Die besten Tipps zum Thema Strom sparen

Strom zu sparen ist heute fast schon ein Muss. Die immer steigenden Energiepreise bereiten so einigen Familien Kopfzerbrechen. Vor allem nicht erneuerbare Energieträger werden teurer. Das Bauen neuer Kraftwerke ist heute nicht mehr so einfach wie noch vor wenigen Jahren.

Doch auch Ökostrom kostet Geld und wie sieht es mit dem Atomstrom aus? Den will man in Österreich prinzipiell nicht haben. Die Konsequenz daraus: Strom wird auf der ganzen Welt teurer. Dieser Trend wird wohl auch noch einige Zeit lang andauern.

Darüber hinaus gibt es immer mehr Haushaltsgeräte, die Strom ziehen. Die meisten Menschen haben heute nicht nur einen Fernsehen zu Hause, sondern auch Laptops, PCs, Stereoanlagen, ein Smartphone, das aufgeladen werden muss usw.

Zwar werden dieser Geräte so entwickelt, dass sie besonders sparsam sind und dennoch sorgen sie für einen erhöhten Stromverbrauch.

Wie kann man also effektiv Stromsparen und worauf sollte man genau achten, wenn man keine unnötigen Kosten ausgeben möchte?

Strom effektiv sparen

Ein durchschnittlicher Haushalt benötigt rund 5.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

Dies liegt vor allem an dem hohen Lebensstandard, den wir in Österreich genießen dürfen. Zudem haben wir mit geographischen Nachteilen zu kämpfen, denn unsere Winter können mitunter sehr kalt werden. Hierzulande heizt man immer noch sehr oft mit Strom. Und auch neue Heizmethoden wie beispielsweise die Erdwärme benötigt Strom.

Da moderne Methoden wie die Photovoltaik praktisch noch in den Kinderschuhen stecken, wenn es um eine effektive Heizmethode geht, bleibt nur eine Alternative: das Stromsparen. Doch wie verbraucht man weniger Strom?

Den stärksten Stromverbrauch haben heimische Haushalte in den Bereichen Heizen, Licht, Warmwasser, Kühlschränke und Tiefkühltruhen sowie Elektroherde. Genau in diesen Bereichen lässt sich jedoch auch einiges einsparen. Dabei kommt es vor allem auf die Konsequenz an. Wer regelmäßig auf gewisse Dinge achtet, spart sich am Ende einiges an Geld. An die meisten Dinge denken wir dabei nicht einmal.

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Wichtig: Strom sparen geht mit vielen Möglichkeiten > Vorab informieren!
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Stromsparen beim Thema Heizen

Ein wichtiger Punkt sind alte Stromfresser. Diese verbrauchen wahnsinnig viel Strom. Vor allem Heizkonvektoren usw. sollten daher durch moderne Heizungssysteme ersetzt werden. Auch wenn dies zu Beginn teuer sein mag, spart man damit auf lange Sicht gesehen unglaublich viel Geld.

Viele Menschen lüften ihre Wohnung falsch. Natürlich brauchen wir auch im Winter frische Luft, doch lange Lüftungen sind keine gute Idee. Besser ist es zwar kurz zu lüften, dafür jedoch öfter. Sollte man dennoch einmal länger lüften wollen, sollten die Energiequellen abgedreht oder zumindest zurückgedreht werden.

Auch die Temperatur im Zimmer sollte automatisch reguliert werden. Ideal wären 19 bis 22 Grad. Viel wärmer sollte es in keinem Zimmer, außer dem Badezimmer, sein. Je nach Lust und Lauen kann das Schlafzimmer sogar noch ein paar Grad kühler sein. Dies sorgt auch für ein besseres Schlafklima. Schon alleine durch diese automatische Regulierung kann man sich viel Geld sparen.

