Wann gilt die Winterreifenpflicht 2016/2017 in Österreich?

Auch wenn der 1. November kalendarisch noch nicht in den Winter fällt, dieser Stichtag läutet für viele Menschen gewissermaßen die Winterzeit ein: Mit 1. November 2016 startet in Österreich die gesetzliche Winterreifenpflicht, welcher sich niemand entziehen kann – auch nicht Urlauber und Gäste, die aus Unwissenheit keine entsprechende Bereifung vorweisen können.

Je nach Fahrzeugtyp wird diese Winterreifenpflicht in Österreich verschieden gehandhabt, im Grunde genommen kann Problemen aber einfach aus dem Weg gegangen werden: Mit Beginn der Pflicht sollten die Winterreifen montiert werden, unabhängig davon ob nun entsprechende Winterfahrbahnen gegeben sind oder nicht. Letztendlich dient dieses Gesetz der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Dementsprechend kann die Missachtung dieser Regelung auch Strafen nach sich ziehen, die teilweise recht hoch ausfallen.

Entscheidend ist hierbei das tatsächliche Gefahrenpotential – wer im Zeitraum zwischen 1. November 2016 und 15. April 2017 bei entsprechenden, winterlichen Verhältnissen auf der Fahrbahn einen Verkehrsunfall verursacht, darf mit keinerlei Pardon rechnen.

Auch für Gäste gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – auch dann nicht, wenn im Heimatland Winterreifen nicht üblich sind oder schlicht weg nicht angeboten werden.

Begrifflichkeiten und Grundlagen

Wie bereits eingangs erwähnt, gilt die Winterreifenpflicht für nahezu jeden Verkehrsteilnehmer in ganz Österreich. Von dieser Pflicht ausgenommen sind lediglich:

  • Parkende Fahrzeuge
  • Fahrzeuge des öffentlichen Sicherheitsdienstes
  • Heeresfahrzeuge
  • Feuerwehrfahrzeuge
  • Fahrzeuge, die baubedingt oder aufgrund ihres Verwendungszweckes keine Winterreifen zweckmäßig verwenden können
  • Fahrzeuge mit „Spezial“-Bereifung
  • Mopeds, Mofas und Motorräder, natürlich auch Fahrräder

Zwei Fahrzeugklassen

Zudem werden zwei Fahrzeugklassen unterschieden, mit entsprechenden Eigenauslegungen der Winterreifengesetzgebung:

1. Pkw und Lkw mit höchstzugelassenem Gewicht bis zu 3,5 t
2. Lkw über 3,5 t Gewicht und Omnibusse
Entscheidend sind hierbei nicht nur die unterschiedlichen Vorgaben bezüglich der Winterreifenpflicht (wird später noch exakt erläutert), sondern auch die verschiedenen Anforderungen bezüglich der Winterreifen selbst.

Mindestprofiltiefe

Sommer- und Winterreifen unterscheiden sich hauptsächlich bezüglich ihres Profils, somit muss auch eine gewisse Mindestprofiltiefe für Winterreifen gegeben sein. Diese gilt es Jahr für Jahr zu prüfen, idealerweise zu Beginn und mit Ablauf der Winterreifenpflicht.

Folgende Anforderungen müssen die Winterreifen erfüllen, ansonsten dürfen diese nicht montiert werden:

  • Pkw und Lkw bis 3,5 t: Mindestens 4 mm Profiltiefe bei Radialreifen, mindestens 5 mm bei Diagonalreifen
  • Lkw über 3,5 t und Omnibusse: Mindestens 5 mm Profiltiefe bei Radialreifen, mindestens 6 mm bei Diagonalreifen

Tipp: Sollte die Profiltiefe den Mindestanforderungen an Winterreifen nicht mehr genügen, allerdings jene von Sommerreifen erfüllen, kann der ausgewiesene Winterreifen noch als Sommerreifen gefahren werden. Im Zweifelsfall sollte der Fachmann diesbezüglich um Auskunft gebeten werden!

Beschriftung und Bezeichnung der Winterreifen – Kontrolle!

