Nachfolger von Allianz für Österreich – Strache präsentiert neue Bürgerbewegung – Kommt Liste Strache?

Aus der Allianz für Österreich soll nun eine Bürgerbewegung werden, die im ganzen Land vertreten sein soll. Am 15. Mai sollen dazu nähere Details kommen, kündigte der ehemalige FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache in einer Pressekonferenz mit den DAÖ-Obmann Karl Baron an.

Herr Strache vertritt die Meinung, dass Österreich diese Bewegung braucht, da diese Bewegung als „Hüter der Verfassung“ dienen soll. Ziel dieser Bewegung ist es, darauf zu achten, dass die momentan Mächtigen in Österreich es nicht zu weit treiben.

Diese neue Bewegung soll auch den Namen des ehemaligen FPÖ-Parteichefs tragen. Ob er aber auch Parteichef dieser Bewegung wird, wird sich noch zeigen.

Mehr als 1000 Unterstützer in Wien

Herr Strache stellt ein Programm für Freiheit und Gerechtigkeit in Aussicht. Zudem darf er sich, nach eigenen Angaben, über einen massiven Zuwachs seit der Gründung freuen. Inzwischen gibt es schon mehr als 1000 Unterstützer in Wien. Diese Bewegung werde den wahren Spirit des Freiheitlichen Geist verkörpern.

Diese Bundesregierung mute dagegen an schon beinahe autoritär zu sein, die Opposition sei dafür in den meisten Fällen nicht vorhanden. Hier versprach Herr Strache Abhilfe: „Jeder der mich persönlich kennt, weiß, dass ich das gelebt habe.“

Dass die Allianz für Österreich zuletzt nur bei fünf Prozent lag, macht Herrn Strache keine Sorgen, wie er beteuerte, ist er da immer sehr entspannt. Er kennt das seit dem ersten Tag seiner politischen Karriere. Die einzigen Umfrageergebnisse die wirklich zählen, ist das Ergebnis am Wahlabend. Er freue sich bereits auf das Endergebnis, um die Umfragen als Lüge zu strafen.

Durch die Corona Krise brennt das Dach

Herr Strache und Herr Baron teilten harsche Kritik am Vorgehen der Bundesregierung im Zusammenhang mit den Maßnahmen der Eindämmung der Corona-Pandemie.

  • Hierbei prangerte Herr Strache unter anderem die Änderung des Epidemie-Gesetzes an. Die Ausfallhaftung für kleine Betriebe sind über Nacht gestrichen worden, so die Angaben von Herrn Strache. In seinen Augen ist diese Situation ein Skandal für Kleinbetriebe.
  • Darüber hinaus forderte ein Notgeld für alle arbeitslosen Menschen in Kurzarbeit oder die Änderung des Insolvenzrechtes. Das große Problem an der Kurzarbeit ist, dass sie durch den Betrieb vorfinanziert werden müssen.
  • Zudem sprach sich Herr Strache dafür aus, dass die Wirtschaftskammer die Rücklagen auflösen sollte, um kleinere Betriebe zu unterstützen.
  • Man müsse auf jeden Fall gegensteuern, sonst werden im Herbst Millionen von Menschen in Österreich arbeitslos sein. So sagte er: „Bald wird nämlich jeder in Österreich jemanden kennen, der mit seinem Betrieb in die Insolvenz oder Konkurs gegangen ist“, hier spielt er auf eine Aussage von Herrn Kurz an.

Blaue Funktionäre wandern bereits ab

Der ehemalige Vizekanzler musste im Mai des Vorjahres den Hut nehmen, nach dem im Jahr 2017 im Zuge des Ibiza-Skandals ein aufgenommenes Video aufgetaucht war. In diesem Video war zu sehen, wie er mit dem Wiener FPÖ-Vizebürgermeisters Johann Gudenus mit einer vermeintlichen russischen Oligarchennichte über große Geldflüsse gesprochen hatte.

Auch die Absicht, sämtliche Staatsaufträge der Verwandtschaft der vermeintlichen Oligarchennichte zukommen zu lassen, wurden besprochen. Zudem sollten die Medien endlich unter Kontrolle gebracht werden, wie es in dem Video zu hören war.

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