Sollte die Wohnung leer stehen, braucht diese auch nicht beheizt sein. Zeitschalter sind eine tolle Investition und sehr einfach einzubauen. Bei längerer Abwesenheit kann die Heizung zum Frostschutz einfach gedrosselt werden. Auch für einzelne Zimmer kann der Heizbedarf durch Zeitschalter optimiert werden. Wenn es warme, schöne Herbst-oder Frühlingstage gibt, kann die Sonne auch einfach in die Wohnung durch das Öffnen der Fenster gelassen werden.

Wichtig ist zudem, dass die Heizkörper regelmäßig entlüftet werden. Nur dann, können sie ihre Arbeit optimal ausführen. Außerdem sollten die Heizkörper nicht verbaut werden und in der Nacht sollten Fensterläden, Rollläden und Vorhänge geschlossen werden. Wer eine Fußbodenheizung mit Wärmepumpe besitzt, kann vom Nachtstrom oder einem Wärmepumpentarif profitieren, denn nachts ist der Strom meist günstiger.

Strom sparen beim Thema Warmwasser und Wasserverbrauch

Wer mehr duscht statt zu baden, kann den Wasserverbrauch gewaltig senken. Auch beim Duschen selbst muss das Wasser nicht die ganze Zeit über laufen. Während man sich einseift oder eincremt, kann das Wasser auch mal abgedreht bleiben. Für das Warmwasser eignet sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die in der warmen Jahreszeit arbeitet. Sogar im Winter kann man sich, an schönen Tagen, einiges an Strom für das Aufheizen des Wassers durch die Anlagen ersparen.

Wer einen Boiler besitzt, kann diesen in der warmen Jahreszeit ein wenig zurückdrehen. Mit modernen Geräten ist es möglich, die Wasserspeicher zu den Zeiten aufzuheizen, in denen der Strom besonders günstig ist, wie beispielsweise der Nachtstrom.

Stromsparen bei der Kühlung

Bei uns sind Klimaanlagen Luxus und gleichzeitig auch echte Stromfresser. Wir benötigen die Anlagen meist nur wenige Tage im Jahr, weshalb sie nicht wirklich notwendig sind und nur unnötig Energie benötigen. Lüftungsanlagen mit integrierter Kühlfunktion sind bei Neubauten sehr zu empfehlen, denn sie brauchen deutlich weniger Strom als eine gewöhnliche Klimaanlage. Zudem bekommt man sie auch mit einfacher Heizfunktion.

Auch Kühlschränke sowie Tiefkühltruhen müssen regelmäßig abgetaut werden. Der Kühlschrank sollte außerdem auf eine sparsame Stufe eingestellt werden. Im Sommer kann er zwar höher eingestellt sein, im Winter sollte er jedoch wieder zurückgeschaltet werden.

Zudem sollte der Kühlschrank niemals in der Nähe einer Wärmequelle wie beispielsweise einer Heizung stehen. Darüber hinaus sollte der Kühlschrank nicht zu lange offenstehen. Auch in diesem Bereich sollten alte Modelle durch neue moderne Varianten ersetzt werden. Neue Geräte sind deutlich stromsparender und auch besser für die Umwelt.

Strom sparen beim Thema Beleuchtung

Licht sollte nicht aufgedreht werden, wenn es Sonnenlicht gibt, sondern nur in der Dunkelheit. Auch bei der Planung einer neuen Wohnung, sollte genau darauf geachtet werden, dass die Räume, die am häufigsten genutzt werden, eine gute Sonneneinstrahlung aufweisen. Dies sorgt auch für einen Wärmegewinn.

Darüber hinaus sind auch LED-Lampen eine gute Alternative. Die Stärke der Glühbirnen oder Energiesparlampen sollte an den Lichtbedarf angepasst werden. Wenn das Licht nicht mehr benötigt wird oder man den Raum verlässt, sollte es in jedem Fall abgeschaltet werden.

Im Eingangsbereich oder im Stiegenhaus macht ein Zeitschalter oder ein Bewegungsmelder Sinn.

