Eigenheim gegen Einbruch sichern – Schutz gegen Einbrecher – Haus Sicherheit & Alarmanlage

Die besten Methoden, um das Eigenheim gegen Einbrüche zu sichern

Die Zeiten werden immer unsicherer. Viele Menschen fühle sich in ihrem Zuhause nicht mehr so sicher, wie sie es sollten. Wer sein Zuhause vor Einbrechern sicher halten will, hat heute einige Möglichkeiten dafür. Nicht immer muss dafür viel Geld ausgegeben werden, denn viele Varianten sind heute auch leistbar. Doch was ist der beste Einbrecherschutz und welche Möglichkeiten stehen überhaupt zur Verfügung? Schon kleine Dinge können vor einem Einbruch schützen. Nicht immer müssen diese Dinge aufwändige Veränderungen sein, denn auch auf Kleinigkeiten kommt es an.

Die Alarmsysteme – Alarmanlage für das Eigenheim

Für Einbrecher sind Alarmsysteme wohl eine der größten Abschreckungen. Wenn das Alarmsystem gut sichtbar ist, kann man davon ausgehen, dass sich ein Einbrecher eher für ein anderes Anwesen entscheiden wird, das einfacher zugänglich ist. Die System gibt es für den Außenbereich und den Innenbereich.

Die Außensysteme kontrollieren Fenster, Türen und Glasflächen mit unterschiedlichen Sensoren. Im Innenraum funktioniert die Überwachung in der Regel durch Bewegungsmelder. Natürlich ist auch eine Kombination möglich und manchmal sogar besonders empfehlenswert.

Wer keinen Hund besitzt kann sich übrigens auch einen elektronischen Wachhund anschaffen. Dieser bellt dann, wenn die eingebauten Sensoren eine Bewegung wahrnehmen. Durch das Bellen wird man nicht nur geweckt oder aufmerksam gemacht, sondern auch ein möglicher Einbrecher könnte durchaus eingeschüchtert werden.

Stockfoto-ID: 251636467 Copyright: Golden Sikorka, Bigstockphoto.com

Wichtig: Haus gegen Einbrecher absichern
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Auch eine Videoüberwachung kann eine gute Idee sein. Diese Variante erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, denn sie bietet viele Vorteile. Wenn tatsächlich eingebrochen wird, kann auch das Videomaterial helfen, die Täter zu finden bzw. zu identifizieren. Natürlich ist auch eine Videoüberwachung abschreckend. Vor allem dann, wenn sie so angebracht wird, dass sie sofort wahrgenommen wird.

Neue Technologien – Apps für Schutz gegen Einbrecher

Seit mehreren Jahren gibt es auch im Sicherheitsbereich neue Technologien, die besonders clever arbeiten. Wer eine Videokamera montiert, kann sich das Bildmaterial beispielsweise durch eine App auf seinem Handy rund um die Uhr ansehen.

Selbst unterwegs oder im Urlaub kann durch die App somit kontrolliert werden. Darüber hinaus kann sogar das Licht ein- und ausgeschaltet werden. Einbrechern haben dann den Eindruck, dass sich jemand im Haus befindet.

Wer keine App will, kann sich auch für einen sogenannten Fernsehsimulator entscheiden. Der Simulator täuscht das Licht des Fernsehers vor und lässt Einbrecher denken, dass sich jemand im Haus befindet. Die Geräte werden üblicherweise abends eingeschaltet. Doch auch ganz individuell können sie ihre Verwendung auch während des Tages finden.

Bewegungsmelder sind ebenfalls immer eine gute Investition. Sobald man sich dem Haus nähert, reagiert der Sensor automatisch und schaltet das Licht an. Dadurch kann genau erkannt werden, was auf dem Grundstück oder vor der Türe passiert.

Außerdem fühlen sich Einbrecher unsicherer dadurch, denn sie können nicht mehr im Dunkeln werken. Ideal sind solche Bewegungsmelder für die Haustüre, auf dem Balkon und auf der Terrasse. Eine gute Idee sind außerdem Zeitschaltuhren.

Der passende Sichtschutz

Fenster und einseitige Stellen des Hauses sollten verdeckt werden können. Fensterläden, Vorhänge usw. sollten auch als Einbruchschutz dienen. Personen, die sich außerdem befinden, sollten nicht erkennen können, ob sich in dem Haus eine Alarmanlage befindet oder andere Vorkehrungen getroffen wurden.

Zeitschaltuhren sind auch für diesen Bereich eine gute Idee, denn mit ihnen können auch die Jalousien genau so heruntergefahren werden, wie man es sich wünscht. Auch Wertgegenstände können dadurch von außen nicht erkannt werden.

Fenster und Türen sichern

Die Fenster und Türen müssen selbstverständlich ebenfalls gesichert werden. Selbst dann, wenn man sich gerade im Haus befindet, schreckt dies viele Einbrecher nicht davor ab, ins Haus zu steigen. Vor allem bei Erdgeschosswohnungen sollten die Fenster richtig verschlossen werden können. Die Fenster sollten zudem nicht alle auf einmal gelüftet werden, damit man einen besseren Überblick hat.

Wer das Haus verlässt, sollte stets darauf achten, dass die Fenster nicht gekippt sind. Dies gilt natürlich ebenso für Terrassen- und Balkontüren.

Natürlich gilt das auch für Türen. Aus diesem Grund sollte man stets auf hochwertige Schlösser und Zylinder setzen und auch bei einer neuen Wohnung genau auf diesen Punkt achten. Im Notfall sollte man die Schlösser tauschen. Ein Querriegelschloss ist ebenfalls eine gute Wahl, denn der Metallbügel verläuft bei diesem Schloss quer über die Türe. Verankert wird er im Mauerwerk. Dadurch kann man sich zusätzlich absichern.