Natürlich müssen Winterreifen auch als solche ausgewiesen sein. Diese erhalten handelsübliche Beschriftungen, die anzeigen, dass es sich um Winterreifen handelt. Diese lauten für Ganzjahres- und Winterreifen wie folgt:

  • M + S
  • M.S.
  • M & S / M+S

Achtung: Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen sind dem Namen nach das ganze Jahr über zulässig und sollten nicht mit Spezialreifen verwechselt werden. Diese eignen sich für jede Wettersituation, daher rührt auch der Zweitname Allwetterreifen.
Bei Spezialbereifungen sind ebenfalls klar definierte Bezeichnungen gegeben, die diese als winterreifentauglich ausweisen:

  • ET
  • ML
  • MPT

Wichtig: Für Winterreifen, Sommerreifen, Ganzjahresreifen und Spezialreifen gilt: Die Kontrolle, ob diese die erforderlichen Anforderungen erfüllen, liegt bei demjenigen, der die Reifen wechselt, in letzter Konsequenz aber natürlich beim Fahrzeugbesitzer bzw. Fahrzeuglenker. Wenn Sie die Winterreifen von einem entsprechenden Händler oder in einer Werkstätte wechseln lassen, sollten Sie diese darum bitten, die Fahrtauglichkeit der Reifen zu prüfen. Lassen Sie sich diese Expertise auch schriftlich dokumentieren!

Wichtig: Rechtzeitig Reifen wechseln

Winterliche Fahrbahnverhältnisse – Schnee, Matsch und Eis

Ein Begriff, der für die Gesetzgebung von zentraler Bedeutung ist, ist jener der winterlichen Fahrbahnverhältnisse. Darunter versteht der Gesetzgeber Schneefahrbahnen, Schneematsch und natürlich auch Eisfahrbahnen.

Hierzu gibt es natürlich exakte Definitionen, da ansonsten Willkür vorherrschen würde. Diese Bezeichnung ist dahingehend wichtig, als nur bei diesen winterlichen Fahrbahnverhältnissen für die erste Fahrzeugklasse die Winterreifenpflicht gegeben ist.

Rechtsgrundlage – Gesetzgebung

Die entsprechenden Gesetze sind für jedermann jederzeit zugänglich und nachlesbar. Es handelt sich um das Kraftfahrgesetz (KFG) § 102, sowie um die Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV) § 4. Somit ist auch klar geregelt, wie das Gesetz zu exekutieren ist.

Die Winterreifenpflicht im Detail

Anhand dieser einführenden Begrifflichkeiten lässt sich nun auch das Gesetz zur Winterreifenpflicht einfacher und auch verständlicher darstellen und erläutern. Im Wesentlichen ist dieses einfach zu verstehen, auch wenn es den einen oder anderen komplexen Sachverhalt gibt. Dabei handelt es sich aber meist um Sonderregelungen, die den normalen Autofahrer-Alltag nur selten berühren.

Wann gilt das Winterreifengesetz?

Die Pflicht für Winterreifen ist gesetzlich verankert und beginnt jährlich am 1. November und endet im darauf folgenden Kalenderjahr am 15. April. Somit erstreckt sich diese Pflicht über einen Zeitraum von fünfeinhalb Monaten, sodass in Österreich Winter- sowie Sommerreifenzeit nahezu gleich lang sind.

Wer ist von diesem Gesetz betroffen?

Bis auf die bereits angeführten Ausnahmen ist jedes verkehrstaugliche Fahrzeug von diesem Gesetz betroffen. Das bedeutet, dass Lkw, Pkw und Omnibusse, sowie vergleichbare Fahrzeuge im Geltungszeitraum auch entsprechend bereift sein müssen.

Regelung für Pkw und Lkw bis zu 3,5 Tonnen Gesamtgewicht

Für Personenkraftfahrzeuge und Kleinlastwagen, die ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten, gilt die Winterreifenpflicht nur bei entsprechender, winterlicher Fahrbahn. Auf parkende, nicht fahrende Fahrzeuge wird die Regelung nicht angewandt.
Das bedeutet im Klartext: Sollte ein solches Fahrzeug bei diesen Fahrbedingungen (Schnee, Matsch, Eis) ohne Winterreifen unterwegs sein, ist dies ein Gesetzesbruch, der verfolgt und bestraft werden kann. Grundsätzlich muss aber im Geltungszeitraum kein Winterreifen montiert werden – diese Fahrzeuge können auch mit Sommerreifen betrieben werden, sofern eben keine Winterfahrbahnen gegeben sind.
Achtung: Diese Regelung trifft nun auch auf sogenannte Microcars, vierrädrige Leichtfahrzeuge mit geschlossenem, kabinenartigem Aufbau, zu!

Im Übrigen müssen leichte ungebremste und schwere gebremste Anhänger nicht mit Winterbereifung versehen sein, hier ist es ausreichend, wenn die Zugmaschinen entsprechend ausgerüstet sind. Allerdings sollten Anhänger, die das ganze Jahr über verwendet werden, im Idealfall auch mit Ganzjahresreifen bestückt sein.