Strom sparen beim Kochen

Auch beim Kochen lässt sich einiges an Strom sparen. Alte Herdplatten sollten durch neue Cerankochfelder oder modernen Kochplatten ersetzt werden. Bei alten Herdplatten kann auch mit Nachwärme gekocht werden. Und auch das Backrohr kann noch mit Nachwärme arbeiten, damit der Stromverbrauch reduziert werden kann.

Das Backrohr zu oft zu öffnen ist ebenfalls keine gute Idee, denn dies verbraucht zusätzlich Energie.

Das Kochen selbst, sollte mit Deckel geschehen. Die Töpfe sollten außerdem stets auf die Kochplatten passen und dieselbe Größe aufweisen. Bereits vorgekochtes Essen sollte in der Mikrowelle erwärmt werden.

Strom sparen bei diversen Elektrogeräten

Beim Kauf von Elektrogeräten wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Kühlschränken usw. sollte man auf eine gute Energieklasse setzen. Auch ein Wäschetrockner ist nicht unbedingt notwendig. Vielleicht hat man die Möglichkeit, die Wäsche im Garten oder im Keller, auf dem Dachboden etc. aufzuhängen. Auch in der kalten Jahreszeit ist dies durchaus möglich und sinnvoll.

Beim Waschen in der Waschmaschine reichen oft schon 60 Grad aus. Auch eine Vorwäsche kann man sich in vielen Fällen sparen. Normale Schmutzwäsche wird darüber hinaus bereits bei 40 Grad sauber.

Nicht immer muss der Geschirrspüler herhalten. Oft kann das Geschirr einfach mit der Hand gespült werden. Ein händisches Vorspülen ist außerdem eine gute Idee.

Viele neue Kaffeemaschinen werden oft im Standby-Modus gelassen. Doch in diesem Modus wird immer wieder aufgeheizt, was wiederum Strom kostet. Nach dem Gebrauch sollte man die Kaffeemaschine daher einfach abschalten. Ebenso verhält es sich mit anderen Geräten wie einem PC oder dem Laptop. Wer seinen Computer gerade nicht braucht, sollte ihn abschalten. Moderne Geräte haben sogar einen Energiesparmodus, mit dem man hervorragend arbeiten kann.

Aufladbare Batterien sparen ebenfalls Geld. Eine Investition in ein Ladegerät lohnt sich daher in jedem Fall. Und auch Geräte wie der Staubsauger, kann auch mit einer Leistung von nur 1600 Watt auskommen und dennoch wird die Wohnung mit Sicherheit sauber werden.

Moderne Geräte mit Akku, sollten außerdem nicht stecken gelassen werden. Zudem sollten auch alle Geräte aus dem Standby-Modus herausgeholt werden, denn diese Dinge summieren sich ebenfalls mit der Zeit.

Stromsparen durch Photovoltaik, Dämmung und Co.

Wer in eine Photovoltaikanlage investiert, kann auf Dauer einiges an Geld sparen. Die Investition lohnt sich jedoch erst über Jahre gesehen. Die Anlagen erzeugen selbst Strom und geben den Überschuss an Strom einfach ins öffentliche Netz ab.

Selbstverständlich braucht es auch eine gute Dämmung, um Heizkosten möglichst gering zu halten. Wer sein Haus noch nicht dementsprechend saniert hat, sollte auch darüber nachdenken. Mit einer guten Dämmung lässt sich einiges an Geld sparen.

Fazit:Wer Strom sparen will, sollte auf einige Dinge achten. Schon mit ein paar Tipps und Tricks lassen sich einige Euros im Jahr sparen und den Verbrauch verringern. Nicht nur das persönliche Verhalten spielt dabei eine Rolle, sondern ebenfalls die modernste Technik.

Wer in moderne Anlagen und Geräte investiert, spart auf Dauer beispielsweise relativ viel Geld. Ebenfalls sollte man möglicherweise über die Anschaffung einer Photovoltaikanlage und einer neuen Dämmung nachdenken, um die Stromkosten langfristig zu senken.

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