert.

PKV Angebote in Österreich

Ganz normal krankenversichert ist im Prinzip jeder von uns. Ganz gleich ob man selbstständig oder unselbstständig beschäftigt, arbeitslos oder Pensionist ist – dies ist gesetzlich in Österreich geregelt. Kinder sind bei den Eltern mitversichert.

Über die gewöhnliche Krankenversicherung hinaus entscheiden sich heutzutage viele für eine zweite und zusätzliche Variante der Versicherung, die Private Krankenversicherung – kurz genannt auch PKV.

Im Unterschied zur Pflichtversicherung, die beinahe jeder Bürger hat, hat man bei der privaten Krankenversicherung einige zusätzliche Möglichkeiten.

Unterschied Krankenversicherung – nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) und Private Krankenversicherung – PKV:

  • Gesetzliche Krankenversicherung: Nicht gewinnorientiert. Die medizinische Behandlung, die erforderlich ist, wird garantiert.
  • Private Krankenversicherung: Ist gewinnorientiert. Bietet diverse bessere Leistungen, wie zum Beispiel Sonderklasse im Krankenhaus, Tagegeld, Begleitkosten usw.

In Österreich sind rund 1 Million Menschen im Besitz einer privaten Krankenversicherung. Die Qual der Wahl hat man etwa zwischen zehn Anbietern. Zu den namhaftesten und bekanntesten Versicherungen auf diesem Gebiet zählen die Merkur Versicherung, die Wiener Städtische, die Uniqua, die Generali oder etwa die Allianz.

Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, muss dafür meist tief in die Tasche greifen. Je später man sich dafür entscheidet, umso höher ist der zu zahlende Tarif. Wer also im Sinn hat, solch eine Zusatzversicherung abzuschließen, sollte möglichst schnell handeln und dies in jungen Jahren erledigen. Ab einem gewissen Alter sind solche Versicherungen kaum mehr trag- bzw. leistbar. Ob eine private Krankenversicherung Sinn macht, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Vorteile, die einem sofort ins Auge stechen sind, dass man den Arzt seines Vertrauens frei wählen kann oder im Krankenhaus nicht mit vier weiteren Patienten im Zimmer liegt, sondern die bevorzugte Sonderklasse wählt.

Selbstverständlich sind die Tarife und Leistungen von Versicherung zu Versicherung verschieden und es ist enorm wichtig, sich vorab über die verschiedenen Konditionen genauestens zu informieren.

Die Gesundheitsprüfung vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung

Bevor man den Abschluss einer privaten Krankenversicherung tätigt, prüft die Versicherung anhand eines Fragebogens (dieser muss selbstverständlich vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt werden) den Gesundheitszustand jedes einzelnen Antragstellers. Alter und Geschlecht spielen hier eine maßgebende Rolle. Aufgrund dieses Fragebogens bzw. dieser Auswertung entscheidet die Versicherung schlussendlich über die Aufnahme in die private Krankenversicherung. Einer reibungslosen Aufnahme steht selbstverständlich nichts im Wege, wenn kein erhöhtes Risiko vorliegt.

Im Internet haben Interessenten einer privaten Krankenversicherung die Möglichkeit sich genauestens über die einzelnen Versicherungen bzw. deren Konditionen zu informieren und auch zu vergleichen und sich das für sich persönlich beste Tarifangebot auszusuchen. Wichtig ist, wie bei allen Dingen im Leben, sich vorab genauestens zu informieren und zu vergleichen.

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