Kinderbeihilfe 2019, Kindergeld & Familienbeihilfe in Österreich – Rechner, Voraussetzungen & Höhe

Update Kinderbeihilfe 2019 – wie viel Familienbeihilfe wird seit Jänner 2018 gezahlt?

Die Kinderbeihilfe stellt auch 2019 eine der wichtigsten Säulen in Österreich dar, wenn es darum geht, dass junge Familien unterstützt werden. Zum Jänner 2018 wurden die Beiträge angepasst, so dass aktuell deutlich mehr Kinderbeihilfe zugestellt wird, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist. Die Staffelung findet entsprechend des Alters des Kindes statt.

Wem wird Familienbeihilfe gewährt?

Eltern von Kindern haben unabhängig von der Einkommens- oder Beschäftigungssituation Anspruch auf den Erhalt von Familienbeihilfe. Der Kinderbegriff kann dabei auch Adoptiv-, Pflege-, Stief- oder Enkelkinder umfassen.

Grundsätzlich wird die Familienbeihilfe allen Eltern von minderjährigen Kindern (unter 18 Jahren) ausbezahlt. Sollte sich das Kind nachweislich in Ausbildung befinden, ist die Auszahlung bis zum 24. Geburtstag möglich. Diese Grenze verschiebt sich zum 25. Geburtstag, wenn der Zivil- bzw. Präsenzdienst abgeleistet wurde oder das Kind erheblich behindert ist.

Wie hoch ist die Familienbeihilfe?

Die Höhe der monatlichen Familienbeihilfe hängt von der Anzahl bzw. dem Alter der Kinder ab und ist wie folgt gestaffelt:

  • ab der Geburt: 111,80 Euro
  • ab 3 Jahren: 119,60 Euro
  • ab 10 Jahren: 138,80 Euro
  • ab 19 Jahren: 162,00 Euro

Die Familienbeihilfe pro Kind wird durch die Geschwisterstaffelung um folgende Beträge erhöht:

  • 2 Kinder: 6,90 Euro
  • 3 Kinder: 17,00 Euro
  • 4 Kinder: 26,00 Euro
  • 5 Kinder: 31,40 Euro
  • 6 Kinder: 35,00 Euro
  • 7 oder mehr Kinder: 51,00 Euro

Hinzu kommt ein Betrag in Höhe von 100 Euro, der stets im September für Kinder zwischen sechs und 15 Jahren ausbezahlt wird. Sollte das Kind ab dem Jahr, in dem es seinen 20. Geburtstag feiert, ein jährliches Einkommen über 10.000 Euro erzielen, muss der überschießende Betrag zurückbezahlt werden.

An wen wird die Familienbeihilfe ausbezahlt?

Lebt ein Kind im gemeinsamen Haushalt der Eltern, wird die Familienbeihilfe an jenen Elternteil ausbezahlt, der den Haushalt überwiegend führt. Wird nicht das Gegenteil nachgewiesen, wird vermutet, dass dies die Mutter ist.

Per Verzichtserklärung der Mutter ist jedoch auch eine Auszahlung an den Vater des Kindes möglich. Sollten die Eltern getrennt leben, steht die Familienbeihilfe jenem Elternteil zu, der im gleichen Haushalt wie das Kind lebt. Hat das Kind das 18. Lebensjahr abgeschlossen, ist nach Zustimmung des Anspruchsberechtigten auch eine Direktüberweisung der Familienbeihilfe an das Kind möglich.

Wie wird die Familienbeihilfe beantragt?

Die Familienbeihilfe kann jederzeit beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt beantragt werden. Im Falle der Geburt ist ein separater Antrag üblicherweise nicht notwendig. Die Auszahlung erfolgt jeweils frühestens am 6. des Monats, wobei es aufgrund eines Wochenendes oder eines Feiertages zu Verspätungen kommen kann.

Beispiel: Eine Familie lebt mit ihrem 9-jährigen Sohn und ihren 16- bzw. 26-jährigen Töchtern im selben Haushalt.

Da die Mutter die Auszahlung der Familienbeihilfe nicht per Verzichtserklärung an ihren Mann abgetreten hat, erhält sie jeden Monat:

  • Kind 1 (9 Jahre): 119,60 Euro
  • Kind 2 (16 Jahre): 138,80 Euro
  • Kind 3 (26 Jahre): 0 Euro
  • Geschwisterstaffelung: 6,90 Euro
  • Gesamt: 265,30 Euro

Wie hoch ist die Kinderbeihilfe 2019 in Österreich?

