Immobilie kaufen oder mieten 2019 – Rechner (Formel), Vorteile/Nachteile

Immobilie kaufen oder mieten – Was ist besser?

Die Berge, das köstliche Essen und die verwunschenen Landschaften: Österreich ist ein Land der Träume, welches immer mehr Bewohner anzieht. Überraschend ist das nicht, gilt das Leben hier als gut und glücklich.

Immobilie kaufen – Aktuelle Baufinanzierung & Hauskauf Angebote einholen

Selbstverständlich warten viele Immobilien auf neue Besitzer, doch eine große Frage besteht: Mieten oder kaufen? Unwichtig, ob Sie neu nach Österreich gezogen sind oder schon Ihr ganzes Leben hier verbringen, die eigenen vier Wände sind heilig.

Wollen Sie sich dauerhaft an einem Ort niederlassen, steht immer die Frage im Raum, ob Sie sich die Immobilie kaufen oder mieten sollen. Wir zeigen Ihnen, wann sich welcher Weg lohnt.

Wichtig: Eigene Wünsche beachten

Sicherlich könnten wir Sie mit zahlreichen Vorteilen von einer Seite überzeugen, doch eigentlich kommt es auf Ihre eigenen Wünsche an. Für Person A ist beispielsweise der Kauf einer Immobilie zu empfehlen, wobei Person B wesentlich glücklicher mit einer Mietwohnung werden würde.

Daher ist es wichtig, dass Sie sich vorher fragen, was Sie sich selbst wünschen. Ob das Mieten oder Kaufen sinnvoller ist, hängt dabei von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Darunter die finanziellen Polster, das persönliche Einkommen und selbstverständlich auch das Miet- sowie Kaufpreisniveau im österreichischen Wunschort. Darüber hinaus ist es eine Typfrage, ob Sie lieber eine Immobilie erwerben oder sie mieten.

Es ist erfolgversprechend, wenn Sie sich vorher mit allen Bewohnern zusammensetzen und gemeinsam eine Checkliste erstellen. Listen Sie alle Punkte auf, die Ihnen zur Immobilie einfallen, wie beispielsweise die Lage auf lange Sicht, die Größe, das Baujahr und vieles mehr.

Selbst Kleinigkeiten sollten Sie aufschreiben, auch, wenn Sie noch so unwichtig erscheinen. Manchmal können jene das Zünglein an der Waage sein. Eine Checkliste ist zwar sehr hilfreich, dennoch können Sie leicht etwas vergessen. Deswegen vergleichen wir für Sie Miet- und Kaufimmobilien.

Eine Immobilie kaufen: die Vorteile

Schauen wir uns zuerst die Vorteile einer gekauften Immobilie an. Einer der größten Pluspunkte ist, dass Sie den Kauf als langfristige Investition sehen können. Das bedeutet, Sie leben beispielsweise 20 Jahre im gekauften Haus und benötigen nun den Platz nicht mehr oder wollen die Welt erkunden.

Sie müssen Ihr Haus nicht zwangsläufig verkaufen, sondern können es auch vermieten. Regelmäßig erhalten Sie ein Einkommen und müssen sich dabei um kaum etwas kümmern. Wichtig: Im Vergleich zu Aktien, Gold oder Anleihen haben Gebäude einen wesentlich höheren Wert, denn diese können bewohnt werden.

Insofern verfallen Sie im Wert nicht, sondern durch eine moderne Einrichtung oder eine regelmäßige Sanierung steigern Sie den Wert der Immobilie sogar noch weiter.

Davon profitieren Sie später beim Verkauf oder der Vermietung. Ebenfalls ein sehr großer Vorteil ist, dass Sie keine Miete bezahlen. Das ist wohl einer der Hauptgründe, weshalb sich Österreicher für den Kauf einer Immobilie entscheiden.

Die Miete ist eine monatliche Belastung, die getilgt werden muss, wenn Sie weiterhin in dem Gebäude leben möchten. Zudem kann es zu Rechtsstreit oder anderen Auseinandersetzungen mit dem Vermieter kommen.

Eine besonders schlimme Situation ist, wenn der Vermieter Eigenbedarf anmeldet. Sie müssen nun aus Ihrem geliebten Heim ausziehen, ob Sie wollen oder nicht. Nach dem Kauf kann Ihnen das nicht mehr passieren.

