BAWAG – Aktie profitiert: BAWAG hat 2019 kräftig zugelegt

Warum die Börse momentan sämtliche Höchststände erreicht

Die Zeiten für alle Sparer sind vorüber. Sie bekommen quasi keinerlei Zinsen mehr, und wenn doch, befinden sich diese fast im Mikrobereich.

Aber all das ist längst kein Geheimnis mehr. Schließlich wird man von diesen Informationen geradezu überschüttet. Fast könnte man den Eindruck bekommen, als verständen sich all diese eindringlichen Nachrichten als eine Art Warnung.

  • Und dies wäre zumindest angebracht. Nicht zuletzt wegen der Nullzinsphase, die nun seit einer halben Ewigkeit andauert und auch keinerlei Anzeichen für eine baldige Erholung verspricht, werden unzählige Sparer über die Zeit hinweg gesehen enteignet.
  • Grund genug für viele, die das Spiel nicht länger mitmachen mögen, zu handeln und somit neue, vielleicht bislang unbekannte Wege zu betreten.
  • Ein Grund weshalb die Aktienmärkte also in den vergangenen Jahren so derart zugelegt haben, liegt demnach darin begründet, dass viele neu eingestiegen sind.

Das hat natürlich die Nachfrage bei einem sonst gleichbleibenden Angebot erhöht. Und schließlich weiß man, wie der Markt darauf regiert, sobald sich die beiden Kurven verschieben – er fällt oder er steigt, in diesem Falle tat er verständlicherweise letzteres.

Wer ist eigentlich BAWAG?

Bevor der Blick der Unternehmensaktie gewidmet wird, sollte zuerst einmal die im Hintergrund stehende Firma näher beleuchtet werden. Beim hier zugrunde liegenden Konzern handelt es sich um ein Bankunternehmen mit ungefähr 3000 Mitarbeitern, welches seinen Hauptsitz in der österreichischen Hauptstadt Wien hat.

  • Mit seinen knapp 31 Milliarden€ an Einlagen gehört es zu den größten Finanzinstituten im Alpenstaat. Der Börsengang erfolgte, trotz der Gründung mehrere Jahre zuvor, erst im Jahre 2017. Seitdem befinden sich etwa 48,7% der Aktien im Streubesitz, was somit einen relativ geringen Anteil verglichen mit anderen Börsenfirmen ausmacht.
  • Doch auch schon schwere Zeiten musste dieser Konzern durchmachen, zum Beispiel 2006, als sie in Folge eines umfassenden Finanzskandals mehrere Stufen von der Ratingagentur Moody’s herabgestuft wurden. Seitdem haben des Weiteren zahlreiche Neustrukturierungen stattgefunden, um eine möglichst einheitliche Linie zu erreichen.

Der konkrete Blick auf die BAWAG Aktie und Kursentwicklung

Quelle: google.at Screenshot

  • Anhand der zugehörigen Chart lassen sich einige Merkmale ablesen. Wie bereits angesprochen lassen sich Daten allerdings lediglich bis in den Herbst des Jahres 2017 zurück verfolgen, da erst zu diesem Zeitpunkt die Herausgabe der ersten Aktien erfolgte.

Von daher muss man sich im Übrigen auch ein wenig mit vorschnellen Prognosen über zukünftige Entwicklungen zurück halten, da man fairerweise konstatieren muss, dass das Unternehmen, seit es an der Börse ist, noch keine wirklich schweren Krisen durchmachen musste. Aus diesem Grund lässt es sich eigentlich nicht quantifizieren, wie sich die Firma in solchen Zeiten schlagen wird.

  • Da die Zukunft schon nichts aussagen kann, sollte man sich stattdessen auf das fokussieren, was sich messen lässt. In diesem Falle sind dies die bereits verfügbaren Werte und Aktienstände.
  • So ist vor allen Dingen in den letzten sechs Monaten eine klare Entwicklung abzulesen. Seit Mitte August 2019 kennt die BAWAG Aktie nur einen Weg und zwar geradeaus nach oben.

Vor einem guten halben Jahr konnte man einen Anteil demnach noch für circa 33,78 pro Anteilsschein erwerben, während es nun schon fast 43 sind. Die Währung ist wohlgemerkt der Euro.

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