Wer 2018 in Österreich ein Kind bekommt, darf sich darüber freuen, dass die Höhe der Beiträge zum 1. Jänner 2018 angepasst, bzw. nach oben erweitert wurden. Das bedeutet konkret, dass es ab der Geburt des Kindes pro Monat einen Beitrag in Höhe von 114 Euro gibt.

Wenn das Kind ein Alter von 3 Jahren erreicht hat, steigt dieser Betrag automatisch auf 121,90 Euro. Alsbald ein Alter von 10 Jahren erreicht wurde, erhält man je Kind einen Beitrag in Höhe von 141,50 Euro und ab 19 Jahren beläuft sich der Beitrag auf 165,10 Euro.

Anbei eine tabellarische Übersicht der Kinderbeihilfe 2019 in Österreich:

  • Ab der Geburt: 114 Euro im Monat
  • Ab 3 Jahren: 121,90 Euro im Monat
  • Ab 10 Jahren: 141,50 Euro im Monat
  • Ab 19 Jahren: 165,10 Euro im Monat

Anzumerken ist, dass der monatliche Betrag je Kind sich erhöhen kann, wenn noch weitere Kinderhinzu kommen. Das bedeutet, dass es in Österreich eine so genannte Geschwisterstaffelung gibt.
Das bedeutet, dass der Betrag für jedes weitere Kind erhöht wird. Wer also zwei Kinder hat, erhält für jedes Kind insgesamt 7,10 Euro mehr.

Beispiel: 2 Kinder im Alter von 4 und 11 Jahren in Österreich

Eine Familie hat in Österreich zwei Kinder. Ein Kind ist 4 Jahre alt und das andere Kind ist 11 Jahre alt. Somit erhalten die Eltern für das Kind im Alter von 4 Jahren insgesamt 121,90 + 7,10 Euro Kinderbeihilfe je Monat überwiesen. Das bedeutet, dass insgesamt 129 Euro im Monat gezahlt werden.

Für das zweite Kind im Alter von 11 Jahren gibt es 141,50 Euro + 7,10 Euro im Monat gutgeschrieben. Für das zweite Kind werden also 148,60 Euro im Monat gezahlt. Insgesamt erhält die Familie für beide Kinder eine monatliche Familienbeihilfe in Höhe von 277,60 Euro gezahlt.

Wie sieht die Staffelung in Österreich mehr mehreren Kindern ab dem 1. Jänner 2018 aus?

Bei zwei Kindern gibt es für jedes Kind 7,10 Euro gutgeschrieben.

Für drei Kinder gibt es in Österreich zusätzlich je Kind 17,40 Euro mehr und bei vier Kindern erhöht sich der Beitrag je Kind um 26,50 Euro. Wer fünf Kinder hat erhält 32 Euro je Kind mehr und bei sechs Kinder steigt der Beitrag auf 35,70 Euro im Monat je Kind. Bei sieben und mehr Kindern liegt der Beitrag bei 52 Euro und mehr je Kind im Monat. Anbei eine tabellarische Übersicht der Geschwisterstaffelung, welche hier Anwendung findet:

  • Ab zwei Kindern je Kind 7,10 Euro zusätzlich
  • Ab drei Kindern je Kind 17,40 Euro zusätzlich
  • Ab vier Kindern je Kind 26,50 Euro zusätzlich
  • Ab fünf Kindern je Kind 32 Euro zusätzlich
  • Ab sechs Kindern je Kind 35,70 Euro zusätzlich
  • Ab sieben oder mehr Kindern 52 Euro je Kind zusätzlich

Insgesamt werden durch diese Staffelung vor allem Familien mit vielen Kindern deutlich finanziell entlastet, bzw. deutlich durch den Staat unterstützt. Das Sozialsystem in Österreich unterstützt somit Familien, die mehrere Kinder haben deutlich.

Beispiel: Wie viel Kinderbeihilfe erhält eine Familie mit 4 Kindern im Alter von 1 Jahr, 4 Jahren, 7 Jahren und 15 Jahren?

