Baustellen in Österreich: FPÖ fordert sofortige Schließung!

Das Thema Baustellenschließung spielt in Österreich weiterhin eine wichtige Rolle. Viele Unternehmen haben Sorgen, was ihre Zukunft angeht. Jetzt fordert auch noch die FPÖ in Tirol, dass Baustellen sofort geschlossen werden.

  • Der Landtagsabgeordnete und AK-Vorstand Patrick Haslwanter kann nicht nachvollziehen, warum der Betrieb auf den Baustellen des Landes nicht eingeschränkt wird. Ihm nach werden jeden Tag tausende Menschen auf Baustellen gefährdet.
  • Sie selbst, andere Menschen und Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können gefährdet werden, wenn sie in Zeiten von Corona auf Baustellen arbeiten und aktiv werden.

Der Betrieb auf den Baustellen ist vor allem mit dem Hintergrund der Quarantänemaßnahmen sehr schwer aufrecht zu halten. Grundsätzlich ist die Frage, was man davon hat, wenn Frauen und Kinder zu Hause bleiben und wenn der Vater jeden Tag auf der Baustelle arbeitet und hier mit zahlreichen Menschen in Kontakt kommt.

Dies ist zumindest die Meinung von Herrn Haslwanter. Er fordert, dass vor allem jene Baustellen geschlossen werden, die nicht für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur fortgesetzt werden müssen. Ziel muss es sein, die Gesundheit der Arbeiter und auch derer Familien zu schützen (siehe Quelle: https://www.unsertirol24.com/2020/03/17/tiroler-fpoe-fordert-sofortige-schliessung-der-baustellen/).

Dem gegenüber stehen oftmals kleine und mittelständische Betriebe, die um ihr Einkommen kämpfen und es sich oftmals gar nicht erst erlauben können, Baustellen nicht fortzuführen. Viele Unternehmen bekommen direkt Existenzprobleme, wenn sie ihre Baustellen nicht fortführen.

Welche Lösungen und Hilfen werden Bauunternehmen in Österreich angeboten?

Betriebe in Österreich aus der Baubranche, die Probleme haben, können verschiedene Hilfen in Anspruch nehmen. Fakt ist, dass vor allem die Kurzarbeit möglich ist, um die Arbeitszeit reduzieren zu können und somit auch die Kosten deutlich zu reduzieren.

  • Darüber hinaus soll es in Österreich möglich sein, dass Steuerzahlungen gestundet werden. Das bedeutet konkret, dass die Steuerschuld später beglichen wird. Es ist auch möglich, dass so genannte Überbrückungsleistungen gezahlt werden können.
  • Derzeit werden in Österreich zwei so genannte Härtefonds erarbeitet. Diese sollten für Firmen gelten, die mit den anderen Hilfeleistungen wenig anfangen können und die dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen sind, um überhaupt überleben zu können.
  • Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen aus der Baubranche in Österreich könnten davon profitieren und entsprechende Gelder aus den Fonds beantragen.

Welche Probleme könnten in der Baubranche in Österreich auftreten?

Die Baubranche in Österreich steht ohnehin vor kurzen Herausforderungen.

  • Sollten bedingt durch die Corona Krise Lieferungen von Waren und Baumaterialien eingeschränkt werden kann dies dazu führen, dass Baustellen nicht abgeschlossen werden können. Dies hat in der Regel zur Folge, dass die Kunden nicht mehr bezahlen, oder nur Teilleistungen bezahlen werden.
  • Grundsätzlich gehen viele Menschen in der Baubranche davon aus, dass sie in jedem Fall deutlich weniger in den kommenden Monaten zu tun haben werden. Das liegt unter anderem auch daran, dass viele private Kunden in der Baubranche ihre Aufträge stornieren, oder aber auch unterbrechen.

Generell liegt das daran, dass die Menschen sich abschotten und nicht mehr den direkten Kontakt suchen. Das führt dann auch dazu, dass man zum Beispiel Handwerker nicht mehr in seiner Wohnung oder in seinem Haus haben möchte. Generell ist zu erwähnen, dass viele Probleme in den kommenden Wochen und Monaten damit Probleme haben dürften.

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