Regelung für Lkw ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und Omnibusse

Für Lastkraftwagen mit einem höchstzulässigem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen und für Omnibusse und davon abgeleiteten Fahrzeugen ist diese Regelung im Geltungszeitraum immer gültig. Das bedeutet, dass diese Fahrzeuge im Zeitraum vom 1.11. bis zum 15.4. des Folgejahres nur mit Winterreifen in Betrieb genommen werden dürfen. Dabei muss mindestens eine Antriebsachse mit entsprechender, wintertauglicher Bereifung versehen sein, im Idealfall sind alle Antriebsachsen bzw. Autoreifen entsprechend ausgerüstet.

Gibt es Sonderregeln für Spikereifen?

Ja, für Spikereifen gelten Sonderregeln. In den Monaten Juni, Juli, August und September sind Spikereifen gänzlich verboten, Motorräder dürfen nicht mit diesen Reifen ausgerüstet sein. Darüber hinaus sind folgende Punkte zu beachten:

  • Das höchstzulässige Gewicht für Spikereifen beträgt 3,5 t
  • Alle Reifen am Fahrzeug müssen Spikereifen sein (in der Regel vier)
  • Am Heck muss ein Spikeaufkleber gut sichtbar angebracht sein
  • Die Stahlstifte dürfen nicht mehr als 2 mm über die Lauffläche der Reifen hinausragen
  • Die Tempolimits für Spikereifen betragen auf Freilandstraßen 80 km/h und auf Autobahnen 100 km/h
  • Anhänger mit einer Achshöchstlast von 1,8 t müssen ebenfalls mit Spikes bereift sein
  • Spikereifen sind nicht in allen Ländern Europas erlaubt – hier müssen die landesspezifischen Gesetze und Regelungen beachtet werden

Schneeketten – Bestimmungen und Pflicht

Neben der klassischen Winterbereifung gibt es aber eine Alternative, die ebenfalls erlaubt ist: Die Schneekette. Schneeketten dürfen auf Sommerreifen aufgelegt und zum Fahren verwendet werden, allerdings nur, wenn die folgenden Bedingungen gegeben sind:

  • Eine durchgängige Schneefahrbahn
  • Eine durchgängige Eisfahrbahn
  • Das Schild Schneekettenpflicht zur Verwendung auffordert (oder die Polizei direkt vor Ort)


> Schneeketten richtig montieren – Video von Vol.at

Diese müssen zumindest auf der Antriebsachse des Fahrzeuges montiert werden, im Idealfall sind natürlich alle Fahrzeugreifen mit einer Schneekette ausgerüstet. Für Fahrzeuge mit Allrad-Antrieb sollte der Herstellerempfehlung Folge geleistet werden, im Zweifelsfall wählen Sie die Hinterachse.
Hierzulande sind Ketten mit der ÖNORM V5117 bzw. V5119 erlaubt, sowie entsprechende EU-Normen zur Verwendung zugelassen – Anfahrhilfen und Anfahrketten sind vom Gesetzgeber als Ersatz nicht anerkannt!

Tipp: Auch wenn Winterreifen nicht zwingend erforderlich sind, wird dennoch empfohlen diese auch in Kombination mit Schneeketten zu verwenden. Sollten Sie die Ketten auf Sommerreifen auflegen, etwa nur auf der Antriebsachse, können sich gravierende Unterschiede bezüglich Grip und Bodenhaftung auf den unterschiedlichen Achsen ergeben – und das ist gleichbedeutend mit einem erhöhten Unfallrisiko!

Geschwindigkeitsbeschränkungen, Schneekettenpflicht und Schneekettenmitnahmepflicht

Wenn die Schneekette zum Einsatz kommt, gelten etwas andere Geschwindigkeitslimits. Grundsätzlich wird dazu geraten, die vom jeweiligen Hersteller empfohlenen Höchstgeschwindigkeiten nicht zu übertreffen – ganz allgemein sollten Sie nicht schneller als 50 km/h fahren. Denken Sie daran, dass Sie auf einer reinen Schnee- oder Eisfahrbahn unterwegs sind und durch die Ketten auch der Bremsweg verlängert wird.
Eine sogenannte Schneekettenpflicht wird nur sehr selten ausgesprochen oder fällig. Meist ist diese nur vorübergehend erforderlich, in diesen Fällen weisen Polizei oder entsprechende Verkehrsschilder auf die Pflicht hin. Dieser ist auch Folge zu leisten – aus diesem Grund sollten bei langen Fahrten oder bei Touren in alpine und bergige Regionen immer Schneeketten mitgeführt werden.
Die sogenannte Schneekettenmitnahmepflicht berührt hingegen nur Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen und Omnibusse. Diese müssen im Geltungszeitraum zumindest für eine Antriebsachse immer ein Schneekettenpaar mitführen.