Social Media – Vorsicht mit privaten Informationen

Facebook und Co. ist eine nette Angelegenheit, dennoch sollte man seinen Social Media-Account mit Bedacht nutzen. Viele Menschen übersehen diesen Punkt, doch der Account verrät so einiges, was man besser nicht verraten hätte. Urlaubsfotos scheinen auf den ersten Blick zwar nett zu sein, doch verraten sie auch, dass man gerade nicht daheim ist.

Die Fotos sollten daher lieber nach dem Urlaub gepostet werden. Wer unbedingt während des Urlaubes schon posten möchte, sollte einige Zeilen über seinen netten Haushüter erwähnen. Dies schreckt ab und zeigt, dass das Haus während der Zeit nicht unbewohnt ist.

Die Ortungsfunktion auf der Kamera sollte außerdem deaktiviert werden, wenn man sich nicht zuhause befindet. Durch die Funktion kann man ebenfalls den Standort der Fotos zurückverfolgen.

Spezielle Security-Sticker

Wer keine Alarmanlage kaufen kann oder will, sollte auch über diese Möglichkeit nachdenken. Auch, wenn sie vielleicht ein wenig seltsam erscheinen mag. Wer so tut, als hätte er eine Alarmanlage, kann sich ebenfalls ein wenig vor Einbrüchen schützen. Flasche Security-Sticker können genau diesen Eindruck erwecken. Die Kosten für eine echte Anlage spart man sich. Ebenso verhält es sich mit Kamera-Attrappen.

Doch es gibt dabei natürlich auch einen Nachteil: Man ist nicht wirklich geschützt, sondern tut nur so. Sind die Attrappen nicht überzeugend genug, erwecken sie meist eher den Eindruck, dass man leichte Beute für Einbrecher ist.

Das Thema Keller

Viele Einbrecher steigen durch den Keller ins Haus. Aus diesem Grund darf man nicht vergessen, auch diesen vor einem Einbruch abzusichern. Einbrecher sollten in keinem Fall ungestört arbeiten können. Daher empfiehlt es sich auch hier, dass man eventuell ein Licht oder einen Bewegungsmelder vor dem Keller installiert.

Genauer ansehen sollte man sich auch die Gitterroste, die es an den Kellerschächten eventuell gibt. Sind diese auch wirklich gegen ein eventuelles Abheben gesichert? Kellerschächte sind sehr beliebt, wenn es um einen Einbruch durch den Keller geht.

Die Fenster sollten im Keller außerdem besonders gut abgesichert sein. Auch hier stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung mit denen man es den Einbrechern zumindest erschwert.

Der passende Tresor

Natürlich kann es trotz aller Vorkehrungen zu einem Einbruch kommen. Ein Tresor ist deshalb eine gute Wahl, um die wichtigsten Wertsachen schützen zu können. Der Tresor muss nicht unbedingt groß sein, sondern kann individuell zugeschnitten werden. Es ist sogar möglich ihn in einer Badewanne einzubauen, hinter Bildern oder Regalen usw.

Der Tresor kann eingemauert werden oder freistehend sein. Überlegen sollte man sich zuvor nur, was genau geschützt werden soll. Handelt es sich um Dokumente und Wertgegenstände, Bargeld oder Schmuck oder sind auch größere Sachen dabei? Wer Waffen sicher verwahren will, benötigt natürlich einen eigenen Waffenschrank.

Am Ende gibt es auch die Möglichkeit, sich einen eigenen Panikraum einbauen zu lassen. Auch wenn dieser wohl eher in den USA zur Verwendung kommt, gibt es auch einige Menschen, die sich solch einen Raum auch bei sich zuhause wünschen.

Wie sieht es mit den Nachbarn aus?

Die Nachbarn sind wohl ein wichtiger Punkt, den man nicht vergessen sollte. Es ist immer eine gute Idee sich mit seinen Nachbarn anzufreunden, damit diese auch ein Auge auf das Haus haben, wenn man mal selbst nicht daheim ist. Umgekehrt wird man selbst natürlich auch auf das Haus der Nachbarn achten.

Fazit

Wer ein Eigenheim hat, möchte dieses vermutlich auch effektiv gegen einen Einbruch absichern. Doch viele Menschen wissen nicht genau, wie sie dies am besten machen können. Neben den Türen und Fenstern, sollten natürlich auch Balkone und Terrassen besonders gut abgesichert werden. Bewegungsmelder und eine nächtliche Beleuchtung sind immer eine gute Idee, denn dadurch fühlen sich Einbrecher nicht mehr so ungestört.

Darüber hinaus sollte man über eine gute Alarmanlage nachdenken. Attrappen, die es bereits in zahlreichen Versionen zu kaufen gibt, schrecken heute nicht mehr wirklich ab. Oft erwecken sie nur den Eindruck, dass man ein leichtes Opfer sei und das Haus ungeschützt ist.

Eine Videoüberwachung ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um die Innenräume und Außenräume des Hauses zu überwachen. Mit der passenden App, kann man sein Haus oder seine Wohnung sogar unterwegs, auf der Arbeit oder im Urlaub genau beobachten. Wer nicht zuhause ist, sollte darüber hinaus aufpassen, was er auf Social Media-Accounts postet. Wer Urlaubsbilder posten will, sollte dies erst nach seiner Rückkehr tun oder erwähnen, dass es jemanden gibt, der gerade auf das Heim aufpasst.

Schlussendlich ist natürlich auch ein Hund eine gute Abschreckung und kann die Einbrecher am Ende vielleicht sogar in die Flucht schlagen!

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