Da die Familie insgesamt vier Kinder hat, erhöht sich der Beitrag je Kind um insgesamt 26,50 Euro im Monat. Für das Kind im Alter von 1 Jahr erhält die Familie 114 Euro Kinderbeihilfe + 26,50 Euro. Für das Kind im Alter von 4 Jahren erhält die Familie 121,90 Euro + 26,50 Euro Kinderbeihilfe. Für das Kind im Alter von 7 Jahren erhält die Familie ebenfalls 121,90 Euro + 26,50 Euro Kinderbeihilfe. Für das Kind im Alter von 15 Jahren erhält die Familie 141,50 Euro + 26,50 Euro Kinderbeihilfe.
In Summe erhält die Familie in diesem Beispiel eine monatliche Kinderbeihilfe in Höhe von 605,30 Euro.

Wie haben sich die Beiträge für die Kinderbeihilfe 2018 gegenüber dem Jahr 2017 verändert?

Im Vergleich zum Jahr 2017 sind die Beiträge für die Kinderbeihilfe im Jahr 2018 leicht angestiegen.

Anbei eine Übersicht der Erhöhungen:

  • Ab der Geburt: der Beitrag wurde um 2,20 Euro erhöht
  • Ab 3 Jahren: der Beitrag wurde um 2,30 Euro erhöht
  • Ab 10 Jahren: der Beitrag wurde um 2,70 Euro erhöht
  • Ab 19 Jahren: der Beitrag wurde um 3,10 Euro erhöht

Im Vergleich zum Jahr 2017 gab es also in allen Alternsklassen eine Erhöhung der Kinderbeihilfe in Österreich.

Wann erfolgt die Auszahlung der Kinderbeihilfe in Österreich?

Die Kinderbeihilfe wird in Österreich frühestens zum 6. Tag eines jeden Monats ausgezahlt. Anzumerken ist, dass es durch Samstage, aber auch durch Sonntage und Feiertage zu Verschiebungen kommen kann.

Wann erhalte ich in Österreich das Schulstartgeld?

Eine weitere Säule des Sozialsystems in Österreich ist das so genannte Schulstartgeld. Es wird für jedes Kind im Alter von 6 bis 15 Jahren ausgezahlt. Im September des Jahres wird dieses Geld ausgezahlt. Es beläuft sich auf eine Summe in Höhe von 100 Euro. Das Schulstartgeld wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe für den Monat September ausgezahlt.

Wer bekommt die Familienbeihilfe nach einer Scheidung ausgezahlt?

Nach einer Scheidung und nach einer Trennung der Haushalte ist es erforderlich, dass auch geklärt wird, wer die Kinderbeihilfe ausgezahlt bekommt. Grundsätzlich geht die Kinderbeihilfe an jeden Elternteil, bei welchem das Kind lebt. Wenn die Kinder im gemeinsamen Haushalt leben, geht die Kinderbeihilfe vorrangig an die Eltern.
Zu berücksichtigen ist auch, dass es in Österreich einen Kinderabsetzbetrag gibt. Dieser muss nicht zusätzlich beim Amt beantragt werden, sondern kann in Form einer Negativsteuer geltend gemacht werden. Pro Kind und pro Monat beläuft er sich auf aktuell 58,40 Euro für das dritte und für weitere Kinder. Für das erste Kind beläuft sich der Kinderabsetzbetrag auf 29,20 Euro und für das zweite Kind auf 43,80 Euro. Der Betrag kann für jeden Monat geltend gemacht werden.

Wo erhalte ich Informationen zur Kinderbeihilfe in Österreich?

Ausführliche Informationen zur Kinderbeihilfe in Österreich sowie als auch zum Kinderabsetzbetrag in Österreich erhalte ich über die Help.gv Webseite des Bundeskanzleramtes in Österreich.

Grundsätzlich werden hier zahlreiche Fragen beantwortet, indem die entsprechenden Regulatorien erklärt werden. Auch Kontaktadressen und Telefonnummern können hier ohne Probleme eingesehen werden, wenn es Fragen zur Kinderbeihilfe oder zu anderen Themen in Österreich gibt.

Kinder benötigen nicht nur viel Liebe und Geborgenheit um aufzuwachsen, sondern auch ein schönes Sümmchen Geld um ihnen all die Dinge zu kaufen, die sie benötigen. Von Windeln, über Arztkosten bis hin zu den diversen Spielsachen – die Liste ließe sich endlos fortführen. Damit Familien finanzielle Unterstützung erhalten, wurde in Österreich die Kinderbeihilfe eingeführt.

Wer hat Anspruch auf den Bezug der Kinderbeihilfe?