Verstöße, Strafen und Versicherungen

Dieses Winterreifengesetz wird auch entsprechend exekutiert. Das bedeutet, dass Vergehen mit Geldstrafen geahndet werden, die je nach Schwere unterschiedlich hoch ausfallen können: Sollten Sie allerdings einen Unfall mit Sommerreifen bei Winterbedingungen verursachen oder darin verwickelt sein, liegt die Unfallschuld in der Regel bei Ihnen. Zudem sind dann gravierende Maßnahmen möglich, wie etwa der Führerscheinentzug oder Bußgelder in der Höhe von mehreren Tausend Euro.
Problematisch gestaltet sich auch die Situation für Wiederholungstäter und Unbelehrbare – wer sich mehrfach der Winterreifenpflicht wiedersetzt und nicht gesetzeskonformen Reifen kontrolliert wird, muss ebenfalls mit schweren Strafen rechnen. Ein erstmaliges und einfaches Vergehen wird in der Regel mit einem Bußgeld von ca. 30 – 40 Euro geahndet.

Teilschuld und Beweispflicht

Wie bereits angesprochen, erweist sich ein Unfall oder eine Unfallbeteiligung mit Sommerreifen bei Winterfahrbahn als sehr problematisch. In jedem Fall wird dem Lenker mit Sommerreifen eine Teilschuld angelastet – ob er nun für den Verkehrsunfall verantwortlich war oder nicht, ist unerheblich. Darüber hinaus muss dieser Lenker einer Beweispflicht nachkommen, die ihn von seiner Unfallschuld aufgrund der Sommerreifen freispricht.
Das bedeutet: Der oder die Lenkerin des Fahrzeuges mit Sommerreifen muss eindeutig beweisen können, dass das Unfallausmaß durch Winterreifen nicht geschmälert hätte werden können. Oder anders formuliert – die Schwere des Unfalls ist von der Bereifung unabhängig und wäre mit Winter- wie mit Sommerreifen identisch ausgefallen.

Sommerreifen im Winter – was sagt die Versicherung?

Lange Zeit war es Usus, dass Versicherungen auch bei Sommerreifen alle Schäden und Zahlungen übernommen haben. Allerdings besteht mittlerweile die Möglichkeit, dass Versicherungen Schadenszahlungen an Dritte übernehmen, diese aber vom Verursacher, in dem Fall dem Versicherten, später zurückverlangen oder gar von vorneherein verweigern können; nämlich dann, wenn dieser grob fahrlässig gehandelt hat und bei eindeutigen, winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen unterwegs war. Kommt zusätzlich eine weitere Fahrlässigkeit hinzu, etwa Telefonieren am Steuer, ist davon auszugehen, dass die Versicherung aussteigt und keine Leistungen erbringen wird.

  • Tipps zum Reifenwechsel: Damit Sie auch im Winter sicher unterwegs sind und keine Unfälle und Strafen riskieren, müssen natürlich die Reifen gewechselt werden. Dies können Sie selbst in die Hand nehmen, oder dem Fachmann überlassen.
  • Frühzeitig Termin vereinbaren:Sollten Sie einen professionellen Reifenwechsel wünschen, müssen Sie sich rechtzeitig um einen Termin kümmern. Üblicherweise sind rund um den Stichtag 1.11. eines jeden Jahres die Werkstätten und Reifenhändler ausgebucht und überlastet, sodass Sie entweder eine längere Wartezeit in Kauf nehmen oder sich bezüglich Terminvergabe sehr flexibel zeigen müssen. Gegen eine geringe Montagegebühr erhalten Sie allerdings einen professionellen Reifenwechsel, der in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten in Anspruch nimmt. Dabei werden auch Profil und Reifendruck überprüft.
  • Reifenwechsel – keine Hexerei:Wenn Sie allerdings selbst Hand anlegen möchten, müssen Sie etwas mehr Zeit einplanen, zudem liegt es nun auch an Ihnen, die Tauglichkeit der Winter- und Sommerreifen zu prüfen. Das entsprechende Werkzeug (Wagenheber, Radkreuzschlüssel, Stecknusssatz) sollten Sie zur Hand haben, ebenso eine entsprechende Anleitung. Folgen Sie dieser und der Reifenwechsel erweist sich auch für Ungeübte als unproblematisch.

Tipp: Damit die Reifen gleichermaßen beansprucht werden können, sollten Sie diese von Jahr zu Jahr anders montieren. Der vordere linke Reifen kann im nächsten Jahr also hinten rechts montiert werden und umgekehrt, damit sich die Profile gleichmäßig abnützen. Ist jedoch eine Laufrichtungsangabe vorhanden, dann bleiben die Reifen auf Ihrer jeweiligen Seite, können aber von Vorne nach Hinten (und umgekehrt) gesteckt werden.

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