Buchhaltungssoftware in Österreich – Kosten, Anbieter & Vorteile

Das Thema Buchhaltung ist für Unternehmen sowie Selbstständige ein wichtiges Thema und sollte auf keinen Fall ignoriert werden. Vor allem Selbstständige werden zu Beginn ihrer Laufbahn von vielen Behörden sowie Dokumenten konfrontiert.

Speziell bei den Abrechnungen, Steuern und anderen Themen kann viel Zeit verloren gehen. Eine Buchhaltungssoftware ist die perfekte Lösung. Mit ihr lässt sich die Arbeit automatisiert beschleunigen.

Abhängig von der Unternehmensform kommt eine andere Form der Buchhaltung zum Einsatz. Die Buchhaltungssoftware ist zudem eine gute Alternative zum Steuerberater. Was genau eine Buchhaltungssoftware ist, welche Vorteile sie mit sich bringt und welche Kosten dabei entstehen können, wird im folgenden Artikel erklärt.

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Wichtig: Eine Buchhaltungssoftware kann viel Zeit sparen
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Was ist eine Buchhaltungssoftware?

Bei der Buchhaltungssoftware handelt es sich um eine Art Computer-Programm, mit dem man Belege digital erfassen und buchen kann. Im Grunde genommen unterstützt die Software bei der Verwaltung der Ein- und Ausgaben. Vor allem für den Bereich der Buchhaltung ein wesentlicher Vorteil.

Mittlerweile erfüllen die Programme immer mehr an kaufmännischen Aufgaben, die innerhalb eines Unternehmens anfallen können. Unter anderem verfügt die Software über unterschiedliche Module und erfüllt praktische Funktionen für den Berufsalltag. Durch diese Art und Weise können Unternehmen schnell und unkompliziert ihre Finanzen mittels der Software abwickeln.

Im Grunde genommen werden zwei verschiedene Arten unterschieden:

  • 1) Offline Software
  • 2) Online Software

Die am meisten genutzte Art ist diejenige, die sich bei einem Händler kaufen und auf dem PC nutzen lässt. Sie soll vor allem sicher sein. Doch mittlerweile gewinnt die Online Software immer mehr an Bedeutung, da vieles über das Internet stattfindet.

Bei einer Online Lösung sollte man auf einen guten Anbieter achten. Ein Hochsicherheitszentrum für den Speicher ist unerlässlich und ein Kriterium bei der Kaufentscheidung. Im Idealfall sind die Server über mehrere Länder verteilt. Selbst bei größeren Schäden würde es zu keinem Ausfall kommen.

Warum ist die Buchhaltungssoftware so wichtig?

Das Sammeln an Belegen sowie die Gespräche mit dem Steuerberater kosten einiges an Zeit und Geld.

Mithilfe der Software kann dieser Prozess beschleunigt werden. In manchen Fällen reicht es bereits aus, wenn die Belege fotografiert werden und per App im System erfasst werden. Die Lösungen zur digitalen Buchhaltung werden immer besser und intelligenter. Rechnungen lassen sich automatisch erkennen und werden in das System eingepflegt.

Im Grunde genommen kann die gesamte Buchung völlig automatisch erfolgen. Das erspart vor allem:

  • -> Zeit
  • -> Aufwand
  • -> Nerven

Ebenfalls kann die Software bei der automatischen Abgleichung der Rechnungen helfen. So können unter anderem Überweisungen nachvollzogen werden. Gerade bei der manuellen Prüfung der Kontoauszüge kann eine Menge Zeit vergehen.

Die Buchhaltungssoftware ist ein gutes Tool, um die Arbeit zu beschleunigen. Manche der Softwarelösungen bieten sogar die Option an die Rechnungen mit den Zahlungseingängen zu verknüpfen.

Ein großer Vorteil: Es lässt sich gleich sehen, wer bezahlt hat und wer noch zahlen muss. Dank der Software lassen sich Rechnungen automatisch bezahlen und werden in der Übersicht als bezahlt markiert. Auch die Kunden, die bereits gezahlt haben, werden in der Liste angezeigt. Offene Rechnungen sind ebenfalls im System nachzuvollziehen.

Mitunter lässt sich innerhalb einer Buchhaltungssoftware auch die Eingangsrechnung mit der Bank verknüpfen. Rechnungen lassen sich somit schneller einsehen und verwalten.