Immobilie kaufen als Altersvorsorge

Sie sollten sich aber auch mit Ihrer Altersvorsorge beschäftigen. Gerade im Rentenalter wird es immer schwieriger eine Mietwohnung zu bezahlen. Vorrangig dann, wenn Ihre Rente verschwindend gering ausfällt.

Auch jetzt zeigt sich eine gekaufte Immobilie von ihrer besten Seite, denn haben Sie das Haus bis zum Pensionsalter abbezahlt, müssen Sie sich in Zukunft keine Gedanken mehr über Miete oder regelmäßige Darlehenszahlungen machen.

Stattdessen zahlen Sie nur allgemeine Rechnungen, wie Strom oder Wasser. Auf lange Sicht sparen Sie sich viel Geld und können Ihre Rente unbekümmert genießen. Der letzte große Vorteil ist, dass Sie in Ihrer gekauften Immobilie machen dürfen, was Sie wollen.

Bei einer Mietwohnung oder einem -haus müssen Sie immer den Vermieter fragen, falls Sie Änderungen vornehmen möchten. Haben Sie das Gebäude aber gekauft, können Sie an- und umbauen, wie es Ihnen beliebt.

Selbst die Erweiterung des Grundstücks ist möglich, um beispielsweise ein weiteres Haus für die Kinder zu bauen. Sogar im Innenbereich können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das Einzige, was Sie aufhält, sind die baulichen Bestimmungen. Klären Sie aber alles mit dem Bauamt ab, sollte das kein Problem darstellen.

Die wichtigsten Vorteile beim Hauskauf/Immobilien-Kauf

  • Stetige Wertsteigerung, da Immobilien immer gebraucht werden.
  • Besonders hohe Wertsteigerung in gefragten Städten wie Salzburg oder Wien.
  • Sie zahlen keine Miete mehr.
  • Zahlen Sie die Immobilie bis zum Rentenalter ab, erhalten Sie eine gute Altersvorsorge.
  • Sie bestimmen, was Sie mit der Immobilie machen.

Eine Immobilie kaufen: die Nachteile

Selbstverständlich gibt es nicht nur Sonnenseiten, sondern Sie müssen sich ebenso mit den Nachteilen befassen, wenn Sie eine Immobilie kaufen möchten. Einer der größten Probleme sind unvorhersehbare Situationen.

Zum Beispiel haben Sie Ihre Anstellung verloren und in einem anderen Teil des Landes einen neuen Job gefunden. Sind Sie Mieter, können Sie die Wohnung oder das Haus kurzfristig kündigen und dahinziehen, wo sich nun Ihr neuer Job befindet.

Als Eigentümer einer Immobilie sieht das komplett anders aus. Ihre Mobilität ist deutlich eingeschränkt, denn auch, wenn Sie das Gebäude verlassen, gehört es immer noch Ihnen. Vor einem Umzug müssen Sie sich deshalb um den Verkauf oder die Vermietung kümmern, was deutlich mehr Arbeit verspricht.

Das ist ein weiterer Nachteil, denn diverse Wertanlagen, wie Aktien, sind in wenigen Sekunden verkauft. Eine Immobilie benötigt beim Verkauf wesentlich länger. Meist müssen Sie mehrere Monate einplanen, bevor sich erste Interessenten zeigen. Sicherlich ist es einfacher in beliebten Regionen oder Städten, dennoch ist die Veräußerung einer Immobilie viel Arbeit und Stress.

Es gibt noch mehr Nachteile: Bemerken Sie in Ihrer Immobilie Beschädigungen oder sanierungsbedürftige Anlagen, können Sie keinen Vermieter anfragen, der sich darum kümmern soll. Sie müssen komplett allein dafür sorgen, dass Renovierungen und Instandhaltungen umgesetzt werden. Auch finanziell ist das ein Nachteil, denn als Mieter muss der Vermieter die Kosten solcher Arbeiten übernehmen.

Als Eigentümer kommen Sie selbst dafür auf, was auf Dauer viel Geld kosten kann. Besonders dann, wenn Sie sich für eine alte Immobilie entschieden haben. Bei solchen Gebäuden kommt es häufiger zu Mängeln, die Sie beseitigen müssen.