In Österreich haben alle Eltern, unabhängig von ihrem Einkommen, Anspruch auf Familien- oder Kinderbeihilfe. Diese wird im Volksmund als auch „Kindergeld“ bezeichnet. Voraussetzung für den Erhalt dieser Beihilfe ist, dass sich der Lebensmittelpunkt des beziehenden Elternteils in Österreich befindet und dieser mit dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt lebt.

Grundsätzlich erhält jedoch die Mutter die Familienbeihilfe. Die Auszahlung der Familienbeilhilfe an den Vater ist nur möglich, wenn dieser nachweisen kann, dass der Haushalt zum Großteil von ihm geführt wird oder die Mutter auf ihren Anspruch verzichtet. Hierfür muss von der Mutter ein eigenes Verzichtsformular beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt eingereicht werden.

Wie viel beträgt die Familienbeihilfe?

Ab dem Jahr 2016 erhält der beziehende Elternteil für sein Kind ab der Geburt bis hin zum vollendeten dritten Lebensjahr monatlich 111,80 Euro. Zwischen dem vierten und dem vollendeten zehnten Lebensjahr beträgt die Kinderbeihilfe 119,60 Euro. Ab dem 11. Lebensjahr beträgt die Beilhilfe 138,80 Euro sowie ab dem 20. Lebensjahr wird diese in einer Höhe von 162 Euro pro Monat ausbezahlt.

Wird die Kinderbeihilfe für mehrere Kinder gewährt erhöht sie sich durch die sogenannte „Geschwisterstaffelung“ monatlich wie folgt:

  • Bei zwei Kindern: Pro Kind um 6,90 Euro
  • Bei drei Kindern: Pro Kind um 17 Euro
  • Bei vier Kindern: Pro Kind um 26 Euro
  • Bei fünf Kindern: Pro Kind um 31,40 Euro
  • Bei sechs Kindern: Pro Kind um 35 Euro
  • Bei sieben und mehr Kindern: Pro Kind um 51 Euro

Außerdem wird jedes Jahr im September für jedes Kind zwischen sechs und fünfzehn Jahren ein zusätzliches Schulstartgeld von 100 Euro zusammen mit dem regulären Betrag ausbezahlt.
Zusätzlich wird in jedem Monat automatisch der Kinderabsetzbetrag von 58,40 Euro pro Kind mit der Kinderbeihilfe mitausbezahlt.

Hierbei handelt es sich nicht um eine Beihilfe, sondern um einen Absetzbetrag, der in Form einer Negativsteuer ausbezahlt wird und dadurch nicht mehr in der Arbeitnehmerveranlagung berücksichtigt werden muss.

Kinderbeihilfe: Budget genau planen

Kinderbeihilfe: Budget genau planen

Was versteht man unter der erhöhten Familienbeihilfe?

Wenn ein Kind zu mehr als 50% eine Behinderung hat oder es ihm auf Dauer nicht möglich sein wird, selbst für seinen Unterhalt aufkommen zu können, haben die Eltern Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe.

Diese beträgt ab dem heurigen Jahr 2016 152,90 Euro pro Monat und wird zusätzlich zum regulären Beihilfenbetrag ausbezahlt. Sie kann zudem bis zu fünf Jahre rückwirkend gewährt und ausbezahlt werden. Der Anspruch auf die erhöhte Kinderbeihilfe besteht grundsätzlich gleich lange wie bei der regulären Beihilfe.

Der Nachweis über den Schweregrad der Behinderung des Kindes wird durch einen sachverständigen Arzt festgestellt. Eine entsprechende Einladung erhält man seitens der Finanzverwaltung nach der Antragstellung auf erhöhte Familienbeihilfe.

Achtung: Es ist wichtig zu wissen, dass bei Erhalt der erhöhten Familienbeihilfe der Betrag von 60 Euro monatlich mit dem Pflegegeld gegengerechnet wird. Hat das Kind zum Beispiel Anspruch auf ein monatliches Pflegegeld der Stufe 2 in Höhe von 290 Euro, erhält die Familie durch den Bezug der erhöhten Familienbeihilfe nur mehr einen Betrag von 230 Euro ausbezahlt.

Wie lange erhält man „Kindergeld“?

Bis zum vollendeten 18. Lebensjahr hat die Familie bei Erfüllung der Voraussetzungen, das Recht auf die monatliche Kinderbeilhilfe. Ab dem 19. Lebensjahr jedoch, ist dies an bestimmte Bedingungen geknüpft und kann so bis zum maximal vollendeten 24. Lebensjahr verlängert werden.

