Die besten Tipps zum Sprit sparen – Geld sparen beim Tanken

Spritsparen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt!

Ein geringerer Spritverbrauch wirkt sich auf den eigenen Geldbeutel positiv aus und auch die Umwelt kann davon profitieren. Eine umweltschonende und ökonomische Fahrweise verringert den Co2-Ausstoß und in Zeiten des Klimaschutzes kann jeder Autofahrer einen Beitrag leisten!
Im folgenden Ratgeber sind wertvolle Tipps aufgelistet, welche dabei helfen, Sprit einzusparen. Wer alle genannten Hinweise beachtet, kann den Spritverbrauch um bis zu 30 % reduzieren.

Nach dem Starten gleich losfahren

Ein Automotor benötigt im kalten Zustand mehr Kraftstoff als in Betriebstemperatur. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, den Motor schonend auf Betriebstemperatur zu bringen.

Konstant und vorausschauend fahren

Eine vorausschauende Fahrweise hilft dabei, Sprit zu sparen. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorderen Fahrzeug einhalten. Nur mit genügend Abstand kann ein Auffahrunfall verhindert und Kraftstoff eingespart werden.

Wer dem vorderen Fahrzeug nicht zu nahe auf die Pelle rückt, kann Geschwindigkeitsunterschiede elegant ausgleichen und seine Rollphasen effektiv ausnutzen.

Autofahrer, die knapp auffahren, abbremsen und dann wieder Geschwindigkeit aufnehmen, verbrauchen mehr Sprit als jene, die eine konstante Geschwindigkeit wählen. Neben dem höheren Spritverbrauch kann auch der CO2-Ausstoß bei einer konstanten Geschwindigkeit verringert werden.

Stockfoto-ID: 297994918 Copyright: AlexLMX, Bigstockphoto.com

Wichtig: Tipps zum Sprit sparen nutzen und Geld sparen!
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Kurze Beschleunigungsphasen

Beschleunigungsphasen sollten lediglich so lang wie unbedingt erforderlich andauern. Die Beschleunigung eines Fahrzeugs verbraucht mehr Sprit als die Fahrt bei einer konstanten Geschwindigkeit. Autolenker sollten so schnell als möglich die gewünschte Reisegeschwindigkeit aufnehmen.

Spritsparend schalten

Schaltvorgänge wirken sich negativ auf den Kraftstoffverbrauch aus. Folglich sollten Autofahrer unnötige Schaltvorgänge vermeiden. Wenn möglich, sollten Gänge übersprungen werden. Generell gilt, dass das frühe Hochschalten und späte Herunterschalten dabei hilft, den Spritverbrauch einzudämmen.

Wird der passende Gang für den jeweiligen Betriebszustand gewählt, so kann der Bedarf an Kraftstoff minimiert werden. Der ideale Drehmomentbereich kann der Betriebsanleitung des jeweiligen Fahrzeugs entnommen werden.

Auswahl des Gangs

Generell gilt, im höchstmöglichen Gang zu fahren, da unnötig hohe Drehzahlen für einen hohen Kraftstoffverbrauch und einen frühzeitigen Verschleiß verantwortlich sind.
Fahrzeuglenker sollten eine möglichst niedrige Drehzahl wählen.

In Ortsgebieten ist es Großteils möglich, den höchsten Gang einzulegen. Ein hoher Gang verringert nicht nur den Kraftstoffverbrauch, sondern auch die Lärmbelästigung.

Rollphasen

Für das Rollen im Schubbetrieb ist kein Sprit notwendig. Wer die Rollphase konsequent nutzt, kann sich über einen geringeren Kraftstoffverbrauch freuen. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Bremsen geschont werden. Die Rollphase ist umso länger, je höher der Gang gewählt wird, während ein niedriger Gang die Bremswirkung des Motors vergrößert.

Auf Freilandstraßen ist es ratsam, einen halben Kilometer vor Beginn des Ortsgebiets schon den Fuß vom Gaspedal zu nehmen, damit die im Ortsgebiet maximal erlaubte Geschwindigkeit ohne Bremsen erreicht werden kann.

Fährt ein Fahrzeug auf ein Hindernis zu, so kann der Autolenker den bestehenden Fahrschwung ausnutzen und ein abruptes Abbremsen verhindern. Gleitphasen vor Hindernissen wirken sich nicht nur positiv auf den Kraftstoffverbrauch, sondern auch auf die Verkehrssicherheit aus.

Sobald der Verkehr nach einer Stockung weiterfließt, wird der entsprechende Gang eingelegt und es erfolgt die Beschleunigung auf die gewünschte bzw. maximal erlaubte Geschwindigkeit.

Wer vorausschauend fährt, kann auch im Ortsgebiet von der Rollphase profitieren. Es ist empfehlenswert, auf eine rote Ampel zuzurollen anstatt auf diese schnell zuzufahren und kurz vorher abzubremsen. Es gilt während der Rollphase jedoch zu beachten, dass man nicht zu langsam oder zu lange auf die rote Ampel zurollt, um kein Hindernis für andere Verkehrsteilnehmer darzustellen.

Motor im Stand abschalten

Bei längeren Stillständen wie beispielsweise Wartezeiten vor Bahnübergängen und längere Standzeiten im Stau sollte der Motor ausgeschaltet werden. Läuft der Motor im Stand, wird sinnlos Sprit verbraucht und die Umwelt wird unnötig mit CO2 belastet.

Beim anschließenden Start des Motors sollte keinesfalls Gas gegeben werden!

