Leasingübernahme in Österreich – Wie funktioniert das? – Kosten, Vorteile, Anbieter

In Österreich ist das Leasing von Fahrzeugen besonders beliebt. Vor allem von Firmen wird der Service häufig genutzt. Meist werden derartige Leasingfahrzeuge für etwa 2 bis 5 Jahre genutzt und anschließend wieder zurückgegeben.

Für eine genaue Regelung kommt der Leasingvertrag zum Einsatz. Dort werden neben der Laufzeit auch die Nutzung und der Umfang schriftlich definiert. Am Ende der Laufzeit kann der Betroffenen überlegen, ob er das Fahrzeug übernehmen oder zurückgeben will.

Mitunter besteht die Möglichkeit auf eine Leasingübernahme. Der Punkt wird dann interessant, wenn keine Anzahlung geleistet werden muss.

Hier wird ein bestehender Vertrag übernommen samt dem Fahrzeug und der Leasingrate. Der Leasingnehmer bekommt alle Details und Konditionen vom Leasinggeber. Welche weiteren Besonderheiten es gibt und wie der Vorgang abläuft, wird im folgenden Artikel erklärt.

Stockfoto-ID: 185093980 Copyright: fizkes/Bigstockphoto.com

Wichtig: Vor der Leasingübernahme genau informieren!
Stockfoto-ID: 185093980
Copyright: fizkes/Bigstockphoto.com

Leasingübernahme – Wann und Wie ist es möglich?

In der Regel lassen beziehungsweise werden Leasingverträge nicht weitergegeben. Auch die Übernahme ist eher unüblich. Im Normalfall wird der Vertrag aufgesetzt und über die Laufzeit ein bestimmter Betrag gezahlt.

Anschließend hat der Leasingnehmer die Möglichkeit das Auto zu übernehmen oder es zurückzugeben. Im Prinzip gleicht ein Leasingvertrag einer Langzeitmiete, in der das Fahrzeug genutzt werden kann. Erst bei der Übernahme wird der Vertrag erfüllt.

  • -> Leasingvertrag lässt sich nicht mehr bezahlen
  • -> Verträge sind für Firmen nicht mehr zu gebrauchen, da der Vertrag nicht passend aufgesetzt wurde

Meistens kommt es zu einer Leasingübernahme, wenn der Leasingnehmer seinen vorher abgeschlossenen Vertrag nicht mehr einhalten oder erfüllen kann. Das kann zum Beispiel an der Änderung der Rahmenbedingungen liegen.

Des Öfteren lassen sich die Ereignisse in Firmen beobachten. Sobald die Firma Insolvenz geht, wird der Fuhrpark auf ein Minimum reduziert. Nur so lassen sich die Kosten im Zaun halten. Sollte das der Fall sein, bietet es sich an den Leasingvertrag an eine andere Person weiterzugeben. Dieser übernimmt dann automatisch den Vertrag sowie das Fahrzeug. Selbst von der der Bank wird das Vorhaben unterstützt. Der Vertrag wird in er Regel an jemand anderen weitergeben und wird dadurch komplett erfüllt. Im Endeffekt eine Win-Win-Situation für alle Parteien.

Vorteile bei einer Leasingübernahme

Prinzipiell können von einem Leasingvertrag mehrere Partner gleichzeitig profitieren. Aber nur dann, wenn er dementsprechend übernommen wird. Sobald der Leasingnehmer den Vertrag nicht weiter ausführen kann, wird es zu Problemen kommen.

Dank der Übernahme lassen sich die Pflichten sowie andere Details an eine andere Person übergeben. Das erspart Geld und Sorgen. Insbesondere Banken hegen ein großes Interesse zur Weiterführung des Vertrages. Dadurch ergeben sich folgende Vorteile:

  • -> alte Vertragspartner kann aus dem Vertrag aussteigen und wird finanziell nicht mehr weiterbelastet
  • -> der Vertrag wird bei der Übernahme fortgesetzt, welches ein Vorteil für die Bank und dem alten Leasingnehmer ist
  • -> der neue Vertragspartner muss keine Anzahlung leisten und erhält einen kurzen Leasingvertrag

Vor allem der neue Vertragspartner profitiert von einer kürzeren Laufzeit. Darüber hinaus muss keine Anzahlung geleistet werden. Im Endeffekt wird lediglich der Betrag bis zum Ende der Laufzeit gezahlt.