Einen Nachteil, dem sowohl Mieter als auch Eigentümer gegenüberstehen ist, dass sich jene ihre Nachbarn nicht aussuchen können. Oftmals ist das kein Problem, doch manche Nachbarn sind auf Krawall gebürstet, sorgen ständig für Stress oder Lärmbelästigung.

Als Mieter haben Sie die Möglichkeit, schnell auszuziehen und sich eine neue Wohnung zu suchen. Hingegen müssen Sie als Eigentümer eine Einigung finden, damit alle Parteien glücklich werden.

Die wichtigsten Nachteile

  • Sie sind ortsgebunden. Müssen Sie schnell den Ort wechseln, gestaltet sich der Verkauf oder die Vermietung der Immobilie kompliziert.
  • Die Veräußerung von Immobilien benötigt häufig mehrere Monate, sodass ein schneller Gewinn nicht möglich ist.
  • Renovierungen, Sanierungen sowie Instandsetzungen müssen in Eigenregie übernommen und bezahlt werden.
  • Störende Nachbarn können Sie durch einen Umzug nicht einfach umgehen.

Eine Immobilie mieten: die Vorteile

Nachdem Sie sich mit dem Kauf einer Immobilie beschäftigt haben, sollten Sie sich ebenfalls die Mietung genauer anschauen. Es gibt in Österreich zahlreiche Immobilien, die zur Miete stehen.

Darunter nicht nur Wohnungen, sondern auch Häuser. Der größte Vorteil der Miete ist, dass Sie wesentlich flexibler sind. Sie ziehen in die Mietwohnung oder das -haus ein und können bei Bedarf auch jederzeit wieder Ihre Sachen packen.

Es ist meist recht einfach aus den heutigen Mietverträgen entlassen zu werden, besonders in gewissen Situationen. Müssen Sie also den Ort aufgrund von persönlichen oder beruflichen Aspekten wechseln, ist das beim Mieten einer Immobilie kein großer Akt.

Das führt ebenfalls zu dem Vorteil, dass Sie Ihre persönliche Unabhängigkeit bewahren. Kaufen Sie eine Immobilie, sind Sie fest an einen Ort gebunden. Sie können sich nicht einfach dazu entscheiden, ein Jahr durch die Welt zu reisen oder in ein anderes Land zu ziehen. Stets bleibt das Gebäude zurück, um welches Sie sich kümmern müssen. Als Mieter sind Sie vollkommen unabhängig und somit der Herr der Lage.

Ebenfalls für die Miete spricht, dass Sie weniger Verantwortung für die Immobilie haben. Das bedeutet, sollte es zu Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten kommen, wenden Sie sich nur an den Vermieter.

Jener hat die Aufgabe, diese Arbeiten zu übernehmen, sofern sie notwendig sind. Nicht zu vergessen ist, dass Sie auch nicht mit zusätzlichen Kosten rechnen müssen. Jedoch nur, wenn Sie nicht für die Arbeiten verantwortlich sind. Beispielsweise haben Sie vergessen den Wasserhahn richtig zuzudrehen, sodass es zu einem Wasserschaden kam. Nun müssen Sie die Kosten tragen. Lag der Wasserschaden aber an defekten und alten Rohrleitungen, ist es die Aufgabe des Vermieters.

Die relativ geringen Nebenkosten sind der letzte große Vorteil einer Mietimmobilie. Gerade fernab großer Städte, wie Wien, zahlen Sie recht geringe Nebenkosten. Auch die Mieten halten sich im angemessenen Rahmen. Je näher Sie zu Großstädten kommen, desto mehr müssen Sie bezahlen. Dennoch fallen die Nebenkosten geringer aus, als bei einer gekauften Immobilie.

Die wichtigsten Vorteile

  • Mieten bietet eine hohe Flexibilität. Spielend leicht können Sie die Immobilie wechseln, falls notwendig.
  • Sie erhalten Ihre persönliche Unabhängigkeit.
  • Für die Instandsetzung sowie Pflege der Immobilie ist der Vermieter verantwortlich. Auch kostentechnisch.
  • Die Nebenkosten fallen relativ gering aus.

Eine Immobilie mieten: die Nachteile

Genauso wie beim Kaufen gibt es auch bei einer Mietimmobilie gewisse Nachteile, die Sie nicht aus den Augen lassen dürfen. Das größte Problem ist die Miete, denn jene kann ständig steigen. Gerade dann, wenn der Vermieter einige Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten vornimmt.