Kurzstrecken vermeiden

Da der Motor eines Fahrzeugs erst nach einigen Kilometern betriebswarm wird, sollten Autofahrer kurze Strecken, wenn möglich, vermeiden. Der Verbrauch normalisiert sich erst ab drei bis vier gefahrenen Kilometern. Alternativ können Sie Kurzstrecken mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen.

Betriebstemperatur

Der Verschleiß des Motors ist hoch, wenn dieser die Betriebstemperatur noch nicht erreicht hat. Autofahrer können die Betriebstemperatur am schonendsten erreichen, wenn die Fahrt sofort nach dem Starten des Motors aufgenommen wird.

Synthetische Leichtlauföle

Da synthetische Leichtlauföle bessere Schmiereigenschaften aufweisen, können Autofahrer den Verbrauch an Kraftstoff effizient senken.

Fahrzeug-Extras um Sprit zu sparen

Klimaanlagen, Stand- und Sitzheizungen tragen zum Wohlbefinden während der Fahrt und somit zur Sicherheit des Fahrers bei. Jedoch sollten diese Extras nur eingeschaltet werden, wenn der Bedarf gegeben ist.

Tempomat sinnvoll einsetzen

Wenn ein Fahrzeug mit einem Tempomat ausgestattet ist, so sollte dieser zum Einsatz kommen!

Ein Tempomat bietet auf geraden Strecken den Vorteil, dass sich das Fahrzeug in konstanter Geschwindigkeit fortbewegt. Allerdings ist auf Bergetappen und hügeligen Straßen Vorsicht geboten, da der Tempomat beim Bergauffahren unnötig Sprit kostet. Der Einsatz des Tempomats sollte auf Autobahnen, Bundesstraßen und ebenen Straßen erfolgen.

Navigationssystem verwenden

Navis helfen dabei, den schnellsten und kürzesten Weg zum Ziel zu finden. Der Einsatz eines Navigationsgerätes macht sich bezahlt, da einerseits Zeit gespart wird, andererseits der Fahrstil wirtschaftlicher ist. Zudem erhöht sich die Verkehrssicherheit, da sich der Fahrer auf das Lenken des Fahrzeugs konzentrieren kann und nicht mit dem Suchen des geeigneten Weges beschäftigt ist.

Bordcomputer nutzen

Zahlreiche Fahrzeuge sind bereits mit einem Bordcomputer ausgestattet, welche den Verbrauch und die Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen.
Autolenker erhalten Dank der Angabe des Momentan- oder Durchschnittsverbrauchs eine Rückmeldung über den persönlichen Fahrstil.

Verfügt das Fahrzeug über keinen Bordcomputer, so kann ein Blick auf den Tageskilometerzähler dabei helfen herauszufinden, für wie viele Kilometer eine Tankfüllung ausreichend ist.

Fahrzeugbezogene Tipps

Ist der Druck der Reifen zu gering, so verschleißen diese schneller und der Spritverbrauch wird in die Höhe getrieben. Wer sein Fahrzeug schwer beladen hat, sollte den Reifendruck gemäß den Angaben des Herstellers anpassen.

Jeder Hersteller empfiehlt einen idealen Reifendruck für seine Fahrzeuge und nur wenn dieser eingehalten wird, ist eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs möglich!

Dachträger nur bei Gebrauch montieren

Die Vorzüge einer strömungsorientierten innovativen Karosserie kommen nur dann zur Gänze zum Tragen, wenn kein Dachträger montiert ist. Dachträger lassen den Spritverbrauch aufgrund des höheren Luftwiderstands steigen. Daher sollte der Dachträger demontiert werden, wenn er nicht benötigt wird.
Gepäck auf dem Autodach lastet sehr schwer auf dem Tank und wirkt sich negativ auf die Aerodynamik aus. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h verursachen drei auf dem Autodach angebrachte Fahrräder einen Mehrverbrauch von vier Liter Sprit je 100 Kilometer.

Eine empfehlenswerte Alternative stellt ein Heckträger für Fahrräder oder Gepäck dar, da dieser weniger Luftwiderstand als ein Dachträger bietet.

Fahrzeug nicht unnötig beladen

Das Einsparen von Kraftstoff beginnt bereits vor dem Losfahren! Jedes Kilogramm Ballast lässt den Spritverbrauch des Autos steigen. Ein Mehrgewicht von 100 Kilogramm kostet auf eine Strecke von 100 Kilometer rund einen halben Liter mehr an Sprit.

Wer Lasten unnötig spazieren führt, verbraucht mehr Kraftstoff. Es ist empfehlenswert, das Auto in regelmäßigen Abständen zu entrümpeln, Schneeketten im Sommer nicht im Auto zu lagern und nur notwendige Lasten mitzuführen.

Bereifung

Bei der Auswahl der Bereifung sollte bedacht werden, dass extrem breite Reifen ein höheres Eigengewicht ebenso wie einen höheren Rollwiderstand aufweisen und somit den Verbrauch Kraftstoffverbrauch erhöhen.

Regelmäßige Wartung

Das A und O stellt eine regelmäßige Wartung dar. Der Spritverbrauch kann durch einen verschmutzten Luftfilter, eine fehlerhafte Elektrik oder alte Zündkerzen ansteigen. Besitzer eines mit Diesel betriebenen Fahrzeugs sollten einmal pro Jahr die Einstellung des Motors überprüfen lassen oder ein Service durchführen, da nicht selten verschlissene Einspritzdüsen oder verstellte Einspritzpumpen den Verbrauch maximieren.

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