Nachteile bei einer Leasingübernahme

Neben den Vorteilen gibt es auch den ein oder anderen Nachteil zu erwähnen. Hierbei muss erwähnt werden, dass sich ein Fahrzeug innerhalb eines Leasingvertrags nicht individuell konfigurieren lässt. Deswegen muss man bei der Übernahme genau darauf achten, um was für ein Auto es sich es handelt und welche Extras vorzufinden sind.

Wie oben bereits erwähnt ist der Leasingvertrag sehr beliebt bei Firmen und größeren Unternehmen mit einem Fuhrpark. Die Autos werden für das In- und Ausland eingesetzt. Deswegen brauchen manche Modelle auch ein Navi. Deswegen sollten Betroffene das Auto nach ihrer Ausstattung überprüfen und darauf achten, dass diese im Vertrag enthalten sind.

Die Konditionen im Vertrag gilt es stets zu überprüfen. Vor allem auf Richtigkeit. Nach der Übernahme müssen diese dementsprechend und richtig angepasst werden. Neben der Laufzeit müssen auch die Kosten sowie die Anzahl der Kilometer berücksichtigt werden. Gerade die Kilometerleistung ist ein wichtiges Kriterium. Sollte die Anzahl nicht genau aufgesetzt werden, kann es zu erheblichen Mehrkosten kommen.

Was gibt es bei der Leasingübernahme in Österreich zu beachten?

Bei der Leasingübernahme ist eine detaillierte Dokumentation von großer Bedeutung. Zudem sollte das Fahrzeug zuvor auf Schäden und ähnliches untersucht werden. Im Idealfall kommt eine externe Person, um das Auto genauer unter die Lupe zu nehmen.

Danach wird ein entsprechendes Guthaben ausgestellt. Außerdem besteht die Möglichkeit ein Übergabeprotokoll anfertigen zu lassen. Letztendlich sollte der Vertrag nur unterschrieben werden, wenn die Bedürfnisse beider Vertragsparteien erfüllt werden.

Wie lange müssen die Fahrzeuge beim Leasing eingesetzt werden?

In der Regel erstreckt sich die Laufzeit eines Leasingvertrags zwischen 2 und 5 Jahren. Der Grund: Während diesen Zeitraum gelten die Fahrzeuge als neuwertig oder neu. Dementsprechend sind zu Beginn mit wenigen bis keinen Reparaturarbeiten zu rechnen.

Gerade bei Firmen ist Leasing eine gute Sache. Die neuwertigen Autos sind wichtig, um sich zu repräsentieren. Dadurch entsteht ein gewisser Eindruck beim Kunde und kann von Vorteil sein.

Aus diesem Grund werden immer neuere Autos genutzt, um die Kunden zu beeindrucken. Allerdings lohnt sich ein Leasingfahrzeug nur, wenn man damit auch bestimmte Strecken zurücklegt. In Österreich gibt es zahlreiche Firmen, die beispielsweise ins benachbarte Land Deutschland fahren müssen.

Deswegen eignet sich das Leasingfahrzeug für:

  • -> Messen
  • -> Seminare
  • -> Kundenbesuche
  • -> andere Dinge

Infolgedessen ist es nicht selten, dass mit einem Leasingfahrzeug mehrere hundert tausend Kilometer zurückgelegt werden. Die Pflege ist ebenfalls wichtig. Die Fahrzeuge werden gesäubert und bekommen Inspektionen in regelmäßigen Zeitabständen.

Dadurch lassen sich mehrere Kilometer zurücklegen und der Besitzer hat weniger Probleme mit dem Auto. Selbst auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist Leasing weit verbreitet. Außerdem sind sie verglichen mit Gebrauchtwagen wesentlich günstiger.

Fazit
Das Leasing eines Autos ist in Österreich nicht unüblich. Generell wird Leasing immer beliebt und das nicht ohne Grund. Der Leasingvertrag ist ein Vertrag zwischen zwei Personen. Nach Ablauf der Leasingzeit wird der Wagen in der Regel übernommen.

Sollte der Leasingnehmer aus bestimmten Gründen den Vertrag nicht mehr erfüllen können, besteht die Möglichkeit auf eine Leasingübernahme. Der Vertrag wird im Endeffekt auf eine andere Person übertragen. Diese muss keine Anzahlung leisten und kann von einer kürzeren Laufzeit profitieren. Die Banken unterstützen diese Übernahme, da der Vertrag erfüllt wird. Leasing eignet sich vor allem für längere Fahrten. Nicht umsonst ist Leasing so beliebt in Österreich.

Deine Meinung ist uns wichtig

*