Was muss die Buchhaltungssoftware können?

Nur eine gute und zuverlässige Software kann eine echte Unterstützung für den Arbeitsalltag sein. Es übernimmt und automatisiert viele Aufgaben, die normalerweise manuell bearbeitet werden. Im Großen und Ganzen muss die Software die Arbeit vereinfachen und so viel Geld und Zeit wie nur möglich einsparen. Beim Kauf gibt es neben den persönlichen Anforderungen genauso auf die Funktionen zu achten.

Dazu zählen:

  • -> Verwaltung der Stammdaten
  • -> Zahlungen veranlassen
  • -> Schreiben von Rechnungen
  • -> Belege erfassen
  • -> Angebote erstellen
  • -> Bestätigung der Aufträge

Bei kleinen bis mittleren Unternehmen empfiehlt es sich die Software außerdem für die Steuern zu nutzen. So kann neben der Umsatzsteuer auch die Vorsteuer besserer berechnet und bilanziert werden. Ebenfalls von Vorteil sein kann eine automatisierte Verbuchung sowie automatische Verwaltung.

Vorteile durch eine Buchhaltungssoftware

Mithilfe einer guten Buchhaltungssoftware ergeben sich zahlreiche Vorteile für ein Unternehmen. Dort lassen sich vielseitige Funktionen für alles Mögliche nutzen. Eine Software zur Buchhaltung bringt unter anderem folgende Vorteile mit sich:

  • => Mithilfe der Buchhaltungssoftware lässt sich die komplette Buchhaltung ohne bestimmte Vorkenntnisse automatisiert erledigen.
  • => Höhere Kosten bei einem Steuerberater sind nicht mehr nötig, da die Software das erledigt.
  • => Die Bedienung ist relativ einfach und in nur wenigen Klicks lassen sich die Daten erfassen und verwalten. Das spart Zeit und Nerven.
  • => Ein weiterer großer Vorteil: Die Programme aktualisiere sich von alleine. Sollten also in Zukunft Änderungen am Gesetz stattfinden, ist man stets auf dem aktuellen Stand.

Lässt sich eine Buchhaltungssoftware von der Steuer absetzen?

Beim Kauf einer Buchhaltungssoftware entsteht ein weiterer Vorteil: Sie lässt sich von der Steuer absetzen. Unternehmen haben das Recht die Anschaffungskosten für ein Software Programm als Wirtschaftsgut abzuschreiben.

Der Wert darf dabei die 800,00 € nicht überschreiten. Sollte lediglich eine Lizenz für einen bestimmten Zeitraum erworben werden, kann die Software gleichmäßig über die gesamte Laufzeit abgesetzt werden. Dadurch lassen sich die Anschaffungs- sowie Herstellungskosten vermindert ansetzen.

Deswegen sollte man beim Kauf auf die Nutzungsdauer achten. In der Regel beträgt diese 365 Tage oder wird einmalig bezahlt.

Wie viel kostet die Buchhaltungssoftware?

Wie zu Beginn bereits erwähnt haben Interessenten die Möglichkeit sich zwischen einer lokalen und einer Cloud Lösung zu entscheiden. Das muss jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden. Das hängt zudem meist von der Security ab, da beim Hosting sensible Daten erfasst werden.

Bei einer Cloud Lösung können die Kosten monatlich 10 bis 20 Euro betragen. Bei einer lokalen Lösung kann der Betrag schnell mehrere hundert Euro groß werden, allerdings ist die Software komplett bezahlt. Zudem lassen sich die Kosten für die Software steuerlich geltend machen.

Fazit
Bei einer Buchhaltungssoftware handelt es sich um eine spezielle Software für den Bereich Finanzen und Buchhaltung. Mithilfe der Software lässt sich einiges an Arbeit und Kraft ersparen. Unterschieden werden zwischen zwei unterschiedlichen Varianten. Immer beliebter werden die Online Programme, da sie einfach aktueller sind. Durch das Programm sparen sich Selbstständige sowie Unternehmen eine Menge Zeit und Geld. Gerade kleine bis mittlere Unternehmen sollten über eine derartige Software nachdenken. Zu Beginn kann man schnell den Überblick über die Finanzen verlieren. Eine Buchhaltungssoftware ist der ideale Unterstützer. Unter Berücksichtigung der oben genannten Punkte sollte dem Kauf nichts mehr im Weg stehen.

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