Dazu gehören

  • die Absolvierung einer Berufs- oder Schulausbildung – dazu gehört auch ein Studium
  • die Teilnahme an einer Fortbildung wodurch die Ausübung des Berufs nicht mehr möglich ist
  • Präsenz- oder Zivildiener, die sich zwischen der Beendigung ihres Dienstes und dem Beginn oder Fortsetzung der Berufsausbildung befinden (die Ausbildung muss zum ehestmöglichen Zeitpunkt wieder aufgenommen werden)
  • Personen, deren es aufgrund einer Behinderung nicht möglich ist, für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen

Wie kann die Kinderbeihilfe beantragt werden?

kinderbeihilfe-euro

Seit 2015 verläuft die Auszahlung der Familienbeihilfe ohne die Stellung eines Antrages. Das wird durch die Erfassung der Daten des neuen Erdenbürgers nach der Geburt durch das Zentrale Personenstandsregister (ZPR) an die Finanzverwaltung möglich. Letztere muss nur noch prüfen, ob alle Voraussetzungen erfüllt werden und gewähren anschließend die Auszahlung.

Fehlen der Finanzverwaltung noch wichtige Informationen, wie zum Beispiel die Kontonummer, dann setzt sich diese mit den Eltern in Verbindung.

Ansonsten erhält man zeitgleich mit dem Informationsschreiben über den Kinderbeihilfenanspruch die Überweisung auf sein Konto. So wird für eine schnelle Abwicklung gesorgt und die Jungeltern sparen sich zudem einen Behördenweg.

In allen anderen Fällen muss nach wie vor ein schriftlicher Antrag eingebracht werden. Die dementsprechenden Formulare sind auf der Website des österreichischen Ministeriums für Finanzen zu finden und können entweder elektronisch oder in Papierform an das zuständige Wohnsitzfinanzamt übermittelt werden. Der Antrag auf Familienbeihilfe ist kostenlos.

Kinderbeihilfe 2019 – Indexierung ab Jänner

Aktuell gibt es eine geplante Änderung bei der Kinderbeihilfe in Österreich. Eltern, deren Kinder im Ausland leben bekommen je nach Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land eine Kürzung oder eine Erhöhung der Familienbeihilfe. Diese Änderung ist ab Jänner gültig. Die Regierung möchte dadurch Geld einsparen.

Quellen und weitere Informationen:

Kommentare

  1. Tamara Niederbacher meint:

    Meine Tochter studiert aber sie ist nicht rechtzeitig mit dem 1. Studienabschnitt fertig…. wo muss ich das melden?

  2. Michael Peter meint:

    Sehr geehrte VKNN
    Ja, Ihre Erklärung ist prima.
    Besonderheiten wären eventuell auch noch interessant, z.B.
    – erhalten alte Eltern (ab 60 Jahre) für ihre Kinder auch noch Kindergeld ?
    – wenn der nicht-österreichische Bezugsberechtigte (z.B. Deutscher) mal keine Arbeit/Anstellung nachweisen kann, bekommt er kein Kindergeld mehr ?
    – wird das Kindergeld für jeweils ein oder zwei Jahre festgelegt ?
    Diese Fragen interessieren mich. Bitte eine Antwort in meine Emailbox: cviel@gmx.at Vielen Dank

  3. Die Indexierung von den Kinderbeihilfe nach Wohnsitz ist eine klare Diskriminierung…geht komplett gegen das Gesetz.
    Als seit fast 20 Jahre Steurezahler in Österreich muss ich mit der gleichen Abzüge rechnen wie die Arbeitnehmer die Wohnsitz in Österreich haben, und bekomme ich weniger Familienbeihilfe weil mein Wohnsitz in Ungarn ist ???. Gleiche Abzüge sind OK die Familienbeihilfe wird aber weniger ???
    Meine Kinder gehen in eine Deutsche Nationalitätenschule in Ungarn, bzw. Deutsche Nationalitätenkindergarten…als Kinder mit Donauschwäbische Herkunft
    Diese Indexierung heisst auch, dass die Familien in Ungarn die österreichische Stattsbürgen sind ABER in Ungarn Wohnhaft haben auch weniger Geld bekommen ? Ich bin wirklich gespannt ob es durchgesetzt wird. Falls doch nicht werden wir nach Staatsbürgerschaft diskriminiert…Die Pensionisten aus Österreich, die nach Ungarn gezogen sind-sind sehr viele-kriegen dann auch weniger Geld, weil sie in Ungarn leben ??? Es müsste so sein..wenn man logisch nachdenkt. LG

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