Dadurch erhöht sich der Wert der Immobilie, was wiederum dazu führt, dass Ihre Miete ansteigt. Zusätzlich berechnen Sie künftige Kosten nur schwer, sodass Sie die Mieten ständig im Blick behalten müssen. Primär in Großstädten steigen die Mieten jeden Monat weiter an, weil Wohngrund sehr beliebt ist. War die Mietimmobilie im letzten Jahr noch vertretbar, könnte sie im nächsten Jahr schon unbezahlbar sein.

Ebenfalls sehr ärgerlich sind, zusätzlich zu den laufenden Mietkosten, die Nebenkosten, welche auf die Mieter umgelegt werden dürfen. Darunter fallen zum Beispiel Abwassergebühren, Aufzüge, Straßenreinigung, Müllabfuhr oder Beleuchtungskosten.

Im ersten Moment schlagen solche Nebenkosten nicht groß ins Gewicht, doch auf Dauer legen Sie ein kleines Vermögen dafür auf den Tisch.

Besonders ärgerlich ist, wenn Sie diverse Nebenkosten begleichen müssen, die Sie aber nicht nutzen, wie beispielsweise Kabelanschluss oder den Waschraum. Wichtig ist deshalb, dass Sie sich die Nebenkosten vorher genau anschauen. Jedoch ist es auch möglich, dass der Vermieter jene erst später auf die Mieter umlegt. Zum Beispiel, wenn neue Lampen installiert wurden.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Sie keinen Beitrag zur Altersvorsorge leisten. Unwichtig, wie lange Sie schon in der Mietwohnung oder dem -haus leben, es wird niemals Ihnen gehören. Sie zahlen lediglich das Wohnrecht in Form der Miete. Selbst im Rentenalter müssen Sie diese Kosten weiterhin begleichen, wenn Sie dort wohnen bleiben möchten. Bei kleinen Renten kann das einen erheblichen Betrag des Geldes ausmachen.

Ein großer Knackpunkt ist, wenn die Mieten weiter ansteigen. Irgendwann reicht die Rente nicht mehr aus, sodass Sie sich im hohen Alter ein neues Zuhause suchen müssen. Auch die eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten sprechen gegen ein Mietobjekt. Viele Vermieter schreiben vor, was Sie mit der Wohnung machen dürfen. Einige sind besonders streng und erlauben nicht einmal das Hineinschlagen eines Nagels in die Wand.

Insofern kommen Sie sich immer wie ein Besucher vor, da Sie Ihre gestalterischen Fähigkeiten nicht umsetzen dürfen. Einer der größten Probleme bei der Mietimmobilie ist aber, dass der Vermieter die Möglichkeit hat, Sie aus der Wohnung oder dem Haus zu werfen.

Das kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Am einfachsten ist die Eigenbedarfsanmeldung für den Vermieter, sodass Sie ausziehen müssen. Aber auch der Verstoß gegen die Mietvorschriften kann dazu führen, dass Sie nicht länger dort wohnen. Insofern sind Sie wesentlich eingeschränkter.

Die wichtigsten Nachteile

  • Die Miete ist kein fester Betrag, sondern jene kann sich ständig wandeln. Das Vorrechnen der künftigen Mieten ist somit schwierig.
  • Die gestalterische Freiheit ist stark eingeschränkt und vom Vermieter abhängig.
  • Sie leisten keinen Beitrag zur Altersvorsorge. Auch nach der Rente müssen Sie die Miete weiterhin zahlen.
  • Nebenkosten, wie Beleuchtung, Straßenreinigung oder Müllbeseitigung, können auf die Mieter umgelegt werden.

Ein Rechner kann weiterhelfen

Sie sehen eine schöne Immobilie, die zum Verkauf steht. Auf der anderen Seite haben Sie aber auch eine schicke Mietwohnung entdeckt. Nun stellen Sie sich die Frage, für welches Gebäude Sie sich entscheiden sollen.

Natürlich spielen Ihre eigenen Wünsche eine wichtige Rolle, doch gerade der finanzielle Aspekt ist bei den meisten Interessenten ausschlaggebend. Ein sogenannter Mieten-oder-Kaufen-Rechner kann Ihnen bei der Einschätzung helfen, welches Objekt Sie wählen sollen.

