Österreich: Mittel für Kurzarbeit auf zehn Milliarden Euro aufgestockt

Egal, ob Personen aus der Unter-, Mittel- oder Oberschicht: die Corona-Krise nimmt aktuell Einfluss auf das Leben von jeden. Einige können daraus Vorteile ziehen, während andere um das Überleben Kämpfen. Vor allem Arbeiter und Unternehmer, die ihre Arbeit oder ihr Geschäft pausieren müssen, leiden darunter.

  • Für genau solche Fälle gibt es die Mittel für Kurzarbeit, welche vom Staat zur Verfügung gestellt werden und an Arbeiter oder Unternehmer ausgezahlt werden, die aktuell nicht arbeiten können.
  • Doch wie viel Geld kann das Land beisteuern und wie lange kann man so eine Krisensituation mit Mittel für Kurzarbeit überbrücken?

Österreich erhöht die Mittel für Kurzarbeit auf zehn Milliarden Euro

Da die hohe Arbeitslosenzahl der Regierung Sorgen bereitet und mittlerweile bereits 1,2 Millionen Menschen in Kurzarbeit sind, wird nun das Geld für Kurzarbeit von sieben auf zehn Milliarden Euro aufgestockt. Verkündet wurde dies vom Finanzminister Gernot Blümel in einer Pressekonferenz mit der Arbeitsministerin Christine Aschbacher und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck.

Die riesige Nachfrage an Mittel vom Staat

  • Obwohl bereits einige Mittel für Kurzarbeit im Umlauf sind, leiden die meisten Läden – vor allem kleine Geschäfte – immer noch unter dem Druck der Corona-Krisensituation.
  • Die Kurzarbeit dient in ganz Europa dazu, dass eine Massenarbeitslosigkeit verhindert wird. Zumindest sinkt mittlerweile die Zahl der Unternehmen, die eine Kurzarbeit angemeldet haben.

Nur Vorteile durch Kurzarbeit – oder auch Probleme?

Nachdem Österreich nun die Mittel von sieben auf zehn Milliarden Euro erhöht hat, bringt das den Vorteil mit sich, dass natürlich wesentlich mehr Geschäfte beziehungsweise Unternehmen aufrecht erhalten werden können. Zudem wird wie bereits erwähnt eine Massenarbeitslosigkeit verhindert und die Zukunft für einige Arbeiter ist somit wesentlich stabiler.

  • Allerdings ist ganz klar zu sagen, dass bereits einige Gelder geflossen sind – genauer gesagt sind aus verschiedenen Hilfsmaßnahmen bereits mehr als 15 Milliarden Euro ausgegeben worden.
  • Allerdings muss man darauf achten, dass Unternehmen diese Krisensituation und die Gelder nicht zu ihrem Vorteil ausnutzen.

Somit sind mit den Mittel für Kurzarbeit auch sehr viel Stress verbunden. Zudem müsste man darauf schauen, dass die Verteilung gerecht ist und auch kleine Unternehmer ihren Anteil bekommen.

Allgemein lässt sich sagen, dass die Erhöhung der Mittel für Kurzarbeit sicherlich positiv zu bewerten ist. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange man dies erhöhen oder zur Verfügung stellen kann und was passiert, wenn diese erneut aufgebraucht sind und die Corona-Krise weiterhin andauern wird.

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