Der Helfer ermöglicht die Berechnung der verschiedenen finanziellen Faktoren, sodass Sie am Ende erkennen, ob Sie mit der Mietwohnung oder der gekauften Immobilie günstiger dran sind. Tipp:  Holen Sie sich auch kostenlos Angebote zur Baufinanzierung ein, um zu wissen wieviel ein Hauskauf kostet/welche Angebote Sie erhalten können.

Tipp: Einen Rechner (Mieten oder Kaufen Rechner für Österreich) gibt es auf https://www.optifin.at/mieten-oder-kaufen-rechner/ zur einfachen Berechnung.

Welche Angaben werden gemacht?

Für einen solchen Rechner müssen Sie sich ein wenig Zeit nehmen und am besten alle benötigten Fakten vorher bereitlegen. Die Eingaben sind sehr umfangreich, was aber seine Gründe hat. Nur so erhalten Sie am Ende eine genaue Berechnung, die Sie bei Ihrer Wahl unterstützt.

Zunächst müssen Sie einige Angaben zur Miete machen. Darunter die Kaltmiete, die erwartete Mietsteigerung, die Nebenkosten und deren erwarteten Steigerungen. Anschließend geben Sie die Daten zum Kauf ein: Kaufpreis, Standort der Immobilie, erwartete Wertsteigerung sowie die Bewirtschaftungs-/Instandhaltungskosten inklusive erwarteten Erhöhungen. Am Schluss müssen Sie sich noch um die Angaben zur Finanzierung kümmern. Ihr Eigenkapital, der gebundene Sollzinssatz sowie die Tilgung spielen eine entscheidende Rolle. Nun gibt es noch einige individuelle Eingaben. Nachdem Sie alles ausgefüllt haben, müssen Sie nur noch die Berechnung starten.

Nun ist ein wenig Geduld gefragt, denn die meisten Rechner zeigen Ihnen die Werte nach 10, 25 und 40 Jahren an. Sie sehen alle Fakten und können dahingehend entscheiden, was für Sie lukrativer klingt.

Zum Beispiel kostet die Wohnung monatlich 1.000 Euro Gesamtmiete, was im Jahr 12.000 Euro entspricht. Das zu verkaufende Objekt liegt bei 300.000 Euro Kaufpreis. Teilen Sie nun 300.000 durch 12.000, können Sie 25 Jahre in der Mietwohnung leben, bevor Sie beim Kaufpreis ankommen. Selbstverständlich sind die Berechnungen wesentlich detaillierter und Sie sehen genau, was Sie zahlen müssten.

Denken Sie aber immer daran, dass es sich lediglich um einen Richtwert handelt. Immerhin wissen Sie Punkte, wie Wertsteigerung oder Mieterhöhung, nicht vorher. Sie können lediglich schätzen. Dennoch ist ein Mieten-oder-Kaufen-Rechner eine gute Lösung, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Besonders dann, wenn Sie keine eigenen Berechnungen anstellen möchten.

Kaufen oder Mieten – Was nun?

Sie sollten eine Immobilie kaufen, wenn Sie langfristig an einem Ort bleiben möchten. Außerdem lohnt sich der Kauf, wenn Sie sich der finanziellen Belastung bewusst sind und diese gut ertragen können. Der Kauf ist außerdem ideal, wenn Sie ein günstiges und schönes Objekt gefunden haben, welches Sie glücklich macht. Vergessen Sie aber nicht die unerwarteten Ausgaben, wie für Reparaturen. Kümmern Sie sich aber gerne um Ihre Immobilie, ist der Kauf die beste Wahl.

Sie sollten hingegen Mieter bleiben, wenn Sie gerne flexibel und frei sind. Jederzeit können Sie die Mietwohnung oder das -haus verlassen und woanders hinziehen. Außerdem häufen Sie keinen Berg von Schulden an, sondern Sie bezahlen nur das, was Sie auch wirklich erhalten. Mieten ist ebenso zu empfehlen, wenn Sie in Ihrer gewünschten Stadt keine günstigen Objekte mehr finden. Unerwartete Ausgaben gehören außerdem der Vergangenheit an, wobei es aber zur Mietsteigerung kommen kann. Besonders praktisch: Als Mieter können Sie in der Immobilie entspannt wohnen und müssen sich um nichts kümmern.

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